Glossar – Mnemotechnik – Deshalb ist sie hilfreich

Mnemotechnik – Deshalb ist sie hilfreich

Informationen besser merken, das Gedächtnis trainieren, effektiver lernen und das Vergessen verhindern – all das sind Dinge, welche für den Erfolg im Job, im Studium oder oftmals auch im Alltag eine Rolle spielen. Eine gute Möglichkeit, das Gedächtnis zu trainieren, sind Mnemotechniken. Dahinter steckt eine bestimmte Art Gedächtnistraining, mit der sich schon die alten griechischen Philosophen regelmäßig beschäftigten. Sogar eine ihrer Göttinnen wurde danach benannt: Mnemosyne ist die griechische Göttin des Gedächtnisses.
Seitdem wurden die Mnemotechniken stetig optimiert und haben nichts an ihrer Aktualität und Beliebtheit verloren: Seit 1991 gibt es ganze Weltmeisterschaften, die sich diesem Gedächtnissport widmen. Dabei geht es zum Beispiel darum, sich eine bestimmte Reihenfolge von Zahlen zu merken – etwa die Zahl PI bis auf viele Stellen hinter dem Komma – oder andere kognitive Fähigkeiten, die das Gehirn fordern, anzuwenden.
Doch auch im privaten oder beruflichen Umfeld profitieren Menschen vom Gedächtnistraining. Die Ziele dabei sind unter anderem, das Gehirn fit zu halten, sich im Alltag, Job oder beim Lernen leichter an Wissen zu erinnern oder die Konzentration zu fördern.
Erfahre hier, wie die Mnemotechnik funktioniert. Lerne zu verstehen, wie du dich mit der richtigen Technik und Methode leichter erinnerst, wie du dein Gehirn perfekt trainierst und mit welchen Tipps du dabei noch erfolgreicher bist!

Was versteht man unter der Mnemotechnik?

Hinter dem Begriff der Mnemotechnik verbergen sich vielseitige Methoden des Gedächtnistrainings. Das Wort selbst setzt sich aus dem Griechischen „mnémē“ für Gedächtnis oder Erinnerung und aus den Begriffen μνήμη und τέχνη („téchnē“ für Kunst) zusammen.
Die Mnemotechnik umfasst bestimmte Methoden, welche dir dabei helfen, die Fähigkeit deines Gehirns zu verbessern.
Um zu verstehen, wie das funktioniert, solltest du wissen: Im Gehirn liegt ein komplexes Netzwerk aus miteinander verbundenen Gehirnarealen vor, nämlich für

  • visuelle
  • akustische
  • taktile
  • olfaktorische
  • gustatorische und
  • emotionale

Informationen, die als Reize wahrgenommen werden.
Wenn du dir Dinge merkst, erfolgt im Prinzip ein Kurzschluss – im positiven Sinne – der Synapsen im Gehirn.
Deine individuelle Merkfähigkeit ist daher abhängig von den verschiedenen Verbindungen in deinem Gehirn und im konkreten Fall davon, ob diese wiederum mit einem bestimmten Wort oder Bild verknüpft sind. So funktioniert grob das Lernen und Erinnern. Als Gedächtnis wird die Fähigkeit bezeichnet, Informationen einzuordnen, im entsprechenden Hirnareal abzuspeichern und bei Bedarf – auch nach langer Zeit – zuverlässig aufzurufen.
Mnemotechniken halten eine Vielzahl an Methoden bereit, die eben diese Fähigkeit trainieren.

Was für Vorteile bringt die Mnemotechnik?

Menschen, die Mnemotechniken anwenden, profitieren von vielen Vorzügen. Bestimmte Techniken sind im Alltag sehr nützlich. Du kannst zum Beispiel 

  • das Namensgedächtnis verbessern
  • das Merken von Vokabeln einer neuen Sprache leichter machen
  • das Vergessen wichtiger Informationen aus Konferenzen oder Vorlesungen verhindern
  • beim Erinnern von Adressen, Zahlen und Telefonnummern, Geburtstagen oder Passwörtern helfen oder
  • Zeit sparen beim Lernen durch bessere Konzentration und höhere Aufnahmefähigkeit

In der Informationsgesellschaft, in der wir leben, ist es gut, wenn du dich geistig schnell orientierst, Dinge erfasst, abspeicherst und aufrufen kannst.
Allgemein sorgst du mit den Gedächtnistraining Methoden dafür, dass dein Gehirn gefordert und gefördert wird. Wie ein Muskel, der durch regelmäßigen Sport stärker wird, profitiert auch dein Gehirn und dein Gedächtnis von der Technik – du bleibst geistig fit oder wirst sogar leistungsfähiger.
Forscher haben in mehreren Studien gezeigt, dass Gedächtnistraining die Erinnerung und das Lernen positiv beeinflusst und den Geist auch im hohen Alter leicht flexibel und fit halten kann.
Es lohnt sich also durchaus, regelmäßig etwas Zeit in das Erlernen der ein oder anderen Methode zu investieren, zumal der Zeitaufwand für gute Resultate relativ gering ist.

Wie funktioniert die Mnemotechnik?

Nachdem die Grundlagen der Mnemotechniken und die Vorteile von Gedächtnistraining geklärt sind, kommen wir zu folgender Frage: Wie funktioniert die Optimierung von Gedächtnis und Gehirn durch Mnemotechnik genau?
Generell macht man sich verschiedene Techniken zunutze, um sich Dinge wie Zahlen bis auf einige Stellen hinter dem Komma, Bilder und Informationen leichter zu merken. Viele davon wenden wir unbewusst an, andere kennst du vielleicht aus Übungen des Gehirnjoggings. Zu den grundlegenden Mnemotechniken gehören: 

● Visualisierung (Bilder, die du dir vorstellst, Mindmaps usw.)
● multiple Gedächtnisstützen (auch bekannt als Eselsbrücken)
● Transformation
● kombinierte Techniken wie die Loci Methode
● Geschichten und Bilder in der Vorstellung
● Assoziationen (beispielsweise von einem Bild mit einer Zahl)

Stell dir vor, dass all diese Techniken dir dabei helfen, geistig fit zu bleiben und in vielen Bereichen erfolgreicher zu werden. Dafür beleuchten wir die einzelnen Techniken einmal genauer.

Visualisierung und Transformation: So lernst du die Planeten mit der Mnemotechnik.

Lass uns die Methode der Transformation an einem Beispiel verdeutlichen. Du möchtest dir die acht Planeten inklusive ihrer Reihenfolge von der Sonne aus merken? Nichts leichter als das.
Dazu machst du dir die Technik der Assoziation und der Transformation zunutze. Du merkst dir ganz einfach folgendes Sprichwort: „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel.“
Jeder Anfangsbuchstabe in diesem Satz steht für den passenden Anfangsbuchstaben des jeweiligen Planten. Du musst den Satz nur Wort für Wort durchgehen und den Planeten mit dem zugehörigen Anfangsbuchstaben finden. Mit dieser Methode sollte es dir gelingen, die Planeten in der richtigen Reihenfolge gut zu behalten.
Beim Visualisieren wird im Geist ein Bild hervorgerufen, an das man sich später besser erinnern kann. Bilder können die meisten Menschen sich besonders gut merken, da ein Großteil der Bevölkerung zum visuellen Lerntyp zählt, wie du später noch erfahren wirst.

Assoziationen und Eselsbrücken

Kommen wir zu einem Beispiel dafür, wie du dir mit der richtigen Technik eine Reihenfolge von Zahlen leichter merken kannst. Hierfür nutze die Technik der Assoziation und kombiniere sie mit Gedächtnisstützen. Das Assoziieren als Mnemotechnik beinhaltet das Verknüpfen von neuen Inhalten mit bereits Bekannten. Los geht´s: 
Nimm dir doch einmal die Zahl Pi vor und versuche, diese mit unserer Methode bis auf einige Stellen nach dem Komma auswendig zu lernen. Dafür musst du es nur schaffen, dich an den folgenden Spruch zu erinnern: „May I have a large container of coffee.“
Zähle in Gedanken die Buchstaben der einzelnen Wörter – und schon hast du die Zahlen von Pi bis auf sieben Stellen nach dem Komma in der korrekten Reihenfolge! Natürlich ist es noch besser, wenn du dir einen eigenen Satz ausdenkst und dir ein passendes Bild dazu im Kopf vorstellst. So wirst du die Eselsbrücke nicht mehr vergessen.
Ähnlich funktioniert die Schlüsselwortmethode, bei der du Buchstaben mit Wörtern assoziierst und diese in einen neuen Kontext setzt. Auf diese Weise lassen sich auch Codes und Passwörter gut merken.

Die Loci Methode

Eine bestimmte Technik ist auch die Loci Methode.
Dabei machst du in Gedanken einen Rundgang durch einen Raum oder ein Gebäude deiner Wahl. In diesem Raum legst du markante Punkte fest, die du mit den Zahlen oder dem Wissen, das du dir merken möchtest, verbindest. Dabei musst du in Gedanken immer in der selben Reihenfolge durch den Raum gehen. Assoziiere zum Beispiel ein bestimmtes Wort mit einem Bild oder Gegenstand in diesem Raum.
Zum Abrufen der Informationen gehe immer den Raum oder das Gebäude in der festgelegten Reihenfolge ab und „sammle“ die Informationen ein. Da unser Gehirn sehr gut mit Assoziationen arbeiten kann und du dir bei dieser Technik zudem die Visualisierung zunutze machst, kannst du auf diese Weise gut Wissen abspeichern.

Zahlenreihen merken: Denke dir eine Geschichte aus!

Die sogenannte „Einhorn-Liste“ zählt zur Zahl-Symbol-Technik. Dabei wird jede Zahl mit einem Bild verbunden und verwandelt sich auf diese Weise in einen Ankerplatz. Die Liste heißt deswegen „Einhorn-Liste“, weil sie mit der Zahl 1 beginnt. Das Einhorn hat ein Horn und die Zahl eins steckt auch in diesem Wort. Manchmal sind Erklärungen so einfach.

Hier ein paar passende Beispiel-Bilder von 1–20

1.  Einhorn
2.  Zwilling
3.  Dreirad
4.  Tisch
5.  Hand
6.  Lotto
7.  Zwerg
8.  Achterbahn
9.  Schwein
10. Bowling
11. Elfmeter
12. Apostel
13. Flugzeug
14. Blumenstrauß
15. Kolumbus (15. Jahrhundert)
16. Bundesländer
17. Blondine
18. Golfplatz (18-Loch)
19. Abendessen
20. Tagesschau

Die Null fehlt in dieser Liste. Ich selbst stelle sie mir immer als Schwimmring vor. Eine Doppel-Null ist für mich immer ein WC. 

Mit dieser Liste wirst du zum Zahlenwunder, weil du dir beliebig lange Zahlenreihen wie PIN- und Telefonnummern, Geburts-und Jahrestage, Geschichtsdaten und Kontonummern u. v. m. merken kannst. Du musst nichts weiter tun, als die Zahl in eine aufregende Geschichte zu verwandeln:

Zuerst die einfache Methode, die du sofort anwenden kannst, indem du jede einzelne Ziffer einer Zahl in ein Bild verwandelst. Dazu reicht es, wenn du die „Einhorn-Liste“ von 0–9 verinnerlicht hast. Angenommen du möchtest dir deine neue Kontonummer 2683970581 sehr schnell und nach-haltig merken.

Stell dir nun folgende Geschichte äußerst übertrieben vor: Ein Zwillingspärchen (2) hat im Lotto (6) gewonnen. Sie dürfen mit einer gigantischen Achterbahn (8) fahren. Die Wagen sind nicht gerade sicher, weil sie nur drei Räder (3) haben. Außerdem werden sie von einem großen Schwein (9) gezogen, auf dem die sieben Zwerge (7) sitzen, die alle einen Schwimmring (0) tragen und uns mit ihren Händen (5) zuwinken. Auf ein-mal wird die Achterbahn (8) von einem Einhorn (1) gerammt.

Da die Geschichte sehr grotesk und deswegen auch irgendwie komisch ist, können wir sie uns wesentlich leichter merken, als wenn wir die Zahlen nur rational – sprich durch das Schrift- und Lautbild – abspeichern würde.

Ab wann ist die Mnemotechnik hilfreich?

Eines vorweg: Es lohnt sich in jedem Alter, das Gedächtnis und die kognitiven Fähigkeiten zu trainieren. Das Gehirn funktioniert schließlich wie ein Muskel – es will gefordert werden. Nur so bleibt es fit und leistungsfähig. Je nach Alter können die geeigneten Mnemotechniken jedoch unterschiedlich ausfallen. Wenn du weißt, welche kognitiven Bereiche in welchem Alter nachlassen, kannst du dich bei deinem Gedächtnistraining auf diese Bereiche spezialisieren. 

Fest steht auch: Je früher du mit dem Gedächtnistraining beginnst, umso mehr profitierst du jetzt und auch beim Älterwerden davon.
Bei älteren Menschen ist es wichtig, mit der passenden Technik die Erinnerung zu fördern. Diese wird nämlich mit der Zeit für gewöhnlich schlechter – es wird schwieriger, sich Dinge gut zu merken oder sich an etwas zu erinnern.
Bei jüngeren Menschen hingegen sollte möglichst früh – am besten bereits in der Schule – damit begonnen werden, die Grundlagen der Mnemotechnik Methoden zu lernen. Diese Methoden können dann mit der Zeit ausgebaut werden.
Wie unterschiedlich die kognitiven Leistungen in verschiedenen Altersgruppen ausfallen, haben Studien eindrucksvoll vorgeführt.

Studien zu unterschiedlichen kognitiven Fähigkeiten in verschiedenen Altersklassen.

In Studien wurden Teilnehmer verschiedener Altersgruppen auf ihre kognitiven Fähigkeiten getestet. Das Ergebnis: Menschen zwischen 60 und 70 zeigen gute Werte im sprachlichen Bereich. Sie konnten in den Kategorien Wortschatz, Vokabeln und Allgemeinbildung punkten.
Allerdings beeinflusst das Alter einen Teil des Gehirns, der für die Erinnerung zuständig ist: den medialen Part des Temporallappens und somit den Hippocampus. Dieser ist für das Erinnern besonders wichtig: Hier werden die Informationen aus dem Kurzzeitgedächtnis und dem Langzeitgedächtnis bearbeitet.
Ebenfalls schwer taten sich ältere Studienteilnehmer, wenn es um die Konzentration ging. Hier können Menschen dieser Altersgruppe also ansetzen, wenn sie Methoden der Mnemotechnik ausprobieren wollen. Diese können verhindern, dass der Abbau der kognitiven Fähigkeiten voranschreitet – der Geist bleibt jung.
Bei jüngeren Menschen in diesen Studien stellte sich heraus, dass diese eine hohe Denkgeschwindigkeit aufweisen. Auch die Erinnerung an Gelerntes fällt jungen Menschen leichter. Das gilt insbesondere für Personen zwischen 18 und 20 Jahren. Diese können ihre Fähigkeiten im mathematischen Bereich trainieren, beispielsweise durch Knobelaufgaben mit Zahlen und komplizierten Rechnungen. Auch die sprachlichen Fähigkeiten dürfen in diesem Alter gerne weiter ausgebaut werden.
Diese Studien zeigen: Jede Altersgruppe hat ihre individuellen Schwächen und Stärken, was die Eigenschaften der Gehirnareale angeht. Dieses Wissen lässt sich nutzen, um das eigene Gehirnjogging auf die persönlichen Anforderungen und Bedürfnisse anzupassen und das Optimum aus den geistigen Fähigkeiten herauszuholen.

Was ist das Besondere an der Mnemotechnik im Unterschied zu anderen?

Eine Besonderheit der Mnemotechniken ist, dass sie bei regelmäßiger Anwendung zu 
Transfereffekten führen. Was bedeutet das?
Wenn du die Techniken anwendest, trainierst du damit nicht nur das Hirnareal, auf das die jeweilige Übung abzielt. Du bewirkst damit auch Auswirkungen auf andere Bereiche deines Hirns. Wenn du also eine Fähigkeit, beispielsweise dein Gedächtnis und die Erinnerung trainierst, kannst du gleichzeitig auch andere Bereiche wie die Konzentrationsfähigkeit verbessern.
Trainierst du, dir eine Reihenfolge mehrerer Zahlen einzuprägen, kannst du dir zukünftig auch neue Wörter gut merken, da du gleichzeitig deine Fähigkeit zur Erinnerung verbesserst. Es kann auch sein, dass du durch diesen Transfereffekt im Alltag weniger Dinge vergisst.

Was sind hilfreiche Tipps beim Anwenden der Mnemotechnik?

Mnemotechniken stellen eine gute Option dar, um beruflich und im Privatleben erfolgreicher zu sein. Du kannst einen großen Beitrag dazu leisten, die unterschiedlichen Techniken möglichst effektiv zu gestalten. Das beginnt bereits beim Umfeld, in dem du die Übungen absolvierst:
Wer sich dafür an einen ruhigen, aufgeräumten Platz ohne Störungen und Ablenkungen zurückzieht, sorgt allein damit für mehr Konzentration und bessere Resultate. 
Gute Resultate erzielst du auch, wenn du beim Gedächtnistraining deinen individuellen Lerntypen beachtest.

Bei der Wahl der Technik den eigenen Lerntyp berücksichtigen

Man unterscheidet verschiedene Lerntypen, je nachdem, auf welche Art Menschen Neues am besten lernen. Die meisten Menschen gehören dabei zu den sogenannten Mischtypen, wobei häufig jedoch ein Untertyp stärker ausgeprägt ist. Die Grundtypen des Lernens sind:

  • der auditive Lerntyp, der Neues besonders gut durch Zuhören lernt (sowie durch mündliches Aufsagen, Hörbücher und Podcasts usw.)
  • der haptische Lerntyp, der am besten nach dem Motto „learning by doing“ lern
  • der visuelle Lerntyp (schätzungsweise 82 Prozent der Menschen): lernt besonders gut durch Visuelles wie ein Bild

Wenn du dein Gedächtnistraining optimieren möchtest, solltest du herausfinden, welcher Lerntyp du bist und darauf eingehen. Wenn du beispielsweise ein visueller Lerntyp sind, solltest du dir im Geist stets ein passendes Bild zum Gelernten vorstellen. Bestimmte Mnemo-Übungen mit visuellen Elementen sind dann besonders geeignet für dich, beispielsweise die Loci-Methode, bei der du Lerninhalte als Bild, beispielsweise als Elemente in einem Raum, abspeicherst. Bilder stellen generell eine Option zur Verbesserung der Effekte des Trainings dar, wie du gleich noch erfahren wirst.

Weitere Tipps für besseres Üben mit Mnemotechniken

Folgende Tipps sorgen ebenfalls dafür, dass Informationen im Gehirn leichter in Erinnerung bleiben:

  •  Mnemotechniken lieber regelmäßig für kurze Zeit, als selten für längere Zeit trainieren
  •  Emotionen einbeziehen
  •  das Gelernte visualisieren
  •  auf ausreichende Wiederholungen achten
  •  mehrere Sinne aktivieren (zum Beispiel Hören, Sehen, Riechen und Fühlen)
  •  verschiedene visuelle Elemente wie Farben und Formen, Bilder, Gerüche und Geräusche, Emotionen und Geschichten integrieren

Emotionen stellen für dein Hirn quasi ein Kennzeichen dafür dar, dass etwas Gelerntes besonders wichtig ist. Das wird bereits dadurch veranschaulicht, dass du dich an Erinnerungen aus deiner Kindheit besonders gut erinnerst, wenn diese mit verschiedenen Gefühlen verbunden waren – sei es Freude, Traurigkeit, Wut, Neugier oder Ängstlichkeit.
Du hast bereits erfahren, dass die Visualisierung eine wichtige Methode beim Denksport ist. Nutze diese daher möglichst häufig, wenn du etwas lernst oder eine Gehirnjogging Übung absolvierst. Konkret lässt sich die Visualisierung mit Übungen praktizieren, bei denen Bilder eine Rolle spielen. Wenn du dein Gedächtnis trainieren möchtest, kannst du zum Memory greifen, bei dem du dir zusammengehörende Bilder merken musst. Oder du stellst dir zu lernende Inhalte im Geist als Bilder vor. Das funktioniert so gut wie in jedem Bereich – vom Vokabel-lernen über geschichtliche Ereignisse bis hin zu Referaten, die du einübst.
In jedem Fall solltest du auch ausreichend viele Wiederholungseinheiten in dein Training der Mnemotechniken integrieren. Nur so wird das Gelernte dauerhaft vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis transferiert. Allerdings solltest du dich zwischendurch auch einmal mit etwas anderem beschäftigen. Die kurze Pause und die Distanz zum Lernstoff fördern die Aufnahmefähigkeit des Gehirns.
Diese ist übrigens stets begrenzt. Deshalb solltest du nie zu lange üben. Absolvierst du die Aufgaben beim Gedächtnistraining lieber öfter, dafür aber nur für kurze Zeit. Ideal sind täglich ein paar Minuten. Das bringt mehr, als einmal pro Woche ein paar Stunden zu trainieren.
Dazwischen solltest du es dir auch mal erlauben, nichts zu tun. Dabei wird in deinem Unterbewusstsein nämlich Platz für Neues geschaffen.

Wenn du diese Tipps beachtest, kannst du dein Gedächtnistraining damit gut optimieren, deine kognitiven Fähigkeiten ausbauen und das Vergessen wichtiger Informationen in Zukunft verhindern.

Eine Mnemotechnik kann sehr einfach erlernt werden

Es gibt verschiedene Methoden, die dabei helfen, sich viele Einzelheiten merken zu können. Diese Techniken werden unter dem Begriff Mnemotechnik zusammengefasst. Sie können in der Regel schnell erlernt werden und stellen eine Erleichterung im Arbeitsalltag und im privaten Bereich dar, wenn man sie beherrscht.

Eine Mnemotechnik kann sehr leicht erlernt werden

Mithilfe einer Mnemotechnik wirst du in der Lage sein, dir unzählige Dinge wie Termine, Geburtstage, Einkaufslisten oder Ähnliches zu merken. Hierfür gibt es unterschiedliche Methoden, die zumeist sehr einfach erlernt werden können. Das grundlegende Prinzip einer Mnemotechnik beruht auf dem Speichern von Zahlen, Wörtern oder anderen Details, welche bei Bedarf abgerufen werden können. Diese Techniken helfen dem Menschen beispielsweise dabei, sich zu erinnern, was an einem bestimmten Tag zu erledigen ist oder was noch eingekauft werden muss. Und das Schöne hierbei ist, dass eine erlernte Technik nicht wieder vergessen wird!

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

Preheadline (3-5 Wörter) ipsum dolor

Subheadline (10-12 Wörter) Sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod

Headline (5-7 Wörter) At vero eos et

Subheadline (10-12 Wörter) Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed.

Headline (5-7 Wörter) kasd gubergren

Subheadline (10-12 Wörter) sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod.

Glossar – Mnemonik – einfache Kunst, aber komplizierte Wissenschaft!

Mnemonik – einfache Kunst, aber komplizierte Wissenschaft!

Wie funktioniert unser Gehirn? Das zu erforschen, ist lange schon Aufgabe der Wissenschaftler weltweit. Aber hast du persönlich durch die fortschreitenden Erkenntnisse bisher irgendeinen Vorteil gewonnen? Wenn nicht, dann lies hier weiter! Unvorstellbar, wie Mnemonik, die praktische Seite der Gehirn- und Gedächtnisforschung, unsere Erinnerung verbessern kann!

Mnemonik macht aus deinem Gehirn endlich den berühmten „Denkmuskel“!

Wir alle ahnen schon, dass das Gedächtnis Übung braucht, um unsere Fähigkeit, klar und praktisch zu denken, optimal nutzen zu können. Aber du musst das längst nicht mehr dem Zufall überlassen! Erinnerungen können besser gespeichert werden, wenn dein Gehirn trainiert ist. Denn durch die Verknüpfung verschiedener Sphären des Denkens wie des visuellen, des logischen und des emotionalen Bereiches werden auch die Verbindungen der Neuronen im Gehirn gestärkt. Mnemonik eröffnet so nicht nur Wege zu rascherem Schlussfolgern. Sie ist wohl auch eine Grundlage moderner Verhaltenstherapie, die sogar Traumata lösen kann.

Mnemonik

Der Begriff „Mnemonik“ kann mit „Gedächtnisstütze“ übersetzt werden – oder, wie man es landläufig kennt, mit „Eselsbrücke“. Im Grunde handelt es sich um einen Sammelbegriff für sämtliche Merkhilfen. „Mnemotechnik“ ist mit diesem Begriff eng verbunden, meint dieser nämlich das systematisierte Anwenden der Gedächtnisstützen. Die Grundlage dieser Gedächtniskunst besteht darin, neues Wissen mit altem zu verbinden und dabei „Brücken“ zu bauen, die das Wiedergeben der Informationen erleichtern. 

In Zeiten der Informationsgesellschaft wird der Mensch tagtäglich mit zahlreichen Informationen konfrontiert. Abgesehen von seiner Aufgabe, die wesentlichen von den unwesentlichen Informationen zu trennen, besteht die Herausforderung darin, neues Wissen so effizient und effektiv wie möglich zu merken. Das Gedächtnis kann als Bild eines Kleiderschranks verstanden werden. Die Einteilung der Inhalte obliegt dem Besitzer des Schranks. Er muss sozusagen Ordnung schaffen. Die Mnemonik ist hierfür eine geeignete Maßnahme, weil das Wissen über Merkhilfen gesichert wird und abgerufen werden kann.

Was versteht man unter der Mnemonik?

Die Mnemotechnik ist ein Teilbereich der Gedächtniskunst und zielt darauf, Wissen leicht zugänglich zu haben. Das Gedächtnis gilt als Speicher von Informationen und das Ziel ist es, aus diesem Speicher heraus relevante Informationen jederzeit abrufen zu können. Die Mnemonik ist letztlich ein Synonym für den Begriff der „Mnemotechnik“, auch wenn man unterscheiden könnte zwischen einer reinen Gedächtnisstütze und einer strukturierten Technik zur Anwendung dieser Stütze. Die Mnemonik wird deshalb der Einfachheit halber als Gedächtnishilfe verstanden – und die Definition damit einher mit der Leitfrage begriffen: Was kannst du tun, um Informationen aus deinem Gedächtnis adäquat abrufen zu können wie ein Lexikon oder Wörterbuch? 

Warum ist die Mnemonik hilfreich?

Die Mnemotechnik ist hilfreich, weil sie zwei Dinge vereinfacht: zum einen das Lernen, also die Aufnahme und das Speichern von Informationen, und zum anderen die Wiedergabe des Gelernten in unterschiedlichen Kontexten. Es handelt sich sozusagen um den Anspruch des Lernen lernen. Je regelmäßiger die Technik genutzt wird, desto besser wird die Gedächtniskunst.

Ab wann ist die Mnemonik hilfreich?

Entwicklungspsychologisch ist eine Mnemotechnik ab dem Zeitpunkt anzuraten, ab dem ein Mensch bewusst lernen kann. Die Schule kann als Zugang genutzt werden, nicht umsonst gibt es in den Lehrplänen auch die Vermittlung von Mnemonik. Ansonsten kann jederzeit damit begonnen werden, das Gedächtnis zu schulen. Am besten ist es, jeden Tag etwas mit der Mnemotechnik zu lernen und nicht erst zu speziellen Terminen wie einer Prüfung, weil du so die Methode verinnerlichst, was das Lernen vereinfacht. 

Wie funktioniert die Mnemonik?

Die Mnemotechnik macht sich die Mechanismen des menschlichen Geistes zunutze. Es geht nicht nur um das Gedächtnis an sich, sondern auch um Wahrnehmung, Lernen und Kommunikation. Die Mnemotechnik ist im Grunde ein System zur Pflege kognitiver Leistungen – als Bild: zur Navigation im eigenen Kopf. Im Vordergrund der Mnemonik stehen Gedächtnisprinzipien bzw. Fähigkeiten wie Kreativität, Fantasie, Erinnern, Humor, Bild und Assoziation. Es ist lange nachgewiesen, dass diese Elemente das Lernen und Erinnern von Wissen begünstigen. Die Mnemotechnik fußt auf diesen Grundlagen. 

Einfache Mnemo-Techniken für Zuhause sind:

  • Symbol-Technik
  • Loci-Technik
  • Kettentechnik 

Für wen eignet sich die Mnemonik?

Mnemonik eignet sich für alle Menschen, die ihr Lernen und Gedächtnis optimieren wollen. Die genutzte Mnemotechnik ist dabei weniger ausschlaggebend als die individuelle Nutzbarmachung. Besonders ist die Mnemotechnik Menschen zu empfehlen, die aktiv lernen und erinnern müssen oder wollen: Schüler, Auszubildende oder Erwachsene in der Weiterbildung, ebenso Senioren, die fit bleiben wollen. 

Allgemein ist Lernen keine Kunst; und Techniken zur Verbesserung der Lern- und Gedächtnisleistungen können von allen genutzt werden, die aktiv mit ihrem Gehirn arbeiten wollen, ganz gleich, ob sie eine Sprache, Vokabeln oder Geschichte lernen wollen. Wort und Bild helfen als Gedächtnisstützen; und mit der richtigen Bedeutung versehen, können sie jedem helfen, der assoziativ lernen möchte.

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

Preheadline (3-5 Wörter) ipsum dolor

Subheadline (10-12 Wörter) Sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod

Headline (5-7 Wörter) At vero eos et

Subheadline (10-12 Wörter) Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed.

Headline (5-7 Wörter) kasd gubergren

Subheadline (10-12 Wörter) sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod.

Glossar – Merken – so funktioniert’s richtig

Merken – so funktioniert’s richtig

Sich bestimmte Dinge zu merken, fällt vielen Menschen schwer. Manchmal ist man schlicht unkonzentriert. Aber auch im Alter lässt die Leistungsfähigkeit des Gehirns nach. Dabei kann man sein Gedächtnis mit ganz einfachen Mitteln erheblich verbessern. Wir verraten dir, wie das geht.

Das solltest du dir merken – effektives Gedächtnistraining!

Mit einem guten Gedächtnistraining kannst du Dinge behalten, die du vorher immer vergessen hast. Denn schuld an Vergesslichkeit ist oft nur, dass wir einfach nicht mehr in Übung sind. Wenn du dein Gehirn jeden Tag ein wenig Arbeit gibst, dann wirst du merken, wie schnell sich deine Leistungen verbessern. Wir zeigen dir, mit welchen leichten Übungen du dein Gedächtnis am besten trainieren kannst. Dafür musst du pro Tag nur ein paar Minuten Zeit investieren. Das geht sogar im Büro. Probiere es aus!

Bring dein Gedächtnis auf Vordermann – dir Dinge einfach besser merken!

Wenn du dir viele Informationen merken kannst, erleichtert dir dies Situationen im Alltag. Du erinnerst dich besser an Menschen, Telefonnummern und Erlebnisse. Je leichter du dir Dinge merken kannst, desto weniger Anstrengung erfordert es, wichtige Informationen bei Bedarf abzurufen.

Sich Informationen merken zu können, schützt vor unangenehmen Situationen. Wenn du im Job nach etwas gefragt wirst, ist es von Vorteil, wenn dir relevante Informationen sofort einfallen. Auch im Privatleben ist es hilfreich, sich Namen, Zahlen und andere wichtige Daten merken zu können. 

Spannend ist, dass sich die Kapazität unseres Gehirns stetig erweitert, je mehr Wissen wir zuführen. Neben einer hohen Motivation solltest du gewillt sein, die richtigen Strategien zu erlernen, damit dein Gedächtnis bestmöglich für dich arbeitet und sich Dinge merken kann. Was kannst du tun, um dir Informationen vormerken zu können? Nachfolgend erhältst du eine Übersicht.

  • Du kannst deine geistige Flexibilität verbessern
  • Du kannst deine Fähigkeit verbessern, Informationen zu verarbeiten
  • Du kannst bestimmte Lerntechniken anwenden
  • Du kannst dir angewöhnen, Informationen in Zukunft nicht mehr in deinem Smartphone abzulegen, sondern im Kopf zu speichern.

Wie du deine geistige Fitness steigern kannst

Vielleicht gehst du regelmäßig ins Fitnessstudio, fährst Fahrrad oder machst Yoga. Dein Ziel ist dabei wahrscheinlich, die Leistungsfähigkeit deines Körpers nicht nur zu erhalten, sondern ihn im Idealfall fitter und straffer zu machen. Das Gleiche könntest du auch mit deinem Gehirn tun. 

Um sich Inhalte zu merken, musst du dich geistig betätigen und kontinuierlich Informationen hinzufügen. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Wenn du das nächste Mal im Zug sitzt, kannst du beispielsweise Denksportaufgaben knacken oder eine Kopfrechenaufgabe lösen. Auch ein anspruchsvolle Lektüre hilft dir bis ins hohe Alter, geistig flexibel zu bleiben.

Du kannst es mit den ersten Sportversuchen vergleichen. War es am Anfang noch anstrengend, den Schweinehund zu überwinden und das Sportprogramm durchzuhalten, wurde es mit der Zeit immer leichter und du konntest die positiven Auswirkungen deutlich empfinden. Genauso verhält es sich mit dem Merken von Inhalten.

Übrigens kannst du deine geistige Fitness auch gezielt durch die Ernährung beeinflussen. Wenn du bestimmte Nährstoffe zu dir nimmst, kannst du dir grundsätzlich ALLES besser merken. Als Brainfood gilt beispielsweise Kohl, Brokkoli und Spinat. Auch Beeren und Nüsse solltest du zu deinem Speiseplan hinzufügen, um das Langzeitgedächtnis zu stärken.

Besser merken – Ist das überhaupt möglich?
Für das Gehirn ist es äußerst komplex, sich lange Texte zu merken. Du kannst deinen Geist dabei unterstützen, indem du ausführliche Informationen in kleine Stichpunkte umwandelst. Noch einfacher gelingt dies mit Bildern. Unser Gehirn kann diese zueinander in Beziehung setzen und bei Bedarf wieder abrufen.

Du kannst dir darüber hinaus bestimmte Themen mit Hilfe von unterschiedlichen Farben einprägen. Wenn es um finanzielle Belange geht, kannst du beispielsweise die Information mit der Farbe Blau verknüpfen. Geht es hingegen um gesundheitliche Themen, merkst du dir die Farbe Grün.

Wenn du dich das nächste Mal in einer komplexen Situation befindest, kannst du dir mental eine Mindmap vorstellen, in die du die gewünschten Informationen hinzufügst. Dadurch kannst du dir wichtige Details merken.

Die besten Techniken, um sich leichter Dinge zu merken

Angenommen, du möchtest endlich eine neue Fremdsprache lernen. Wahrscheinlich beschäftigst du dich mit bestimmten Lerntechniken, um dir neue Vokabeln und Synonyme zu merken.

Hier eines meiner Beispiele: schmollen auf auf englich „to grizzle“. Die Technik heißt „Ersatzwortmethode“. Das bedeutet, du beginnst mit dem deutschen Wort und stellst dir damit eine Frage: „Wer schmollt mich an?“. Nun verwandelst du das englische Wort in ein deutsches Ersatzwort. Was klingt ähnlich wie „to grizzle“? Klar, der Grizzlybär. Also, somit lautet die Antwort auf meine Frage „Wer schmollt mich an?“ – „Natürlich der Grizzlybär, der schmollend wegrennt!“ Somit kommst du sehr schnell und einfach auf die Vokabel, weil du sie in ein Bild verwandelt hast. 

Eine beliebte Methode ist, bestimmte Informationen bewusst mit Emotionen anzureichern. Wir vergessen nicht, was wir spüren. Sobald du zu einem Thema einen emotionalen Bezug herstellst, kannst du die Informationen und Worte jederzeit abrufen und registrieren.

Angenommen, du bereitest deinen nächsten Onlinekurs für das Internet vor. Nimm dir bereits im Vorfeld das Gefühl der Anerkennung wahr, das du im Anschluss bemerken wirst. Genaues Spüren, Wahrnehmen und Bemerken ist hilfreich für das Vormerken von Informationen.

Warum Aufschreiben hilft

Schreibe auf, was du dir in deutscher Sprache merken möchtest. Wieso ist dieses bewusste Wahrnehmen und Vormerken so effektiv? Zum einen entscheidest du, welche weiteren Informationen du notierst. Ob Stichworte, Kommentare oder einen längeren Text: Dein Gehirn macht sich dazu komplexe Gedanken. 

Gleichzeitig werden verschiedene Sinne angesprochen, beispielsweise durch das Geräusch des Stiftes auf dem Papier. Indem du Gedanken visualisierst und beobachtest, kannst du herausfinden, was für dich wichtig ist und dir Dinge leichter merken.

Sprich aus, was du dir merken möchtest

Vielleicht erinnerst du dich noch ein Beispiel aus der Schulzeit. Oftmals ist es uns das Merken leichter gefallen, wenn wir Informationen laut ausgesprochen haben. Auch das wiederholte Aufsagen von Beispielen, die wir uns merken möchten, ist nützlich. Insbesondere bei längeren Texten, die du dir merken möchtest, solltest du lediglich die wichtigsten Worte laut aussprechen und diese bewusst registrieren und wahrnehmen. 

Gliedere komplexe Informationen auf

Du musst dir komplizierte Zusammenhänge in deutscher Sprache merken? Splitte die einzelnen Informationen in kleinere Portionen auf und verknüpfe diese mit Erinnerungen. Spüre beispielsweise in Orte oder Emotionen hinein. Wichtig ist, dass du ein bestimmtes Muster erkennst und dir dieses merkst. Je öfter du dir des Gelernten gewahr wirst, desto besser.

Achte auf Abweichungen

Hast du schon mal vom Restorff-Effekt gehört? Dieser basiert auf einer Entdeckung der Psychologin Hedwig von Restorff und besagt folgendes: Sobald sich etwas deutlich von seiner Umgebung unterscheidet, nehmen wir es wahr und merken es uns.

Wie es dir gelingt, dir Dinge zu merken

Unser Gehirn ist hochkomplex und speichert die unterschiedlichsten Informationen ab. Die Kunst liegt darin, dass du gemerkte Inhalte jederzeit wieder abrufen kannst. Je mehr Übung du darin hast, desto besser.

Nutze auch unwichtige Begegnungen, um dies zu trainieren. Du kannst beispielsweise versuchen, dir den Namen des Busfahrers oder der netten Bekanntschaft im Wartezimmer zu merken. Je mehr Details du in deinen täglichen Gesprächen mitbekommst, desto besser. 

Die besten Übungen und Tipps

  • Wiederhole wichtige Inhalte kontinuierlich, um es im Langzeitgedächtnis zu verankern.
  • Verknüpfe neues Wissen mit altem Wissen und nutze die Kraft der Assoziierung. 
  • Konzentriere dich auf den Anfang und das Ende des Sachverhaltes, den du dir einprägen willst. Dies erleichtert die Aufnahme des kompletten Wissens.
  • Nutze die Technik der Visualisierung, um dir abstrakte und komplexe Informationen zu merken.
  • Erfinde Geschichten. Dies hilft dabei, dir bestimmte Reihenfolgen und Synonyme einzuprägen und keine Details zu vergessen.
  • Verwende  die Technik der Gegensätze. Hierbei versuche, dir Dinge zu merken, indem du dir ein logisches Gegenstück merkst.
  • Sprich mehrere Sinne an, um dir Inhalte zu merken. Fasse komplexe Zusammenhänge in deinen eigenen, ähnlichen Wörtern zusammen, lies diese laut vor und wiederhole diese stetig.
  • Wenn du versuchst, Informationen tiefgreifend zu verstehen, kannst du dich zu einem späteren Zeitpunkt einfacher daran erinnern.
  • Nutze für das Merken von Dingen die Fokustechnik und versuche, das unwichtigste Element der Information herauszufinden. Wenn du dir dies merken kannst, ist dein Gehirn leichter dazu in der Lage, die anderen Informationen abzurufen.

Mögliche Störfaktoren für ein besseres Merken

Vertraue nicht alleine auf die Macht der Wiederholung

Wenn du dir Inhalte nicht nur im Kurzzeitgedächtnis merkst, sondern sich auch langfristig daran erinnern möchtest, lohnt es sich, zwischen den Wiederholungen Pausen einzulegen. Beschäftige dich in dieser Auszeit gezielt mit anderen Themen.

Denke nicht zum verkrampfen nach

Bestimmt hast du dich schon oft in den Momenten an etwas erinnert, in denen du  am wenigsten damit gerechnet hast. Insbesondere bei einfachen Tätigkeiten arbeitet unser Unterbewusstsein im Hintergrund. Prokrastination kann also durchaus förderlich sein, wenn es um das erneute Hervorrufen von Informationen geht, die Bedeutung haben.

Wechsle den Lernort

Eventuell kannst du dir Inhalte am heimischen Schreibtisch am besten merken. Es lohnt sich jedoch, sich gezielt neue Lernumgebungen zu suchen. Nur so lernt unser Gehirn, die gewünschten Informationen an unterschiedlichen Orten, zum Beispiel im Park oder in der Bibliothek, abrufen zu können.

Trau dich, Dinge nicht zu merken

Du kannst dir Inhalte besser merken, wenn du dir erlaubst, Erinnerungen teilweise zu vergessen. Erst wenn eine Information im Langzeitgedächtnis abgespeichert ist, kann sie dauerhaft abgerufen werden. Beachte folgendes: Wenn du Inhalte zu oft wiederholst, kann dies kontraproduktiv sein. Nicht alle Informationen sind von Bedeutung.

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

Preheadline (3-5 Wörter) ipsum dolor

Subheadline (10-12 Wörter) Sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod

Headline (5-7 Wörter) At vero eos et

Subheadline (10-12 Wörter) Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed.

Headline (5-7 Wörter) kasd gubergren

Subheadline (10-12 Wörter) sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod.

Wenn du dir Inhalte nicht nur im Kurzzeitgedächtnis merkst, sondern sich auch langfristig daran erinnern möchtest, lohnt es sich, zwischen den Wiederholungen Pausen einzulegen. Beschäftigen dich in dieser Auszeit gezielt mit anderen Themen.

Glossar – Memorieren – so funktioniert’s richtig

Memorieren – so funktioniert’s richtig

Memorieren, was war das noch? Schon als kleines Kind kommt man unbewusst mit dem Begriff in Kontakt. Beim Kinderspiel Memory geht es darum, Bilderpaare aufzudecken und möglichst viele zu sammeln, um den Sieg davon zu tragen. Dabei haben Kinder oftmals die Nase vorn. Kinder sind in der Regel findiger als ihre armen Eltern. Das ist kein Wunder. Ihr ikonisches Gedächtnis ist um ein Vielfaches größer als das der Erwachsenen. Mit zunehmender Zeit tritt es hinter anderen Gedächtnisleistungen zurück und schrumpft auf ein Normalniveau. Die Gesamtheit der Gedächtnisleistungen wird auch Erinnern genannt.
Doch was ist das eigentlich? Und was macht es so besonders?

Was versteht man unter Memorieren?

Das Erinnern

Als Erinnerungen werden im Gehirn eingespeicherte Informationseinheiten bezeichnet, die von einem einzelnen Menschen in bestimmten Situationen abgerufen werden können. Diese Informationen haben einen langen Weg hinter sich, bis sie endlich gefestigt im Gehirn verankert sind. Sie beginnen als sensorischer Reiz, z.B. als Bild einer Szene oder als Abfolge von Wörtern, und werden zunächst im Kurzzeitgedächtnis zwischengespeichert.
Wenn die Informationen wiederholt werden, gelangen sie mit der Zeit ins Langzeitgedächtnis (Link zu Langzeitgedächtnis setzen), wo sie langfristig eingelagert werden, im besten Fall das gesamte Leben lang. Hier stehen sie für weitere Denk- oder Kommunikationsprozesse zur Verfügung.

Wie wurde in früheren Zeiten memoriert?

Im Laufe der Geschichte hat es verschiedene Methoden des Erinnerns gegeben.
Bevor Schriftzeichen die Fixierung von Informationen auf Schriftträgern ermöglichten, musste jede Information mündlich weitergegeben und eingespeichert werden. In dieser Zeit wurde wesentlich mehr auswendig gelernt als heute. Vor allem nach der Erfindung des Buchdrucks wurde es dann möglich, Informationen für eine breite Masse schriftlich festzuhalten und zum Beispiel in Buchform zugänglich zu machen. Nun konnte auch das Einspeichern von Informationen variiert werden. Menschen mussten nicht immer alles lernen und konnten bei Bedarf wichtige Informationen nachschlagen unwichtige außen vor lassen und somit präzise auswählen, was sie lernen wollten. Heutzutage können wir von einer Vielzahl von verschiedenen Erinnerungstechniken profitieren.

Auswendig lernen

Eine der bekanntesten Methoden für das Einspeichern von Lerninhalten kennen wir aus der Schule. Informationseinheiten wie Vokabeln oder ganze Texte müssen so lange wiederholt werden, bis man sie auswendig kennt. Das bedeutet, dass die Lerneinheit fehlerfrei genauso wiedergegeben werden kann, wie man sie gelernt hat. Dies hilft dabei, die Informationen vom Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis zu transferieren und sie sozusagen für den späteren Gebrauch einzulagern. Ein Nachteil der Auswendiglernmethode ist die vergleichsweise hohe Monotonie, die sich sowohl auf die Motivation als auch auf die Konzentration negativ auswirken kann. 

Der Experte in Sachen Merktechniken

Neben der Auswendiglernmethode gibt es noch viele andere spannende Methoden, die ein besseres Merken und Einprägen ermöglichen. Markus Hofmann ist auf diesem Feld ein Fachmann. Er hat sich in seiner Studienzeit autodidaktisch mit den verschiedensten Lernmethoden auseinandergesetzt und sich tiefgehende Kenntnisse angeeignet. Jetzt teilt er diese Erkenntnisse mit Wissbegierigen auf Seminaren und Betriebsveranstaltungen. Viele seiner Methoden zielen darauf ab, die Grundlage für ein besseres Gedächtnis zu legen und diesem eine erhöhte Kapazität zu verleihen. Mit Hilfe von Rätseln, Übungen und einfachen Merktechniken kann die Merkfähigkeit des Gedächtnisses weit über das normale Niveau hinaus angehoben werden.
Der Vorteil: Nicht nur das Auswendiglernen geht dann schneller und effektiver von der Hand, auch Denkprozesse werden beschleunigt.

Was macht das Memorieren besonders?

Erinnerungen machen den Menschen zum Menschen

Das Gedächtnis ist die Grundvoraussetzung für unsere alltägliche Kommunikation. Es ist an allen Gedankenprozessen beteiligt, da ja ständig auf vorher abgespeicherte Informationen zurückgegriffen werden muss. Auf diese Weise ist es nicht nur für den akademischen Gebrauch oder knifflige Aufgaben notwendig, sondern für jeden Bereich des alltäglichen Lebens. Sprache funktioniert nur, weil wir Worte und Satzstrukturen einspeichern und miteinander verbinden können. Gäbe es das Gedächtnis nicht, würden wir große Probleme damit haben, uns einander mitzuteilen. 

Die Erinnerung: ein kostbares Gut

Leider sind wir in unserem Leben manchmal auch gezwungen, die Wichtigkeit des Erinnerungsvermögens auf eine andere Weise zu erfahren. Im Alter schwächen verschiedene Krankheiten das Erinnerungsvermögen vieler Menschen und tragen dazu bei, dass diese sich bei der Orientierung im Alltag schwer tun. Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass die Medizin bei diesem Thema weiter voranschreitet und Lösungen findet. Im Umkehrschluss aber bedeutet dies, dass das Erinnern ein großes Geschenk ist, das es zu nutzen gilt. Das Erinnerungsvermögen stärken, heißt auch, das Nötigste zu tun, um Schäden an der Memorierfunktion des Gehirns langfristig zu vermeiden oder aufzuschieben. Wer sein Gehirn immer wieder vor neue Herausforderungen stellt und regelmäßig trainiert, erhöht die Chance, dass es bis ins hohe Alter fit und leistungsfähig bleibt. 

Ohne Erinnerung undenkbar: Kulturleistungen

Bücher und Erfindungen. Sie bringen die Menschheit weiter und vervollkommnen das Wissen. Doch ohne die Fähigkeit, bereits entdeckte Informationen zu verarbeiten und zu speichern, wären wir nicht in der Lage, neue Ideen zu entwickeln. Jede Kulturleistung beginnt als Rückgriff auf die Errungenschaften der Vergangenheit. Diese wiederum fußen auf Informationen, die wir irgendwann erschlossen haben.
Aus diesem Grund sind Erinnerungen ein unverzichtbares Fundament für jede kulturelle Leistung.

Mit besserem Memorieren zum Gedächtnismeister!

Ein schlechtes Gedächtnis ist nichts Angeborenes. Häufig liegt es daran, dass wir unser Gehirn nicht richtig herausfordern und so verlernen, Informationen zu behalten. Wir zeigen dir, wie du Dinge wieder besser memorierst und dich auch nach längerer Zeit noch an sie erinnerst.

Ein besseres Memorieren kann man ganz leicht lernen

An welche Einzelheiten aus deiner Kindheit kannst du dich erinnern? Bedenkt man, wie viel der Mensch erlebt, so bleibt erstaunlich wenig davon im Gedächtnis hängen. Dabei muss das nicht sein! Denn mit einfachen Techniken lernst du, Dinge besser zu memorieren. Vergiss nie wieder Daten, Fakten, Namen oder besondere Erlebnisse! Dafür musst du nicht einmal viel tun. Absolviere einfach die Übungen, die wir für dich zusammenstellen. Die können wir auch ganz bequem nebenbei im Büro durchführen. So kommst du spielend zu einem besseren Gedächtnis.

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

Preheadline (3-5 Wörter) ipsum dolor

Subheadline (10-12 Wörter) Sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod

Headline (5-7 Wörter) At vero eos et

Subheadline (10-12 Wörter) Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed.

Headline (5-7 Wörter) kasd gubergren

Subheadline (10-12 Wörter) sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod.

Glossar – Lerne unsere Art von Gedächtnistraining kennen

Lerne unsere Art von Gedächtnistraining kennen

Der Mensch nutzt nur etwa 10% seiner Gedächtnisleistung. Und das auch nur, wenn er schläft. Nutze das Potenzial, das dein Gehirn dir bietet. Mit einem gut strukturierten Gedächtnistraining weckst du deine grauen Zellen und bringst dein Gedächtnis auf Vordermann.

Verbessere deine Leistungen mit unserem Gedächtnistraining

Wir benutzen unser Gehirn den ganzen Tag. Ob in der Schule oder im Beruf – stetig werden wir gefordert. Doch diese Art von Gedächtnistraining reicht nicht aus, denn oft sind die Anforderungen von diesem Gedächtnistraining so einseitig und gering, dass es keine Erfolge bringt. So wird beispielsweise nur eine Gehirnhälfte genutzt. Während in diesem natürlichen Gedächtnistraining vor allem das logische Denken gefragt ist, verkümmern kreative Fähigkeiten schnell. Bei einem guten Gedächtnistraining ist es aber unerlässlich, dass alle Teile des Gehirns gefordert werden. Nur dann lassen sich Konzentration, Denkfähigkeiten und Gedächtnis wirklich zu Höchstleistungen trainieren.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du bei uns an einem Gedächtnistraining teilnehmen kannst. Wenn du es einfach und unkompliziert magst, kannst du bereits ein kleines Gedächtnistraining online auf unserer Webseite ausprobieren. Weitere Übungen kannst du dann bei Gefallen zum Beispiel auf CD-ROM bekommen. Wir haben eine große Auswahl an verschiedenen Möglichkeiten zum Gedächtnistraining, sodass du dein Gedächtnistraining-Test ganz an deinen persönlichen Vorlieben anpassen kannst. Das ist auch dann praktisch, wenn du zum Beispiel ein Gedächtnistraining in der Schweiz oder in Österreich suchst. Denn der Vorteil am Internet ist, dass es wirklich völlig egal ist, wo du dich gerade befindest, wenn du dein Training absolvieren möchtest.

Darüber hinaus sind wir dir auch bei der weiteren Suche nach guten Möglichkeiten zum Gedächtnistraining behilflich. Gerne helfen wir dir dabei, Zugang zu einem Gedächtnistraining eV zu erhalten. Denn selbstverständlich sind wir hier mit von der Partie. Oder suchst du noch nach einem Seminar zu einem bestimmten Datum?

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

Preheadline (3-5 Wörter) ipsum dolor

Subheadline (10-12 Wörter) Sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod

Headline (5-7 Wörter) At vero eos et

Subheadline (10-12 Wörter) Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed.

Headline (5-7 Wörter) kasd gubergren

Subheadline (10-12 Wörter) sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod.

Glossar – Gestalte ein Marketing-Event interessant!

Gestalte ein Marketing-Event interessant!

Ein Marketing-Event kann, wenn es gut organisiert ist, sehr viele neue Kunden anwerben. Jedoch sollte besondere Unterhaltung geboten werden, denn ist der Grund des Events, nämlich das Verkaufen deines Produktes oder deiner Dienstleistung, zu offensichtlich, werden nur die Besucher kommen, die dein Unternehmen schon kennen.

So bleibt dein Marketing-Event jedem im Gedächtnis!

Nehmen wir an, du willst deinen Gästen einen Mehrwert bieten. Deine potenziellen neuen Kunden sollen also nicht nur über deine Produkte informiert und geworben werden, sie sollen mit Freude und Interesse an deinem Marketing-Event teilnehmen! Denn wie jeder Profi in Sachen Marketing weiß, ist das Ansprechen der Neugier und das Wecken des aktiven Handelns des Kunden der Schlüssel zum Erfolg. Genau das bewirkt unser Gedächtnisexperte Markus Hofmann. Er fasziniertdeine Kunden durch verblüffende Informationen zum Thema Gehirnleistung und Gedächtnis und bringt Schwung in jede Veranstaltung!

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

Preheadline (3-5 Wörter) ipsum dolor

Subheadline (10-12 Wörter) Sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod

Headline (5-7 Wörter) At vero eos et

Subheadline (10-12 Wörter) Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed.

Headline (5-7 Wörter) kasd gubergren

Subheadline (10-12 Wörter) sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod.

Glossar – Lernmethoden – was sie ausmachen

Lernmethoden – was sie ausmachen

Menschen lernen nicht nur im Unterricht und vor einer Prüfung, sondern tatsächlich immer und ununterbrochen – oftmals sogar vollkommen unbewusst.  Wenn du beispielsweise als Kind Körperbewegungen oder die korrekte Anwendung Ihrer Muttersprache gelernt hast, geschah dies ganz automatisch. Lernen bedeutet aus Sicht der Neurophysiologie, dass sich die Stärke der synaptischen Verbindungen im Gehirn zwischen den einzelnen Nervenzellen verändert. Das bedeutet: Wann immer wir lernen, verändert sich auch die Struktur unseres Gehirns dabei. Je nachdem, in welcher Lebensphase du dich befindest, bist du für gewisse Lerninhalte besonders empfänglich. Dir fällt es leicht, neuen Stoff aus diesem Bereich zu erlernen. Dies ist Forschern zufolge auf ein besonders starkes Synapsen-Wachstum im Gehirn zurückzuführen. Doch du musst dich weder auf das unbewusste Lernen verlassen noch auf bestimmte Bereiche beschränken. Lernmethoden helfen dir dabei, in jedem beliebigen Bereich zu punkten und dir neues Wissen sinnvoll anzueignen. Viele dieser Methoden wurden von Lern- und Gedächtnisforschern entwickelt. Einige andere haben sich im Laufe der Zeit entwickelt und als zielführend erwiesen. Fest steht: Wer vor Prüfungen oder in anderen Lebenslagen eine Lernmethode einsetzt, um sich den Stoff effektiv zu merken, profitiert davon.

Was versteht man unter Lernmethoden?

Reines Auswendiglernen im Unterricht oder vor einer Prüfung ist keine vielversprechende Methode zum Merken wichtiger Inhalte. Es fehlen Elemente, die für eine gute und langanhaltende Vernetzung der Synapsen im Gehirn sorgen. 
Eben diese Elemente greifen Lernmethoden wie Mindmapping, Karteikarten, Eselsbrücken oder die Lerntyp Bestimmung auf. Sie sorgen für einen interaktiven Lernprozess – denn je aktiver die Lernmethode ist, umso besser sind die Ergebnisse.
Zur Veranschaulichung lernst du einige Methoden näher kennen. Du zeigst, wie dein Gehirn Wissen strukturierter aufnimmt und effektiv verarbeitet. Das sorgt für maximalen Lernerfolg vor Prüfungen, im Job oder Privatleben.

Lerntipps zum richtigen Umgang mit Texten

Vielleicht musst du umfangreiche oder komplexe Texte lesen. Das kann beispielsweise vor einer Prüfung, im Unterricht oder zur Vorbereitung auf ein Meeting oder Seminar der Fall sein. Dabei solltest du  auf eine geeignete Methode zum effektiven Lesen zurückgreifen. Folgende Lernmethode für die Arbeit mit Texten kann dir dabei helfen:

  • Verschaffe dir vor dem eigentlichen Lesen eine Übersicht über die Kapitel und Überschriften.
  • Denke dir eigene Lernziele und Fragen an den Text aus.
  • Scanne den Text grob durch, ohne bei jeder Information zu verharren.
  • Lies den Text erneut sorgfältiger.
  • Verwende grafische Elemente wie Ausrufezeichen an wichtigen Textpassagen oder Fragezeichen bei unklarem Stoff.
  • Wenn möglich, löse hinterher zur Kontrolle passende Übungsaufgaben.
  • Erstelle Notizen mit deiner eigenen Zusammenfassung, um zu repetieren, was du gelernt hast.

Diese Lernmethode hat mehrere Vorteile: Du aktivierst die Aufmerksamkeit im Gehirn. Denn der erste Überblick über den Text macht neugierig und legt nicht alles offen. Die gestellten Fragen und Notizen unterstützen dies. Hierdurch steigt auch deine Konzentration.
Die Verwendung visueller Elemente erreicht das Areal im Gehirn, das für die visuelle Reizaufnahme zuständig ist. Die vielen Lesedurchgänge und das abschließende Zusammenfassen sorgen für mehrere Wiederholungen. Diese fördern den Transfer des Gelesenen vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis. Du merkst dir das Gelesene wesentlich besser.
Ähnlich funktioniert auch die SQ3R Methode nach Francis P. Robinson. Das Ziel ist auch hier, Texte besser zu verstehen und sich an das Gelesene zu erinnern. Die Buchstaben stehen für:

 Survey(Überblick)
 Question(Befragen)
 Read (Lesen)
 Recite (Wiedergeben)
 Review (Rekapitulieren)

Interessant ist auch eine Methode, mit der du schneller lesen kannst: Speedreading. Dabei trainierst du einerseits, Texte und Bücher mit erhöhter Konzentration zu lesen. Andererseits übst du auch, sich nicht auf jedes Wort zu konzentrieren, sondern vielmehr auf ganze Wortpakete. Dabei wird auch der Augenmuskel effektiv trainiert, sodass der rein physiologische Ablauf beim Lesen ebenfalls beschleunigt werden kann. Nicht zuletzt geht es bei der Lernmethode Speedreading auch darum, innerlich nicht mitzusprechen. Das verlangsamt Ihren Leseprozess um einiges.
Insgesamt verhilft diese Lernmethode dir dazu, bis zu doppelt so schnell zu lesen wie gewöhnlich. Zudem merkst du dir den Text dennoch effektiv.

Ebenfalls eine gute Methode: Eselsbrücken

Zu den wichtigsten Lerntipps gehören Eselsbrücken. Sie wirken wie ein Spickzettel in deinen Gedanken und können bei einer Prüfung zielführend sein. Aber auch wenn es darum geht, sich Telefonnummern, Adressen, Passwörter oder andere Dinge zu merken, sind Eselsbrücken eine gute Hilfe. 
Das liegt daran, dass es für gewöhnlich schwer ist, sich an reine Fakten zu erinnern, die für sich selbst stehen. Leichter ist es, wenn diese im akustischen oder visuellen Gedächtnis verankert sind. Diese Verankerung gelingt mithilfe von passenden Assoziationen, also Eselsbrücken.
Das können Merksprüche und -sätze sein, aber auch Reime, Bilder oder andere Gedankenstützen. Diese Merktechniken nennt man auch Mnemotechniken.
Über diesen Umweg können die benötigten Informationen stets abgerufen werden – selbst in einer Stresssituation.

Visualisierung: Lernmethoden mit Bildern

Die Visualisierung ist eine weitere Methode, die dabei hilft, effektiv für Prüfungen und Co. zu lernen.
Bildorientierte Methoden wie die Loci Methode machen sich einen wichtigen Umstand zunutze: Menschen nutzen zu 75 Prozent den visuellen Sinneskanal, der Reize über den Sehnerv verarbeitet. Darauf ist das Gehirn aus neuronaler Sicht eingestellt. 
Bei der Loci-Technik stellt man sich daher einen Raum oder ein Gebäude vor. Dann legt man Lerninhalte gedanklich an markanten Punkten entlang einer festen Route ab. Diese Route lässt sich in Gedanken beliebig oft wiederholen. Dabei werden die benötigten Informationen einfach „eingesammelt“. Diese Visualisierungs-Technik funktioniert in der Regel sehr zuverlässig. Und selbst wenn eine Information einmal unzugänglich ist, kannst du fortfahren und weitere Lerninhalte deiner individuellen Route abfragen.

Was bringen Lernmethoden?

Um zu verstehen, welche Vorteile Lernmethoden bieten, solltest du zunächst verstehen, was Lernen überhaupt bedeutet. Neurowissenschaftler beschreiben den Vorgang des Lernens so: Informationen werden so im Gedächtnis abgelegt, dass sie bei Bedarf wieder abgerufen werden können. Und zwar durch Verknüpfungen der Synapsen. Grundsätzlich lässt sich das Lernen daher in folgende Phasen einteilen: 

Abspeichern
Merken im Gedächtnis
bei Bedarf Erinnern

Lerntipps wirken, indem du diese Phasen optimierst. Je mehr dieser Bestandteile des Lernens dadurch optimiert werden, umso größer ist der Effekt. Das kann auf unterschiedliche Art und Weise geschehen. Beispielsweise bewirken die Techniken das Abspeichern im Langzeitgedächtnis, erhöhen das Erinnerungsvermögen oder unterstützen das Lernen mithilfe verschiedener neurophysiologischer Erkenntnisse.
Zudem zielen viele Methoden darauf ab, die Konzentration oder die Motivation zu fördern. Dabei wird zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation unterschieden.

Die intrinsische und extrinsische Motivation

Wer eine spannende und abwechslungsreiche Lernmethode anwendet, ist automatisch auch motivierter. Wenn diese dann die ersten Erfolge zeigt, verstärkt sich der Effekt umso mehr. Das wiederum bestärkt die intrinsische, also innere, Motivation. 
Diese ist besonders wichtig für einen guten Lerneffekt. Sie hat der extrinsischen, von außen kommenden Motivation etwas Entscheidendes voraus. Sie führt nämlich schneller zum Ziel.
Beispiele für extrinsische Motivation sind Angst vor einer Prüfung, Druck von anderen Personen oder gar Drohungen. Hier stellt sich vielleicht kurz der Wille ein, zu lernen, doch dies ist nicht wirklich effektiv. Leider wird diese Motivation im Unterricht in der Schule noch oft angewendet. Das führt aber lediglich zu Angst vor dem Unterricht und der Schule.
Intrinsische Motivation entsteht aus Spaß am Lernen. Beispielsweise durch interessante Lernmethoden oder Inhalte. Oder eigene Ziele und Pläne, die verfolgt werden.

Wie wendet man Lernmethoden richtig an?

Ein wichtiger Faktor bei der korrekten Anwendung von Lernmethoden ist die Regelmäßigkeit. Wer Lerntipps anwenden möchte, sollte sich zunächst eine Lernstrategie überlegen und einen Zeitplan erstellen. 
Die Lerneinheiten sollten nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang ausfallen. Viele kleine Pausen und Schlaf sind wichtig, damit Gehirn und Gedächtnis Zeit haben, die Informationen zu verarbeiten.

Wie funktioniert das Gedächtnis?

Wer schon einmal gelernt hat, weiß, wie schnell Gelerntes wieder aus dem Gedächtnis verschwindet. Das liegt daran, dass wir über ein Kurzzeitgedächtnis und ein Langzeitgedächtnis verfügen. 
Haben wir am Tag etwas gelernt, wird es erst im Schlaf ins Langzeitgedächtnis übertragen.
Das Gefühl, am Abend nach einer Lerneinheit nichts zu wissen, ist daher völlig normal.
Wer sich von diesem Gefühl trügen lässt und auf den Schlaf verzichtet, um mehr zu lernen, macht einen Fehler. Das „Zu-viel-Lernen“ führt dazu, dass kaum etwas im Langzeitgedächtnis gespeichert wird. Prüfungen zeigen dann schlechte Ergebnisse, obwohl eigentlich ausreichend gelernt wurde. Bei der Anwendung von Lerntechniken gilt es, dies zu beachten.

Wiederholen ist wichtig

Viele Lernmethoden integrieren das Wiederholen bereits. Nur durch sinnvolles Wiederholen kann der Stoff vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis transferiert werden. Eine gute Möglichkeit, dies praktisch umzusetzen, ist die Arbeit mit Notizen auf Karteikarten. Der Vorteil: du lernst systematisch, mit deinen eigenen Notizen und wiederholst nicht unnötig, was du bereits gelernt hast.
Und so funktioniert die Arbeit mit Karteikarten:

  • einen Kasten für die Karteikarten mit fünf Fächern verwenden (diese dienen dem sinnvollen Wiederholen)
  • die Notizen aus dem ersten Fach werden gelernt
  • was man beherrscht kommt ins nächste Fach
  • was nicht sitzt, kommt ans Ende des Stapels und wird im ersten Fach wiederholt
  • gleiches Vorgehen mit den Karteikarten im zweiten Fach
  • Stoff wiederholen, bis alle Karteikarten im fünften Kartenfach liegen und sicher im Gedächtnis gespeichert sind.

Was ist bei Lernmethoden zu beachten?

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden zum besseren Lernen. Finde die, die zu dir passen. Dafür solltest du deinen Lerntyp kennen. Merkst du dir besonders gut, was du gelesen oder gesehen hast? Dann bist du vermutlich ein visueller Lerntyp. Lernst du lieber durch Zuhören, könntest du ein auditiver Lerntyp sein. Der haptische Lerntyp hingegen möchte alles ausprobieren, um es zu verinnerlichen.

Was du hingegen vermeiden solltest: limitierende Glaubenssätze wie „Ich kann das nicht,“, „Lernen ist anstrengend“ und so weiter. Diese Suggestionen bremsen dich nur aus und mindern den Lernerfolg.
Zu den besten Lerntipps gehört es auch, mehrere Sinneseindrücke miteinander zu kombinieren. Am besten merken wir uns Dinge, die wir hören und sehen oder selbst ausführen. Durch Hören allein wird ungefähr 20 Prozent des Aufgenommenen abgespeichert. Durch Sehen und Beobachten sind es durchschnittlich 30 Prozent. Kombinierst du jedoch Hören und Sehen, bleiben dir schon ganze 70 Prozent im Gedächtnis. Doch die beste Option ist „learning by doing“. Hier sind es im Durchschnitt nur noch 10 Prozent des Gelernten, das wir wieder vergessen.

Tipps für die richtigen Lernmethoden

Du hast bereits gelernt, dass es wichtig ist, Lerninhalte zu wiederholen und die Konzentration aufrecht zu erhalten. Wenn du dir ein Ziel gesetzt hast, um dir den Nutzen deiner Arbeit zu verdeutlichen, wende folgende Tipps an:
  • Übersichtlichkeit: Kategorisiere den zu lernenden Stoff in Bereiche.
  • Eine Lernmethode macht dir keinen Spaß oder zeigt keinen Erfolg? Streiche nicht zielführende Methoden.
  • Für ein besseres Gedächtnis: Greife auf das eigenständige Entwickeln von Fragen zu.
  • Kombiniere mehrere Methoden für den größtmöglichen Effekt.
Und nicht zuletzt: Bleib mit Freude bei der Sache. Halte dein Ziel vor Augen und fördere deine innere Motivation. So wirst du bestmöglich von den unterschiedlichen Lernmethoden profitieren, die dir für deinen Erfolg zur Verfügung stehen.

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

Preheadline (3-5 Wörter) ipsum dolor

Subheadline (10-12 Wörter) Sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod

Headline (5-7 Wörter) At vero eos et

Subheadline (10-12 Wörter) Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed.

Headline (5-7 Wörter) kasd gubergren

Subheadline (10-12 Wörter) sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod.

Glossar – So funktioniert eine Lernkartei am besten

So funktioniert eine Lernkartei am besten

Wenn du große Mengen Inhalte komplexer Sachgebiete oder viele Vokabeln lernen musst, hilft eine Lernkartei. Dazu fasst du das Themengebiet nicht wie üblich in einem Notizblock zusammen, sondern schreibst auf Karteikarten. Auf die Vorderseite kommt eine Frage oder das deutsche Wort, auf die Rückseite die Antwort bzw. die fremdsprachige Vokabel.

Die Lernkartei macht aus dem schwierigsten Prüfungsstoff ein Spiel!

Ordne die Karten in eine Lernkartei, beispielsweise in eine Schachtel. Verwende  zwei weitere, am besten farbige Kärtchen als Trennung zwischen beantworteten und nicht beantworteten Fragen. Lese dir alle Karteikarten durch. Danach zieht eine andere Person eine Karte heraus und liest die Frage vor. Das geht alleine natürlich auch. Wenn du sie richtig beantwortest, kommt sie in das unterteilte Fach, das für korrekt beantwortete Fragen vorgesehen ist. Wenn nicht, kommt sie in das Fach für nicht bzw. falsch beantwortete Fragen. Diese Karten musst du noch öfter lernen.

Lernen ist ein äußerst individueller Prozess und auch wenn es zahlreiche Lernstrategien gibt, so sind nicht alle für den einzelnen Menschen hilfreich. Eine richtige Antwort auf die Frage, wie man effektiv lernen kann, gibt es nicht, weil jeder Mensch anders ist. Deshalb ist das Konzept der Lernkartei nur eine Möglichkeit von vielen. Sie profiliert vor allem durch ihre Logik und Übersicht.

Die Lernkartei dient dem systematischen Lernen. Das bedeutet, dass nicht willkürlich bzw. zufällig gelernt wird, sondern dass im Rahmen bestimmter Strukturen bestimmte Inhalte bewusst gelernt werden. In der Regel wird eine Lernbox erstellt, pro Karte werden ein Schlagwort und eine Lösung notiert. Die Karteikarte beinhaltet auf der Vorderseite das Stichwort und auf der Rückseite den ausführlichen Kontext.

Warum ist eine Lernkartei hilfreich?

Eine Lernkartei ist hilfreich, weil der Inhalt, also das zu vermittelnde Wissen, auf zweierlei Art gelernt wird: 

1. Bereits bei der Erstellung der Lernkartei findet Lernen statt, weil man sich mit dem Inhalt aktiv auseinandersetzt
2. Beim Einsatz der Lernbox findet der Großteil vom Lernen statt, weil hier der Inhalt in bestimmten Formen aufgenommen und wiedergegeben wird.

Ein so erstellter Karteikasten dient der Ordnung bzw. Systematisierung von Wissen, damit einer der Strukturierung, und so auch einer leichteren Neuverortung von Wissen in den kognitiven Schemata.

Weshalb sich eine Lernkartei für jeden eignet

Eine Karteikarte kennt jeder. Was salopp klingt, ist die nüchterne Wahrheit. Sie überzeugt durch ihr simples Format. Die Karte kann im Prinzip für alle Lerninhalte genutzt werden, von Vokabeln über komplexe naturwissenschaftliche Gleichungen. Der Karteikasten entspricht dabei dem gesamten (selektiven) Wissen, welches es zu lernen oder zu prüfen gilt. Deshalb ist er für jeden geeignet, denn was an Inhalt entsteht, bestimmt jeder selbst.

Wie arbeitet das Gehirn bei einer Lernkartei?

Die Karte stellt im Prinzip die Verbindung dar zwischen Wissen, Anspruch, Vorwissen und Lernzweck. Das Lernen mit einer Karteikarte unterscheidet sich nicht von anderen Lernstrategien, weil das Lernen grundsätzlich ein einheitlicher Prozess ist. Es gibt aber verschiedene Kanäle, über die die Informationen aufgenommen werden. Vokabeln lernt man konventionell über das Auswendiglernen und Geschichte über historische Zusammenhänge. All dies gelingt durch die Verdichtung und Erweiterung neuronaler Strukturen, also durch die Assimilation neuen Wissens. Die Karteikarte alleine ist also noch keine Besonderheit. Erst ihr spezieller individueller Einsatz lässt die Karte zum Lerninstrument werden.

Wie geht man eine Lernkartei richtig an?

Einen Karteikasten zum Lernen kann man digital (durch entsprechende Software) oder analog, also mit handelsüblichen Karteikarten. DIN A8 ist das gängige Format, andere Formate sind aber auch nutzbar. Eine Karteikarte wird auf der Vorder- und Rückseite beschrieben und in unterschiedliche Fächer sortiert. Der Karteikasten ist so anzulegen, dass die Lerninhalte thematisch voneinander getrennt sind. Später können die Fächer verändert werden, um die so entwickelte Routine der Karte zu verändern. 

Einfache Schrittfolge zur Entwicklung einer Karteikarte für das Lernen:

1. Überlege dir, ob die zu lernenden Informationen auf eine Karteikarte passen. Vokabeln stellen kein Problem dar, aber hochkomplexe Themen auf eine Karte zu bringen, ist meist eine Herausforderung. Besser ist es, vorher schon die Inhalte auf das Wesentlichste zu kürzen.
2. Bleib auf jeder Karte kurz und knapp. Vermeide inhaltliche oder sprachliche Ausuferungen.
3. Nutze eigene Wörter! Lernen geschieht über Transfer! Schreibe Wissen nicht nur ab, sondern notiere es in eigenen Worten.
4. Personalisiere die Karteikarte z. B. mit kleinen Aufklebern.
5. Verwende mehrere Farben, unterstreiche wichtige Wörter oder nutze Textmarker auf der Karte.
6. Eine Karteikarte sollte Verweise zu weiteren Infos haben oder zu weiterer Literatur
7. Vokabeln sind auf der einen Seite in Muttersprache, auf der anderen in der Fremdsprache zu notieren.
8. Vokabeln können auch in kleinen Sätzen notiert werden, oder man schreibt sie längs und quer.

Eine einfache Möglichkeit der Anwendung besteht darin, im ersten Fach allgemeine Lerninhalte zu bündeln und das nächste Fach beinhaltet dann speziellere Inhalte. Hierzu ein Beispiel: Zu lernen ist über die Deutsche Wiedervereinigung. Sinnvoll ist es, in Fach 1 wichtige historische Daten zu vermerken, wie z. B. das Datum der Maueröffnung. In Fach 2 könnten wichtige Personen gelistet werden. Hier ist es sinnvoll, sich auf jene zu fokussieren, die unmittelbar mit der Wiedervereinigung zu tun hatten. Ein weiteres Fach könnte wirtschaftliche Prozesse im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung beinhalten, ein weiteres soziale Veränderungsprozesse oder politische Reaktionen.

Um die Lernkartei effektiv zu nutzen, gibt es eine weitere Möglichkeit, nämlich die Karten „wandern“ zu lassen – von Fach zu Fach, aber nur wenn man den Inhalt korrekt wiedergegeben hat. Das heißt: Du gibst den Inhalt einer Karte aus Fach 1 richtig wieder und legst die Karte dann in Fach 2. Bei einer Box mit sechs Fächern hast du den Inhalt dann sechsmal korrekt wiedergegeben und die Karte ist sechsmal „gewandert“, bis sie im Lernspeicher, einer separaten Box abgelegt wird. Die Wiederholungsrhythmen kannst du beliebig organisieren. Am besten ist es, sie auf mehrere Tage zu verteilen. Auch mehrere Monate sind möglich. Du kannst davon ausgehen, dass Wissen im Langzeitgedächtnis geblieben ist, wenn die Karten im Lernspeicher angekommen sind.

Wann ist eine Lernkartei ratsam?

Ein Karteikasten bietet sich für die Konstruktion und Rekonstruktion von Wissen an, wenn die Lerninhalte von A-Z problemlos auf eine Karte passen. Dies hängt also maßgeblich von dir ab, wie weit du in der Lage bist, Wissen zu reduzieren. Eine Karte ist nur so gut wie ihr Verfasser. Diese Technik ist sowohl für intensive Lernprozesse nutzbar als auch für das Lernen unterwegs, wofür gerade DIN A8 Kärtchen geeignet ist. Als Vokabeltrainer ist das Konzept zu empfehlen, weil dies die einfachste Form der Anwendung ist. Wenn du Wissen systematisierst, visualisierst, kategorisierst und jederzeit verfügbar haben möchtest, ist das hier vorgestellte Modell bestens geeignet.

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

Preheadline (3-5 Wörter) ipsum dolor

Subheadline (10-12 Wörter) Sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod

Headline (5-7 Wörter) At vero eos et

Subheadline (10-12 Wörter) Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed.

Headline (5-7 Wörter) kasd gubergren

Subheadline (10-12 Wörter) sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod.

Glossar – Leichter lernen – so funktioniert’s

Leichter lernen – so funktioniert’s

Warum sollte man sich das Lernen vereinfachen?

In unserer heutigen Welt gibt es allerlei Dinge, die man sich merken sollte – oder bei denen es besser wäre, wenn wir sie uns möglichst rasch einprägen könnten. Ganz egal, ob es sich um den Geburtstag der Schwiegermutter handelt, den Namen eines wichtigen Geschäftspartners oder was Jahresabschluss auf Englisch heißt. Bedenkt man die Vielzahl an Informationen, die in allen Bereichen unseres Lebens auf uns einströmen – ob privat oder beruflich –, kann es ganz schön schwierig sein, alles zu behalten, was theoretisch wichtig ist. 

Hinzu kommt, dass die meisten Menschen vor allem aktives Lernen – von Vokabeln, Fakten und Zusammenhängen – nicht als Tätigkeit einstufen, die ihnen besonders viel Freude bereitet und der sie sich gerne widmen. Während manches Wissen optional ist, sind wir auf anderes jedoch angewiesen – etwa dann, wenn es in einem Test von uns abgefragt wird oder wir bei einem Vortrag, den wir halten müssen, souverän wirken möchten. In solchen Fällen kommen wir um das Lernen von bestimmten Dingen nicht herum.

Für alle, die lernen müssen, gibt es allerdings eine gute Nachricht: Das Lernen muss nicht schwierig sein, und es muss uns auch nicht so viel Zeit rauben, wie es das in vielen Situationen tut. Im Gegenteil: Mit effektiven Trainingsmethoden zur Verbesserung der Gedächtnisleistung, wie sie etwa der erfahrene Lernstratege Markus Hofmann im Laufe der Jahre entwickelt hat, wird der Lernprozess optimiert und dadurch stark vereinfacht. Das hilft uns im Alltag ebenso wie in besonderen Situationen, auf die wir uns im Speziellen vorbereiten müssen. So müssen wir nicht all unsere Zeit auf das Lernen verwenden, sondern können uns schneller wieder angenehmeren Dingen in unserem Leben widmen.

Wie kann man das Lernen vereinfachen?

Lernen macht den wenigsten Menschen Spaß – ganz egal, ob es sich um Heranwachsende in der Schule handelt, die Tests bestehen müssen, oder um Erwachsene. Dabei gibt es Möglichkeiten, das Lernen so zu vereinfachen, dass es unserem Gehirn nicht nur leichter gelingt, sich den Lernstoff einzuprägen – auch die Motivation der Lernenden steigt damit häufig. Dazu kann es nötig sein, das eigene Zeitmanagement einem kritischen Blick zu unterziehen und zu prüfen, ob wir beim Lernen ideal vorgehen. Auch die Art und Weise, wie wir Vokabeln üben oder versuchen, uns den Stoff für eine Prüfung einzuprägen, kann bei vielen Menschen optimiert werden. 

Andererseits gibt es Gewohnheiten, die unsere Fähigkeit, uns an Dinge zu erinnern, beeinträchtigen können. Dazu gehört die Umgebung, in der wir lernen, und die Art, wie wir das tun. Auch Ablenkungen stellen für viele Kinder und Erwachsene ein großes Hindernis für ein effektives Lernen dar. Mit den wertvollen Tipps von Gedächtnisexperten wie Markus Hofmann gelingt es, die Lernmethoden zu entwickeln, die optimal zur jeweiligen Person passen.

Effektive Lerntipps gezielt nutzen

Viele Menschen unterschätzen, wie leistungsfähig unser Gehirn ist. Dabei kann dessen Kapazität, sich Fakten, Zahlen und Zusammenhänge einzuprägen, stetig verbessert werden – durch gezieltes Training und Gehirnjogging sind dessen Leistung kaum Grenzen gesetzt.

Zu den besten Möglichkeiten, sich das Lernen zu vereinfachen, gehören effektive Merktechniken. Diese helfen etwa dabei, sich an Namen und Gesichter zu erinnern oder den kleinen Vergesslichkeiten des Alltags den Kampf anzusagen. Auch Vokabeln können damit leichter verinnerlicht werden.

Damit wir Namen besser behalten können, hilft es, sich auf signifikante Merkmale dieser Person zu konzentrieren. Wird es mit dem Namen der Person verknüpft, kommen wir viel leichter darauf – und können eine peinliche Situation vermeiden.

Auch die sogenannte Kettentechnik kann helfen, uns Dinge einzuprägen. Hier geht es darum, sich eine bestimmte Abfolge von Ereignissen, Namen oder anderen Dingen zu merken. Besonders gut gelingt das, wenn die einzelnen Aspekte möglichst bildhaft miteinander verknüpft werden. Je einprägsamer die Bilder sind, die wir zur Verknüpfung nutzen, desto schneller können wir uns in der Regel die Bestandteile der Kette nutzen.

Eine der ältesten – und effektiven – Lerntechniken ist die sogenannte Loci-Technik. Dazu wird ein bestimmter Weg benötigt, etwa einer, den die Person häufig beschreitet – möglicherweise zur Arbeit oder ins Fitnessstudio. Bestimmte Begriffe, die zu lernen sind, werden mit einzelnen Stationen des Weges verknüpft – etwa eine Brücke mit dem Wort „Rose“. Gelingt die Verknüpfung, können die so gespeicherten Informationen beim Beschreiten des Weges abgerufen werden. Selbst, wenn ein Begriff vergessen wird, beeinträchtigt das nicht die Merkfähigkeit der Person, was die anderen Begriffe angeht.

Individuelle Potenziale mit zielführenden Lernmethoden voll nutzen

Der Schlüssel zum Erfolg, wenn wir uns Dinge schneller und leichter merken wollen, liegt darin, individuelle Lernmethoden zu finden, mit denen uns das Lernen nicht nur leichter fällt, sondern im besten Fall sogar Spaß bereitet. Denn wer Spaß hat, lernt lieber – und leichter. Motivation spielt für das Erinnern von Fakten eine große Rolle. Umgekehrt gilt: Wer sich nicht um die Synapsen des Gehirns kümmert, wer sie durch einen Mangel an Übungen geradezu verkümmern lässt, der hat mitunter große Probleme, sich Dinge zu merken. 

Wer seine Gehirnleistung stärken möchte, braucht dazu nicht unbedingt mehr Disziplin als andere – er muss nur schlau und durchdacht vorgehen. Eine Option, wie wir das Leistungspotenzial unseres Hirns voll nutzen können, ist die MNEMO-Technik. Diese setzt auf unterschiedliche, kreative Methoden – darunter Eselsbrücken, Bilder im Kopf und kurze Geschichten, mit denen der Stoff leichter verinnerlicht werden kann.

Was bringt das für Vorteile?

„Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“ Dieser Satz wird dem bekannten chinesischen Philosophen Laozi zugeschrieben. Er verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass wir stetig an unserer Gedächtnisleistung arbeiten. Lernen ist nichts, was wir eine Zeitlang notgedrungen tun müssen und womit wir anschließend sofort aufhören sollten. Wir lernen jedoch nur gerne, wenn es uns Spaß bereitet – und wenn wir die Vorteile sehen, die damit einhergehen. 

Auch bestehende Probleme beim Lernen können durch spezielle Herangehensweisen und veränderte Lernmethoden behoben werden. Davon profitieren etwa Kinder, die sich den Stoff des Unterrichts nur schwer merken können. Wichtig ist, herauszufinden, wo die Ursache für das Problem liegt. Mit einer geeigneten Technik gehören Probleme beim Lernen oft schon nach kurzer Zeit der Vergangenheit an.

Leichter lernen leicht gemacht – so steigerst du deine Lernfähigkeit!

Leichter lernen können, das wünschen sich viele von uns. Wie oft quält man sich durch trockene Sachgebiete, bei denen die Motivation immer mehr nachlässt. Ein Schlagwort, das über Erfolg oder Misserfolg beim Studieren entscheiden kann, ist Interesse. Was uns interessiert, das lernen wir gerne! 

So weckst du dein Interesse und kannst leichter lernen:

Wie Dale Carnegie schon sagte: „Wo dein Interesse ist, da ist deine Energie…“ Überzeuge dich selbst davon, dass das Stoffgebiet das beste ist, mit dem du dich je befasst hast, dann wirst du es mit anderen Augen sehen. Ein Motivationsschub wird folgen, der dich leichter lernen lassen wird. Versuche herauszufinden, was du aus dem Thema Positives für dein Leben ziehen kannst. Ist es beispielsweise nützlich, um Genauigkeit zu lernen oder das Gedächtnis zu trainieren? Mit diesen tieferen Gründen vor Augen fällt es dir leicht zu lernen.

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

Preheadline (3-5 Wörter) ipsum dolor

Subheadline (10-12 Wörter) Sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod

Headline (5-7 Wörter) At vero eos et

Subheadline (10-12 Wörter) Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed.

Headline (5-7 Wörter) kasd gubergren

Subheadline (10-12 Wörter) sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod.

Glossar – Unser Langzeitgedächtnis lässt sich beeinflussen

Unser Langzeitgedächtnis lässt sich beeinflussen

Wenn wir lernen oder Wissen aufnehmen, dann passiert es nur allzu oft, dass wir uns nach einigen Tagen nicht mehr genau oder nur langsam daran erinnern können. Wir wissen, dass wir die Antwort gelernt haben und sie liegt uns sprichwörtlich auf der Zunge. Sie ist jedoch nicht im Langzeitgedächtnis gespeichert.

Das Langzeitgedächtnis behält nur die wichtigsten Informationen

Um im Langzeitgedächtnis abgespeichert zu werden, muss das Gehirn eine Information als wichtig erkannt haben. Diese Wertung wird unter anderem durch mehrfaches Wiederholen erzeugt. Ebenso werden wir Artikel von Fremdworten, Personalpronomen oder besondere Redewendungen wahrscheinlich nie vergessen. Das liegt ganz einfach daran, dass sie beinahe in jedem Satz verwendet werden. Verben und Nomen variieren. Verwenden wir Worte selten, landen diese zwar im Kurzzeitgedächtnis, werden aber häufig wieder vergessen. Und das liegt nicht am Speichervolumen des Langzeitgedächtnisses. Darum: Sprich viel, denn das vergrößert dein mentales Lexikon!

Das Langzeitgedächtnis trainieren – So geht’s

Im Leben sammeln sich viele Erinnerungen an – doch nicht jede von ihnen bleibt erhalten. Das Langzeitgedächtnis speichert Informationen über Monate und Jahre hinweg. Gezieltes Gehirntraining kann dir dabei helfen, Wissen nicht nur zu lernen, sondern auch lang im Gedächtnis zu behalten.

Was versteht man eigentlich genau unter dem Langzeitgedächtnis?

Das Langzeitgedächtnis speichert Informationen für lange Zeit. Umgangssprachlich ist damit oft eine Erinnerungsdauer von mehreren Wochen, Monaten oder Jahren gemeint. Die wissenschaftlichen Definitionen verfahren überwiegend nach dem Ausschlussprinzip: Psychologen grenzen das Langzeitgedächtnis vor allem vom Kurzzeitgedächtnis ab. Im Kurzzeitgedächtnis werden Inhalte für einige Sekunden, höchsten für wenige Minuten gespeichert. Alles, was darüber hinaus geht, wird als Langzeitgedächtnis bezeichnet.

Wo speichert das Gehirn Informationen?

Das Langzeitgedächtnis besitzt keinen festen Ort im Gehirn. Stattdessen speicherst du Erinnerungen dezentral. Einige Hirnstrukturen sind für die Entstehung von Erinnerungen und für den Abruf von Gedächtnisinhalten jedoch besonders wichtig. Am eigentlichen Lernen ist der Hippocampus beteiligt, der sich im Schläfenlappen befindet. Der Hippocampus spielt deshalb vor allem für das Kurzzeitgedächtnis eine zentrale Rolle.
Die Erinnerungen, die vom Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis überführt werden, aktivieren vor allem Teile der Großhirnrinde im vorderen und seitlichen Bereich des Gehirns.

Darum ist das Langzeitgedächtnis eine besondere Gehirnleistung

Wahrscheinlich kannst du dich an einzelne Ereignisse erinnern, die schon vor sehr langer Zeit geschehen sind. Vielleicht denkst du an eine ganz besondere Geburtstagsfeier als Kind oder an deinen ersten Kuss. Doch du erinnerst dich vermutlich nicht daran, was du vor genau einem Monat gegessen hast.

Weder deinen ersten Kuss noch das Mittagessen wolltest du bewusst „lernen“ – dein Gedächtnis hat die eine Erinnerung jedoch abgespeichert, während du andere Gedächtnisinhalte schon nach relativ kurzer Zeit wieder vergessen hast. Welche Informationen in deinem Gedächtnis gespeichert werden, ist nicht dem Zufall überlassen. Das Gehirn bevorzugt wichtige Erlebnisse. Ein Erlebnis kann wichtig werden, weil es sehr starke Emotionen in dir hervorgerufen hat.

Wenn du dir Wissen einprägst, spielt die Relevanz der Informationen eine entscheidende Rolle. Du musst dein Gehirn davon überzeugen, dass die ausgewählte Information wichtig ist. Das gelingt dir, wenn du Bezüge zu bestehendem Wissen herstellst, die Verarbeitungstiefe erhöhen oder natürlicherweise einen emotionalen Bezug zu einem Thema besitzen. 

Wodurch kann sich das Langzeitgedächtnis verschlechtern?

Nicht jede Verschlechterung deutet darauf hin, dass die Leistungen deines Gehirns insgesamt schwächer werden. Schwankungen von Tag zu Tag sind vollkommen normal. Darüber hinaus gilt grundsätzlich: Wenn du dein Gehirn nicht regelmäßig trainierst, nimmt deine kognitive Leistungsfähigkeit ab. Als Training zählen nicht nur formale Übungen, sondern auch andere geistig anspruchsvolle Tätigkeiten, zum Beispiel die Lektüre von komplizierten Texten oder das Lösen von Rätseln.

Gedächtnisprobleme infolge von Krankheiten

Die wohl bekannteste Krankheit, die mit Gedächtnisproblemen verbunden ist, ist die Alzheimer-Demenz. Menschen, die unter dieser neurodegenerativen Erkrankung leiden, vergessen zunächst oft Dinge, die erst kurze Zeit zurückliegen. Neben der Alzheimer-Demenz existieren zahlreiche weitere Formen von Demenz, zum Beispiel: 

  • Parkinson-Syndrom
  • Lewy-Körperchen-Demenz
  • Korsakow-Syndrom

Auch Depressionen können zu Schwierigkeiten beim Lernen und Erinnern führen. In schweren Fällen können die depressionsbedingten Symptome sogar einer Demenz ähneln. Da viele psychische Störungen von depressiven Symptomen begleitet werden, sind Gedächtnisprobleme bei psychischen Krankheiten generell keine Seltenheit.

Wie kannst du dem Gedächtnisverlust vorbeugen und das Langzeitgedächtnis trainieren?

Wenn du dein Langzeitgedächtnis trainierst, beugst du einer Verschlechterung des Gedächtnisses vor, wie sie durch Nicht-Benutzung entstehen kann. Darüber hinaus liefern einige wissenschaftliche Studien Hinweise darauf, dass Menschen, die ihren Kopf trainieren, seltener bzw. später an Alzheimer erkranken.

Woraus besteht das Gedächtnistraining?

Beim Gedächtnistraining nutzt du Übungen, bei denen du dir Worte, Zahlen, Bilder oder Geschichten einprägst. Wenn du das Langzeitgedächtnis trainierst, rufst du die Informationen nicht nur unmittelbar nach dem Einprägen ab. Stattdessen prüfst du, wie gut du das gelernte Wissen noch nach einem Tag, einer Woche und sogar einem Monat beherrschst. Das Gedächtnistraining besteht zum einen aus Wiederholungen, und zum anderen aus speziellen Merktechniken (Mnemotechniken).

Wie funktioniert das Gehirntraining?

Wie du bereits erfahren hast, bleibt eine Information im Gedächtnis, wenn dein Gehirn diese als wichtig erkennt. Wenn du dein Langzeitgedächtnis trainierst, vermittelst du deinem Kopf diese Relevanz zum Beispiel, indem du das Wissen entweder mehrmals wiederholst, oder die zu merkende Information „merk-WÜRDIG“ machst – sprich würdig zu merken.
Diese Merk-Würdigkeit kannst du erreichen, indem du die Informationen mit kleinen, kreativen, übertriebenen, witzigen bzw. erotischen Geschichten anreichern und Zusammenhänge zwischen einzelnen Fakten herstellst. Im Vergleich zum reinen Wiederholen vertieft eine kreative Verknüpfung nicht nur das Verständnis, sondern hilft auch, das Langzeitgedächtnis zu trainieren.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um das Langzeitgedächtnis zu trainieren?

Die kurze Antwort lautet: Immer! Das Training ist nie abgeschlossen, sondern begleitet dich ein Leben lang. Allerdings besitzen Menschen je nach Lebenslage unterschiedliche Motive für das Gehirntraining.

Jüngere Menschen wollen oft wissen, wie sie sich Fakten für die Schule oder das Studium einprägen, ohne beim Lernen viel Zeit zu verlieren. Berufstätige möchten Ihre Leistung eventuell weiter steigern oder müssen sich das Lernen aufgrund von Fortbildungen wieder angewöhnen. Bei älteren Menschen steht oft im Vordergrund, dem Abbau der geistigen Fähigkeiten vorzubeugen. Ganz gleich, warum du dein Langzeitgedächtnis trainierst: Das Gehirn zu fordern ist immer eine gute Idee – und es ist nie zu spät, um damit anzufangen.


Deswegen melde dich zum Webinar von Gedächtnistrainer Markus Hofmann an. Dort erfährst du, wie du dein Langzeitgedächtnis massiv verbesserst, wie du mit den Gedächtnistechniken der Weltmeister zum Superhirn wirst und den Vorsprung durch Wissen erhältst. Auf alle Teilnehmer wartet noch ein kleines Geschenk!

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

At vero eos et accusam et justo duo dolores

Preheadline (3-5 Wörter) ipsum dolor

Subheadline (10-12 Wörter) Sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod

Headline (5-7 Wörter) At vero eos et

Subheadline (10-12 Wörter) Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed.

Headline (5-7 Wörter) kasd gubergren

Subheadline (10-12 Wörter) sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod.

Übungen für die Konzentration