Glossar – Dinner Speech

Lade den Gedächtnisexperten zur Dinner Speech ein und du wirst staunen!

Wie oft haben wir uns nicht schon gewünscht, wir könnten die Größen unserer Zeit ganz einfach zu einem Abendessen einladen und uns mit ihnen unterhalten? Unser unter anderem durch „Wetten, dass“ bekannte Gedächtnisexperte Markus Hofmann nimmt deine Einladung zu einem Dinner Speech gerne an!

Dinner Speech mit Markus Hofmann – Genuss für Körper und Geist

Markus Hofmann, der anerkannte Profi in Sachen Gedächtnis und Hirnleistung, ist ein guter Gesellschafter. Das wirst du spätestens dann bestätigen können, wenn du ein Dinner Speech organisierst und ihn dazu einlädst. Er vermittelt erstaunliches Wissen mit sympathischer Heiterkeit.

Anders als bei einer Rede, die Markus Hofmann immer sehr unterhaltsam gestaltet, unterscheidet sich die Atmosphäre beim Dinner Speech darin, dass du, ob selbst Experte oder nicht, ganz in Ruhe bei einem guten Abendessen deine Fragen stellst und mitdiskutieren kannst. Profitiere auch du von seinem unglaublichen Wissens- und Erfahrungsschatz!

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Glossar – Denkzettel

Durch deinen körpereigenen Denkzettel wird dein Einkauf zum Kinderspiel!

Kommt dir die folgende Situation bekannt vor? Deine sorgfältig verfasste Einkaufsliste liegt nutzlos zu Hause auf dem Küchentisch, während du durch den Supermarkt irrst, angestrengt überlegst und schließlich doch wichtige Einkäufe vergisst. Verwende statt Bleistift und Papier doch einen imaginären Denkzettel, dann wird dir so etwas nie wieder passieren!

Per fantasievollem Denkzettel mit Spaß und Elan zum besseren Gedächtnis!

Um Merkzettel wie Einkaufslisten auf spielerische Weise durch erdachte Denkzettel zu ersetzen, bietet sich insbesondere die Technik der „Körperliste“ an, welche leicht zu erlernen und jederzeit praktizierbar ist. Hierbei ordnest du verschiedenen Körperteilen über Bilder jeweils die Gegenstände zu, an die du dich erinnern möchtest. So stellst du dir beispielsweise vor, auf deinen Zehen würdest du Eier balancieren, während du deine Knie mit Toilettenpapier umwickelst und deine Oberschenkel mit Mehl panierst. Je verrückter die Bilder sind, die du dir einfallen lässt, desto besser wirst du dich an sie erinnern!

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Glossar – Lerne jetzt, schneller und besser zu denken!

Lerne jetzt, schneller und besser zu denken!

Es gibt zahlreiche Menschen, die von sich sagen, eher langsam zu denken. Vielen ist diese Einsicht allerdings unangenehm. Wenn es dir genauso geht, haben wir gute Nachrichten: Du musst dich damit nicht abfinden! Denn durch gezieltes Training kannst du deine geistigen Leistungen erheblich verbessern.

Wir helfen dir dabei, schneller zu denken

Denken kann man lernen. Das ist gar nicht so schwierig. du musst dein Gedächtnis einfach nur jeden Tag vor neue Herausforderungen stellen. Damit du dich nicht überforderst, haben wir genau das richtige Training für dich erarbeitet. Wir zeigen dir, wie du dich in Ruhe mit komplexen Sachverhalten auseinandersetzt und wie du konzentrierter nachdenken kannst. Wenn du regelmäßig übst, wirst du sehr schnell erste Erfolge erkennen. Und dazu musst du nicht einmal viel Zeit investieren. Denn unsere Übungen kannst du ganz nebenbei im Büro oder unterwegs durchführen.

Denken – Das ist keine Glückssache!

Denken – Was ist das eigentlich? Wenn man es streng ausdrücken möchte, nehmen viele Menschen diese herausragende Fähigkeit des Menschen als zu selbstverständlich hin. Das willst du natürlich anders handhaben, sehr gut! Hier lernst du das menschliche Denken an sich kennen auf seiner wissenschaftlichen Ebene und du lernst, wie du schneller und effektiver denken kannst. Dazu schaust du einmal hinter die Kulissen des Denkens, siehst, wie es funktioniert und wie du dank gezielter Techniken, Trainings und Übungen schneller, effektiver und optimiert denken kannst. Ich DENKE, … das wird ein Riesenspaß!

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Was ist Denken?

Beginnen wir den Spaß mit einer hoffentlich nicht all zu trockenen Definition des Denkens. Was ist Denken eigentlich? Eine Frage, die direkt aus der Philosophie zu kommen scheint und die man sich zwei anderen wissenschaftlichen Disziplinen auch häufig stellt:

  • Die Psychologie definiert Denken als eine dynamische und zeitlich voranschreitende Form des Erkenntnisgewinns.
  • Die Neurowissenschaften definieren Denken als eine Menge strukturbildender Prozesse, die Informationen rational erfassen und verarbeiten.

Die Übersetzung dieser prägnanten Definitionen aus Psychologie und Neurowissenschaften könnte auch das Denken als eine Kombination aus Deinen Vorstellungen, Erinnerungen und Erfahrungen bedeuten. Diese drei Begriffe bilden die Basis für dein Verhalten, dein Handeln und die Art und Weise, wie du Probleme angehst oder Aufgaben löst.

Was geschieht beim Denken?

So richtig bewusst nimmst du die Prozesse dabei aber eigentlich nicht wahr. Du bemerkst eigentlich bloß die Ergebnisse der Denkprozesse, zum Beispiel deine Handlungen, Reaktionen oder Antworten.

Alles, was bis dahin passiert, sind bloße Prozesse, die im Geist stattfinden. Sie verlaufen in den Gehirnhälften dank unzähliger Gehirnzellen – schätzungsweise 100 Milliarden bis eine Billion Zellen haben wir davon. Durch Verbindung dieser Gehirnzellen, durch chemische Aktivitäten und elektrische Impulse im Hirn entsteht Denken. Alles, was du also entscheidest, alle Probleme, die du löst und auch die Emotionen, die du empfindest, basieren also auf winzigen Zellen und den zahllosen Reaktionen zwischen ihnen.

Du kannst dein Denken beeinflussen

Die chemischen und elektrischen Reaktionen kannst du aber beeinflussen, indem du die Hirnzellen anregst und die synaptischen Verbindungen zwischen ihnen bildest – Das fasst man auch mit Begriff Lernen zusammen. Gleichzeitig ist die Grundausstattung der Denkfähigkeit auch ein Stück schon als Kind vorgegeben – Hier ist der zusammenfassende Begriff Intelligenz. Doch mangelnde Intelligenz ist in Wahrheit nicht das Problem. Sie lässt sich durch Lernen aufarbeiten, und sowieso kannst du mit den richtigen Techniken und Trainings gezielt deine Denkweise optimieren und ihr neue Fähigkeiten hinzufügen.

Lerne jetzt schneller und effektiver zu denken!

Eine Optimierungsmaßnahme dahingehend ist das schnellere und effektivere Denken. Dazu musst du deinen Denkapparat erst einmal in Ordnung halten, und dabei kommt es auf Struktur und Ordnung an. Wenn du nämlich ständig zig Gedanken, Ziele und ToDos gleichzeitig bearbeitest, kommst du auch überall nur sehr langsam voran. Ordne also deine Gedanken, indem du dir eine effektive Stütze zur Hilfe nimmst.

Wenn du zum Beispiel eine größere Aufgabe angehst und abschließen willst, wird diese in der Regel aus mehreren Schritten, bzw. Gedanken bestehen. Um diese alle im Kopf behalten zu können, musst du erst einmal für Struktur und Ordnung sorgen, und zwar durch Merktechniken. So wirst du ruhiger und souveräner. Du rückst die wichtigen Gedanken bewusst in den Fokus deiner Aufmerksamkeit. Dort kannst du sie ganz gezielt bearbeiten und brauchst keine Angst mehr zu haben, dass du etwas Wichtiges vergisst.

Tolle unterstützende Werkzeuge für schnelles, effektiveres Denken:

  • ToDo-Listen aus dem Gedächtnis extrahieren durch Zettel, Notizen, Post-its & Co.
  • Memos, Sprach-Aufnahmen, Emails an dich selbst
  • Aufräumen, sowohl mental als auch im Büro strukturiert die Gedanken
  • Unordnung frisst Energie
  • Hin und wieder abschalten ist gut für die mentale Erholung

Schnelleres Denken kann man erlernen!

Neben diesen grundlegenden Tipps zu schnellerem, effektiverem Nutzen des Verstands kannst du aber noch weitergehen. Trainiere dein Gedächtnis mit gezielten Übungen, um es so noch leistungsfähiger zu machen.

Hier bei unvergesslich.de, findest du effektive Möglichkeiten, um dein Denken zu optimieren, dein Gedächtnis noch besser zu machen und so auch geistig dauerhaft fitter zu bleiben. Dazu lernst du im Folgenden unterschiedliche Gedächtnisübungen, Merktechniken und Gehirnjogging-Möglichkeiten kennen – drei Methoden für ein strukturiertes Denken und ein optimales Gedächtnis, wie du es brauchst.

Wie Gedächtnistraining das Gehirn am Laufen hält

Mach dir dieses Wunderwerk im Menschen zunutze. Du hast mit deinem Hirn und dem Gedächtnis ein Riesen-Potenzial direkt in deinem eigenen Kopf. Ein Potenzial, dass du für dich nutzen kannst und auch solltest.

Das Gedächtnis des Menschen ist mit keinem anderen Organ in der Natur auf dieser Welt zu vergleichen. Wenn du dieses Wunder-Organ trainierst und immer wieder mit stimulierenden Reizen bearbeitest, wirst du in allen Lebenslagen von seiner erhöhten Leistung profitieren: Weniger vergessen, erfolgreicher bei der Arbeit, mehr Wissen abspeichern und auch im Alter mental fit bleiben.

Wie lässt sich das Gedächtnis trainieren?

Und für all diese tollen Effekte gibt es Techniken, mit denen du dir alle möglichen Dinge einfach merken kannst. Die besten Techniken im Überblick:

Mentales Aktivierungs-Training (MAT): …oder auch Gehirnjogging ist die Trainingsgrundlage für ein fittes Gedächtnis. Dem Gehirn etwas beibringen, es fordern und mit Neuem konfrontieren – Das ist der Antrieb für geistige Flexibilität! Fahre doch mal ohne „Navi“ an einen unbekannten Ort, lerne eine andere Sprache oder schreibe mal mit der anderen Hand. Kurzum: Stimuliere dein Gehirn und du wirst merken, wie du neue oder lange nicht mehr aktivierte Regionen deines Denkapparats stimulierst und das wirkt als hervorragende Grundlage für spätere Höchstleistungen bei den Gedächtnistechniken!

Beispiel Vokabeln lernen: Ein gutes Beispiel dafür, wie du dein Denken gezielt anschieben kannst, ist das Vokabeln-Lernen. Manche tun sich schwer bei dem einen oder anderen Wort, und generell ist das Hinzufügen von Vokabeln ins Gedächtnis nur für wenige Menschen eine Lieblingsbeschäftigung. Mit der richtigen Gedächtnistechnik wird es aber deutlich unterhaltsamer und auch erfolgreicher!
Wenn du dir zum Beispiel das Wort goggles für Taucherbrille merken möchtest, frage dich so etwas wie „Wer hat denn eine Schwimmbrille auf?“ und setze sie dem ähnlich klingenden deutschen „Gockel“ auf. Dann fragst du dich „Wer guckt mich durch seine Taucherbrille an?“, und es ist natürlich der Gockel, der wiederum in der Übersetzung in deinem Denken zu den englischen goggles führt. Diese Technik klappt übrigens nicht nur für englische Vokabeln, sondern auch mit anderen Sprachen, Fachbegriffen oder auch Zahlen, Daten und Fakten.

Die Loci Technik: Freie Reden vor großem Publikum stellen eine echte Herausforderung dar – aber sie bergen auch spannende Chancen. Denn das Auditorium kannst du in markante Teile dividieren und diese Teile dann als Gedächtnisstütze nutzen. Diese mentalen Briefkästen nutzt du schließlich, um dich an die wesentlichen inhaltlichen Kernpunkte deiner Rede zu erinnern. Denn durch die Struktur, wie du den Hörsaal aufgeteilt hast, hast du eine Reihe an Briefkästen geschaffen, die du mit Informationen und Schlüsselwörtern füllen kannst. Somit fällt die Rede einfacher als gedacht, du wirst sehen!

Zahl-Symbol-Technik: Der ebenso einfache wie verblüffend wirksame Effekt hinter der Zahl-Symbol-Technik verknüpft Zahlen mit Symbolen: 1 = Einhorn, hier ist die Zahl ja bereits im Wort mit inbegriffen. 2 könnte die Medaille sein, die ja sprichwörtlich zwei Seiten hat, während 3 das Dreirad ist, wo die Zahl ebenfalls schon im Wort mit drinsteckt. 4 ist der Tisch, der ja vier Beine hat, während 5 die Hand mit den fünf Fingern, usw.
Welche Begriffe du mit welchen Zahlen verknüpfst, ist im Prinzip ganz dir überlassen. Wichtig zu wissen ist an dieser Stelle eben die Wirkungsweise der Technik im Hirn, denn sie verknüpft die beiden Hirnhälften aktiv miteinander und stärkt so die Erinnerung an das, was du dir eigentlich merken wolltest. Das können dank dieser Technik Jahreszahlen, PIN-Nummern, Kontonummer oder auch Telefonnummern sein – du wirst sehen, auch das ist im Endeffekt einfacher als gedacht!

Unser Gehirn: Volle Power von Anfang an

Das Gehirn fängt bereits im Mutterleib an sich zu entwickeln, und schon vor der Geburt prägt sich zum Beispiel der Fötus die Stimme seiner Mutter ein. Nach der Geburt geht es dann so richtig los: Ein Kind lernt erste Worte, Farben, Bilder, Geräusche. Sie füllen die ersten Kapazitäten des menschlichen Großspeichers und mit den Jahren kommt immer mehr dazu: Namen, Geburtsdaten, das Schreiben, fremde Sprachen, Fachwissen, Termine und vieles mehr werden mit der Zeit dem Gedächtnis hinzugefügt. Vieles davon behalten wir, aber noch mehr davon vergessen Menschen auch wieder. Und genau auf diese letzte Menge der Informationen wollen wir uns in diesem Abschnitt des Themas Denken noch einmal genauer konzentrieren.

Wie Gedächtnistraining dich länger jung hält

Durch die Merktechniken, die Gedächtnistrainings und auch das Gehirnjogging kannst du dein Denken fördern und so auch eine ganz besondere „Altersvorsorge“ leisten. Denn ein Verstand, der im Leben lange Zeit stimuliert wurde, ist auch später im Alter leistungsfähiger! So sind auch ältere Menschen dank regelmäßigem Training immer mental fit im Nachdenken und somit auch eigenständiger. Und das alles durch die Erkenntnis darüber, was wir Menschen da eigentlich haben: Das Naturwunder des Denkens.

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Glossar – Coaching für Führungskräfte und deren Gedächtnisse!

Coaching für Führungskräfte und deren Gedächtnisse!

Unser bekannter Gedächtnisexperte Markus Hofmann bietet ein Coaching für Führungskräfte an, das du so noch nie erlebt hast! Anders als andere Coachs steigert seine Hilfe nicht nur die berufliche Leistungsfähigkeit, sondern auch die des Gehirns allgemein – und davon profitierst du in jedem Bereich deines Lebens.

Interessantes, praktisches und witziges Coaching für Führungskräfte!

Markus Hofmann ist Meister seines Faches, der sogenannten Mnemotechnik. Dazu gehören unter anderem Methoden, die die Merk- und Lernfähigkeit des menschlichen Gehirns trainieren. Im Coaching für Führungskräfte werden diese und andere Eigenschaften so geschult, dass du dich mit frischer Kraft und neuen Einsichten den alltäglichen Herausforderungen, denen du als Führungskraft entgegentreten musst, stellen kannst.

Du wirst diese nach dem Training mit unserem Experten Markus Hofmann nicht nur bestehen, sondern meistern. Es ist alles eine Sache der Gehirnleistung. Und die kannst du steigern! Informiere dich auf www.markus-hofmann.de genauer!

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Glossar – Ratgeber Buch: Gedächtnistraining für Leseratten!

Ratgeber Buch: Gedächtnistraining für Leseratten!

Ein gutes Buch über Gedächtnistraining kann ein wertvoller und unterhaltsamer Begleiter in vielen Lebenslagen sein, um so mehr, wenn es spannend und humorvoll geschrieben wurde. Doch die Auswahl der passenden Lektüre fällt angesichts des umfangreichen Angebots einschlägiger Literatur nicht leicht.

Das richtige Buch! Gedächtnistraining geistreich und kurzweilig aufbereitet!

Ein anschauliches Buch über Gedächtnistraining ist beispielsweise „Hirn in Hochform – So funktioniert Ihr Gehirn“ von Markus Hofmann. Neben vielen praktischen und spielerischen Übungsanleitungen, um sich unter anderem Zahlen, Namen und Gesichter zu merken oder eine Rede in fünf Minuten auswendig zu lernen, gibt der Gedächtnisexperte den begeisterten Lesern auf geistreiche und humorvolle Weise interessante Einblicke in Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung. So geht Hofmann auch auf geschlechtsspezifische Unterschiede im Denken, Themen wie Einkaufsverhalten, Vergessen und Neuromarketing ein und beschert seinen schmunzelnden Lesern dabei so manchen Aha-Effekt.

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Glossar – Bildliches Gedächtnis

Bildliches Gedächtnis – das macht es besonders

Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich das fotografische Gedächtnis längst als Ausdruck einer großen Gedächtnisleistung etabliert. Tatsächlich sind jedoch nur wenige Menschen mit einem fotografischen Gedächtnis gesegnet.

Ein fotografisches Erinnerungsvermögen befähigt dazu, visuelle Inhalte auch nach längerer Zeit noch detailgetreu und präzise vor dem geistigen Auge abzurufen. Wer ein fotografisches Gedächtnis hat, ist in der Lage, Informationen bildlich akkurat festzuhalten und somit eine genaue Speicherdatei in seinem Gehirn anzulegen.

Dafür benötigt man jedoch erst einmal ein bildliches Gedächtnis. Das bildliche Gedächtnis ist sozusagen die Voraussetzung für die besondere Gedächtnisleistung, die ein fotografisches Gedächtnis mit sich bringt.

Was versteht man unter einem bildlichen Gedächtnis?

Visuelles Erinnern

Die meisten Menschen erinnern sich hauptsächlich durch visuelle Inhalte, die sie entweder aktiv abrufen oder vor den Augen ablaufen sehen. Diese visuellen Inhalte sind vage und stimmen nur in Ansätzen mit dem wahren Vorgang aus der Vergangenheit überein. Visuelle Inhalte werden über das ikonische Erinnerungsvermögen aufgenommen und bleiben lediglich wenige Sekunden in einem normalen Gehirn zurück.

Die Zwischenspeicherstation für diese Inhalte nennt man ikonisches oder bildliches Gedächtnis. Das bildliche Erinnerungsvermögen ist in der Regel also sehr eingeschränkt, was die Dauerhaftigkeit von gespeicherten Inhalten angeht. Ein Bruchteil der Menschen ist jedoch in der Lage, das Gesehene punktgenau zu reproduzieren und sich in allen Details zu erinnern. Dieses Vermögen bezeichnen wir als fotografisches oder eidetisches Gedächtnis.

Das ikonische Erinnerungsvermögen

In der Forschung wird die sekundenlange Speicherung von visuellen Inhalten dem ikonischen Erinnerungsvermögen zugeschrieben. Über dieses verfügt in der Regel jeder Mensch. Das ikonische Erinnerungsvermögen wird, so die derzeitige Forschung, mit zunehmendem Alter schwächer.

Beispielsweise behaupten einige Psychologen heutzutage, dass 5 – 10 Prozent aller Kleinkinder ein eidetisches (fotografisches) Erinnerungsvermögen vorweisen kann. Dieses verschwindet dann in den späteren Lebensphasen, sodass eidetische Erinnerungsprozesse eine absolute Seltenheit darstellen. Als ikonisches oder bildliches Gedächtnis wird die Abteilung des Gehirns bezeichnet, die sensorische, vor allem visuelle, Reize zwischenspeichert.

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Wie funktioniert ein bildliches Gedächtnis?

Sensorisches und Kurzzeitgedächtnis

Das bildliche Erinnerungsvermögen verfügt über einen größeren Umfang als das Kurzzeitgedächtnis. Das bedeutet, dass das Gehirn mehr Einheiten sensorischer Reize im visuellen Erinnerungsvermögen aufnehmen kann als Informationen in das Kurzzeitgedächtnis. Ebenso schnell wie die sensorischen Reize zwischengespeichert werden, verschwinden sie jedoch auch wieder.

Schon nach 200 – 400 Millisekunden gehen die ersten Gedächtnisinhalte wieder verloren. Das bedeutet, dass die Dauerhaftigkeit der Informationen sogar noch geringer bemessen ist als beim Kurzzeitgedächtnis. Gerade das macht die Leistung eines fotografischen Gedächtnisses so unglaublich. Informationen, die in einem normalen Gehirn in einem Bruchteil einer Sekunde verloren gehen, können dauerhaft und minutiös konserviert werden.

Bildliches Gedächtnis: Sich fotografisch erinnern

Jemand mit einer fotografischen Gedächtniskapazität verfügt gewissermaßen über eine extrem ausgebaute Form des ikonischen Gedächtnisses. Es gibt jedoch auch innerhalb des fotografischen Gedächtnisses eine gewisse Bandbreite.

Manch einer kann eine bestimmte Situation bis ins letzte Detail genau beschreiben, ein anderer (die eigentlich fotografische Leistung beim eidetischen Erinnerungsvermögen) sieht das Ergebnis der visuellen Reize als Fotokopie in seinem Kopf. Eine Kostprobe? Nach einem einzigen Flug über New York City war ein Mann mit einem fotografischen Erinnerungsvermögen dazu fähig, die gesamte Stadt aus der Vogelperspektive eins zu eins zu Papier zu bringen.

Was macht das bildliche Gedächtnis besonders?

Bildliches Gedächtnis: Fotografisches vs. ikonische Gedächtnis

Das fotografische und das ikonische Erinnerungsvermögen gehören beide zur bildlichen Erinnerungsleistung. Dabei sind sie jedoch nicht trennscharf voneinander unterschieden. Es gibt einen Übergang. Wo die normale ikonische Gedächtnisleistung aufhört und wo fotografisches Merken beginnt, ist nicht immer leicht festzustellen.

Grundsätzlich gilt: Eidetiker, also Menschen mit einer fotografischen Gedächtnisleistung, vollbringen Leistungen, die sie im Vergleich mit anderen Menschen hervorstechen lassen und signifikant auszeichnen. Die Besonderheit der Gedächtnisleistung in der öffentlichen Wahrnehmung entscheidet über die Frage, ob sich jemand fotografisch erinnert.

Mehr Input in weniger Zeit

Fakt ist, dass Eidetiker wesentlich weniger Zeit brauchen, um sich wesentlich mehr Informationen zu merken. Sie können über die gewöhnliche Speicherkapazität hinaus Details erfassen und Informationen so verarbeiten, dass sie im Langzeitgedächtnis Platz finden.

Außerdem fällt ihnen die Rekonstruktion der aufgenommenen Informationen wesentlich leichter. Das bedeutet einen höheren Grad an Abrufbarkeit und praktischer Anwendbarkeit der Informationen. Die schiere Menge, hohe Präzision und Qualität der aufgenommenen Informationen machen die Fähigkeiten von Eidetikern so außergewöhnlich und unglaublich.

Die Fähigkeiten des Gehirns nutzen

Bildliches Gedächtnis umprogrammieren

Die Forschung ist der Meinung, dass das eidetische Erinnerungsvermögen nicht erlernt werden kann. Sich eidetisch zu erinnern, ist aller Wahrscheinlichkeit nach eine angeborene Fähigkeit, die nur eine sehr geringe Anzahl von Menschen auf der Welt aufweist.

Gleichwohl ist es möglich, die eigene Erinnerungsleistung wesentlich zu optimieren und auf immer neue Niveaus zu heben. Mittels verschiedener Techniken wie Übungen oder gewieften Erinnerungstaktiken kannst du dein Gehirn so umprogrammieren, dass es beinahe fotografisch funktioniert. Schon ein tägliches Rätsel zu lösen, stimuliert das Denkzentrum und fördert die Speicherkapazität deines Gehirns.

Vom Profi lernen

Das ist alles schön und gut, würdest du sagen. Auf welche Weise kann ich mein Erinnerungsvermögen denn überhaupt optimieren? Manchmal hilft es, sich Ratschläge von einem Profi anzuhören. Markus Hoffmann ist so ein Profi. Er hat sich während seines Studiums selbst Techniken zum besseren Merken beigebracht und gibt sein Wissen nun im Rahmen von Firmenveranstaltungen und öffentlichen Veranstaltungen weiter.

Dabei erlernen die Teilnehmer frische, neuartige Methoden aus Psychologie und Alltagswissenschaft kennen, um ihre Fähigkeit zum Merken signifikant zu verbessern. Das alles ist verbunden mit einem spannenden Programm, das die Konzentration zu jeder Zeit hochhält. Markus Hofmann wendet Denksportaufgaben an, mit denen er vorhandene Potenziale bei seinen Zuhörern wecken und diese zu ungeahnten Gedächtnisleistungen animieren möchte.

Ein bildliches Gedächtnis kann sehr hilfreich sein!

Menschen, die über ein bildliches Gedächtnis verfügen, sind in der Lage, sich optische Informationen wie Fotomotive, Gesichter, Landschaften, Schriftbilder und vieles mehr sehr einfach zu merken und diese für eine spätere Verwendung abzuspeichern. Informiere dich bei uns über dieses interessante Phänomen!

Ein bildliches Gedächtnis stellt eine Bereicherung dar.

Viele Menschen wünschen sich, über ein besseres bildliches Gedächtnis verfügen zu können, um sich die verschiedensten visuellen Informationen für eine spätere Verwendung schnell und einfach merken zu können. Bei dieser Fähigkeit werden die auf optischem Wege aufgenommenen Informationen in Form von Bildern im Gehirn abgespeichert und können zu einem späteren Zeitpunkt leicht wieder abgerufen werden. Dazu muss man sich diese eingeprägten Objekte oder Motive wiederum bildlich vorstellen. Zweifellos kann ein trainiertes bildliches Gedächtnis eine wahre Bereicherung im beruflichen und auch im privaten Leben darstellen! Mit etwas Übung auch in deinem!

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Glossar – Besseres Gedächtnis – so sieht’s aus

Besseres Gedächtnis – so sieht’s aus

Viele Menschen möchten gerne eine bessere Gedächtnisleistung erzielen und sich leichter an mehr erinnern. Ein besseres Gedächtnis kann insbesondere in Alltag und Karriere neue Möglichkeiten aufschließen. Leider sind die Gedächtnisleistungen der Menschen unterschiedlich. Einer hat ein gutes Erinnerungsvermögen, ein anderer ein schlechteres. Nun die gute Nachricht: Du kannst deine Gedächtnisleistung erheblich verbessern, mit der richtigen Strategie und wertvollen Tipps.

Vergessliche Menschen können durch Übung ein besseres Gedächtnis erlangen!

Für sehr viele Menschen stellt die Vergesslichkeit sowohl im Berufsleben als auch im privaten Bereich eine sehr große Problematik dar. Doch jeder Betroffene kann sehr leicht ein besseres Gedächtnis erreichen. Informiere dich hier und wirke der Gedächtnisschwäche effektiv entgegen!

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Was macht ein besseres Gedächtnis aus?

Rätsel lösen und das Erinnerungsvermögen trainieren: Was bringt es dir?

Wer eine bessere Gedächtnisleistung erzielt, ist stärker im Merken und Einspeichern von Informationen und Sachverhalten. Konzentration und Fokus fallen leichter, das Denken ist zielgerichtet und systematisch sinnvoll. Das Gehirn kann überdies schneller und besser auswendig lernen. Darüber hinaus ist es möglich, mehr Informationseinheiten pro Lerneinheit aufzunehmen und dem Gedächtnisspeicher zu übergeben.

Die Intelligenzforschung weist der Gedächtnisleistung eine große Bedeutung für die intellektuellen Fähigkeiten des Individuums zu. Also können bessere Fähigkeiten beim Erinnern auch die messbare Intelligenz verbessern. Indem du dein Gehirn immer wieder mit Denksportaufgaben und anderen Übungen herausforderst, wird also nicht nur die Erinnerungsfähigkeit verbessert, sondern auch deine Intelligenz.

Das Gedächtnis: Eine Leistung

Es ist bislang noch nicht hinreichend erforscht, ob es eine Art Deckel für die Kapazität des Gehirns gibt, Eindrücke zu speichern. Die meisten Forscher nehmen aber an, dass die Kapazitäten des menschlichen Gehirns in unserem alltäglichen Gebrauch ohnehin nur zu einem Bruchteil ausgenutzt werden. Aus diesem Grund ist es prinzipiell möglich, immer mehr zu lernen, ohne Informationen aus dem Gedächtnis schmeißen zu müssen.

Ein besseres Gedächtnis steht also nicht in erster Linie für eine höhere Kapazität, sondern für eine bessere Fähigkeit Informationen in den Erfahrungsspeicher zu integrieren. Da es sich hier- wenn wir vom vorgenannten Modell ausgehen – um eine Fähigkeit handelt, kann das Gedächtnis auch verbessert werden. Wer sein Erinnerungsvermögen trainiert, hebt nicht den Deckel an, sondern lernt, Informationen effizienter zu verarbeiten.

Das Training macht’s möglich

Trotzdem gibt es unglücklicherweise Menschen, die von Natur aus Probleme bei der Erinnerung haben. Das ist nicht ihre Schuld, sondern eine Begleiterscheinung der Variation der menschlichen Fähigkeiten. Es bedeutet, dass sie auf einer niedrigeren Stufe des Erinnerungsvermögens anfangen als andere Menschen. Doch wie wir wissen, sind harte Arbeit und Disziplin wichtiger als Talent. Jede Fähigkeit kann auch verbessert werden. Aus diesem Grund ist es für jeden Einzelnen ohne kognitive Störung möglich, die Gedächtnisleistung durch gezieltes Training zu beeinflussen und zu optimieren.

Was bringt ein besseres Gedächtnis?

Abrufbarkeit und Assoziation

Wer ein gutes Erinnerungsvermögen hat, kann schnell und sicher auf einmal gespeicherte Informationen zurückgreifen. Das hilft dabei, Ordnung in die Gedanken zu bringen und Wichtiges für aktuelle Fragestellungen zu reaktivieren. Wenn du dich zum Beispiel in einem wichtigen Meeting befindest und dir ein essenzieller Sachverhalt auf der Zunge liegt, unterstützt dich ein gutes Gedächtnis bei der Suche nach den Details.

Mittels Konzentrationsübungen kannst du Drucksituationen ausblenden und erworbenes Wissen anwenden, wenn es gefragt ist. Diese Assoziation zwischen derzeitiger Situation und vormals aufgenommener Information verleiht dir ein hohes Maß gedanklicher Flexibilität und zwischenmenschlicher Überzeugungskraft.

Systematik in den Alltag bringen

Das Gedächtnis ist wie eine große Bibliothek. Die Bücher können wüst in allen Ecken und Gängen verteilt liegen oder säuberlich geordnet in einem perfekten System erfasst sein. Je besser dein Gedächtnis ist, desto aufgeräumter ist auch die Bibliothek der Speichereinheiten in deinem Gehirn.

Ein gutes Erinnerungsvermögen sorgt also für eine Systematisierung und Zuordnung der einzelnen Gedächtnisinhalte. Dies wiederum hilft dir dabei, auch in deinen Gedankengängen geordnet, sauber und sicher vorzugehen. Da du Herr über die Informationen bist, wird es dir beispielsweise seltener passieren, dass du Fehlinformationen äußerst oder du dich in einer Situation überfragt fühlst.

Wenn dein Gehirn geordnet funktioniert, unterstützt es dich dabei, einen kühlen Kopf zu bewahren und anhand der Informationen richtige Entscheidungen zu treffen. Das verbessert auch deine Orientierung in der alltäglichen Interaktion mit anderen Menschen.

Wie erreicht man ein besseres Gedächtnis?

Disziplin und Fokus

Es gibt keinen Zaubertrank, der dein Erinnerungsvermögen plötzlich ins Unermessliche steigert. Vielmehr ist der Weg zu einem besseren Gedächtnis ein kontinuierlicher Prozess und gleichzeitig ein Kinderspiel, wenn man den Prozess versteht. Das Zauberwort lautet: kindliches lernen – nicht kindisches Lernen. Je öfter du dich damit beschäftigst, umso leichter wirst du deine Gedächtnisfähigkeiten vervielfachen. Deine Aufmerksamkeit und Konzentration wird steigen. Das tolle am Gedächtnistraining ist, dass du es immer und überall anwenden kannst.

Tricks und Kniffe für besseres Merken

Neben Übungen, die dich langfristig zu einem Gedächtnisgenie machen, gibt es kleine Tricks und Kniffe. Diese verbessern dein Gehirn auf Anhieb. Es gilt, einen Schalter im Gehirn umzulegen und eine Kraft freizuschalten, die in jedem schlummert. Beispielsweise lernst du schneller auswendig, wenn du die einzelnen Informationen mit Bildern oder Tönen verknüpfst oder du dir gar eine kleine Geschichte dazu ausdenkst. Du setzt die abstrakte Information mit greifbarer Substanz in Bezug und erlebst in Gedanken jedes Mal ein Aha-Erlebnis, wenn du dich gleichzeitig an die Geschichte / das Bild/ etc. und an die gewünschte Information erinnerst. Das hilft deinen Erinnerungen rasch auf die Sprünge.

Der Profi macht es vor

Das Gehirn ist zwar zu vielem in der Lage, aber es kann nichts wissen, ohne vorher zu lernen. Wenn du also keine Strategien kennenlernst, kannst du sie auch nicht anwenden. Hast du Probleme dabei, dir Strategien zurechtzulegen oder aufzufinden?

Profis wie Markus Hofmann haben es sich zum Ziel gesetzt, die Nervenzellen ihrer Mitmenschen mal kräftig anzukurbeln und das Gehirn zu großartigen, ungeahnten Leistungen anzustacheln. Markus Hofmann hat sich seine Merktechniken autodidaktisch während seines Studiums erarbeitet und diese in Erfolg umgemünzt. Jetzt gibt er Seminare und tritt bei Firmen und Kongressen auf, um seine Methoden weiterzugeben. Gedächtnistraining ist kein Hexenwerk, vor allem wenn es von einem absoluten Könner angeleitet ist.

Woran misst man ein besseres Gedächtnis?

Gedächtnistests

In der Psychologie haben sich Gedächtnistests als Mittel der Wahl herauskristallisiert, wenn die Leistung bestimmt werden soll. Gedächtnistests richten sich an die verschiedenen Bereiche der Erinnerung wie das Räumliche-, Kurzzeit- oder Langzeitgedächtnis. Dabei wird sowohl die Qualität als auch die Quantität erinnerter Informationen bestimmt. Wenn du zum Beispiel zu einem Zeitpunkt X eine mittelmäßige Gedächtnisleistung erbringst und du im Anschluss daran beginnst, dein Gehirn zu trainieren, wirst du nach einer bestimmten Zeit eine bessere Leistung im Test erzielen. Daran kann man den Erfolg des Trainings ablesen.

Subjektive Wahrnehmung

Messungen sind interessante Zahlenspiele und gute Bestandsaufnahmen, doch letzten Endes ist es wichtig, dass du selbst das Gefühl hast, dass du dich besser erinnerst. Wenn du Aufgaben schneller und besser löst, rasch und fehlerfrei auswendig lernst oder dich wieder besser erinnern kannst, dann haben sich die Übungen schon bewährt. Es geht vor allem darum, dass du mit deinem Gehirn zufrieden bist und merkst, dass du Fortschritte machst. Der individuelle Erfolg hängt davon ab, wie sehr du dich verbessern möchtest, nicht von Zahlen und Fakten. Wenn du deinen Stand dennoch ab und zu überprüfen möchtest, eignen sich Gedächtnistests zu einer Standortbestimmung.

Ein besseres Gedächtnis kann antrainiert werden!

Menschen, die unter Vergesslichkeit leiden, wünschen sich meist ein besseres Gedächtnis. Doch anstatt von einer höheren Gedächtnisleistung zu träumen, sollte der Betroffene selbst etwas für das bessere Gedächtnis tun!

Hierfür gibt es unterschiedliche, sehr einfach zu erlernende Übungen und Techniken, mit deren Hilfe das Erinnerungsvermögen effektiv geschult und trainiert werden kann. Denn ein besseres Gedächtnis stellt keine besondere Begabung dar, sondern ist für Jedermann durch spezielle Übungen und Techniken der Gedächtnisprofis erreichbar. Mithilfe solcher Aufgaben und Methoden kämpfst du erfolgreich gegen deine Vergesslichkeit an!

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Glossar – Das Arbeitsgedächtnis zu trainieren, macht Sinn.

Das Arbeitsgedächtnis zu trainieren, macht Sinn.

Das Arbeitsgedächtnis dient dazu, Information vorläufig zu speichern. In diesem Sinne ist es eine Funktion vom Gedächtnis, Erinnerungen zu generieren, die von kurzweiliger Art sind.
Beispielsweise braucht man dieses Gedächtnis, um einen Satz inhaltlich zu verstehen. Man kann die Fähigkeit trainieren und so nicht nur seine geistige Fitness verbessern, sondern auch logisches Schlussfolgern und andere Merkmale eines gesunden, stabilen und leistungsfähigen Gehirns.

Das Arbeitsgedächtnis trainieren – wie geht das?

Bei jedem Satz, den wir hören, lesen oder sagen, hilft uns dieser kleine Speicher. Denn um die letzten Wörter den ersten richtig zuzuordnen, müssen wir diese noch im Kopf haben. Nicht abzustreiten ist die Begrenztheit vom Arbeitsgedächtnis. Trainieren kann und sollte man es trotzdem!

Im Arbeitsgedächtnis werden Informationen kurzfristig gespeichert bzw. dort bereitgehalten, um sie schnell abrufen zu können. Wenn dir z. B. jemand eine Adresse nennt und du dir diese durch Repetieren merkst, um sie dann kurze Zeit später niederschreiben zu können, hast du deine „working memory“ eingesetzt. Kurze Zeit später hast du die Adresse vergessen, weil sie nicht ins Langzeitgedächtnis als Information gelangt ist. Für den Alltag und ein kognitives Training ist das Arbeitsgedächtnis essenziell. Für das Training kannst du es mit einem Sprint vergleichen, nicht mit einem Marathon. Deine Leistung steigert sich durch schnelles Verarbeiten.

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Darum ist es so wichtig, das Arbeitsgedächtnis zu trainieren

Diese Gedächtnisform gehört dem Kurzzeitgedächtnis an. Das bedeutet, dass das Arbeitsgedächtnis auch verantwortlich ist für die bewusste und aktive Verarbeitung von Informationen, die auditiver und visuell-räumlicher Natur sind. Aber es gibt auch eine Korrelation mit dem Langzeitgedächtnis. Hier wird nämlich durch neuronale Aktivierung z. B. beim Sprechen der Anfang und die Mitte eines Satzes präsentiert, während das Ende gerade erst gehört wird.

Durch die Verbindung zwischen Arbeitsgedächtnis und Wahrnehmung entsteht eine Information über den Satzinhalt. Diese Funktionsweisen braucht man u. a. für das Lesen oder Kopfrechnen. Daher ist es wichtig, dass Training auf jene Bereiche zu bringen, um hier eine Steigerung der Effizienz bewirken zu können, die sich dann auch auf andere Aspekte auswirkt. So ist es beispielsweise nicht unüblich, dass mit zunehmender Leistung im Arbeitsgedächtnis die Konzentrationsfähigkeit und das Wahrnehmungsspektrum zunehmen. Du nimmst mehr und intensiver deine Umgebung wahr.

Was ist das Arbeitsgedächtnis?

Der Mensch braucht diese Form von Gedächtnis nicht nur bei alltäglichen und kurzfristigen Aufgaben, sondern auch bei zunehmender Komplexität einer Aufgabe. Gut trainiert, ist es so möglich, sämtliche relevante Aspekte einer Aufgabe zu erkennen und in sinnvolle Zusammenhänge zu bringen. Das Gedächtnis gestattet die Wahrnehmung der gegenwärtigen Umwelt und sorgt so für eine innere Repräsentation. Diese wiederum braucht es beim Problemlösen bzw. beim logischen Denken sowie beim Erwerb von neuem Wissen und beim Definieren von Zielen, die auf aktuelle Umstände bezogen sind.

Um ein passendes Gehirntraining anwenden zu können, sollte eine Abgrenzung gegenüber dem Kurzzeitgedächtnis vorgenommen werden, welches Bestandteil älterer Gedächtnismodelle ist. Gemeinsam ist beiden Annäherungen an das menschliche Erinnerungsvermögen das kurzfristige Speichern von Informationen.

Das Kurzzeitgedächtnis ist Teil eines einheitlichen Gedächtnissystems. Neuropsychologisch ist das Arbeitsgedächtnis dadurch gekennzeichnet, dass mittels diesem Informationen manipuliert werden können, während es mit dem Kurzzeitgedächtnis nur möglich ist, diese kurzweilig abzuspeichern.

Arbeitsgedächtnis trainieren: Übungen, Beispiele

Ein Training sollte Teil vom Gehirn-Jogging sein. Das bedeutet, dass du zwar das Arbeitsgedächtnis einzeln trainieren kannst, es aber effizienter und effektiver ist, so viele Bereiche des Gedächtnisses wie möglich ins Training zu integrieren. Ein Gehirn-Training sollte so viel wie möglich aus deiner Alltagswelt beinhalten, um neuronale Vernetzungen zu begünstigen. Knüpfe also an Vorwissen an und nutze dann kurzweilige Informationen. Beispielsweise kannst auf deinen Wegen dir bestimmte Dinge einprägen wie zum Beispiel die Namen der Straßen, welche du durchquerst.

Um sich kognitiv zu verbessern, kannst du auch kurzfristige Speicherungen vornehmen: Schlage ein Telefonbuch auf und merke dir Telefonnummern, die du kurze Zeit später notierst. Wichtig ist, dass du in solchen Phasen sehr störanfällig bist. Äußere Reize können dich rasch ablenken. Das gilt es zu integrieren! Nutze in deinem Gedächtnistraining die Störanfälligkeit kurzfristiger Merkleistungen. Du kannst z. B. erst ohne störende Reize arbeiten und später sukzessive die Reize deiner Umwelt erhöhen. Die Aufgabe besteht darin, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen. Mit einer zunehmenden kognitiven Flexibilität ist es möglich, sich verschiedenen Aufgaben zuwenden zu können, ohne den „roten Faden“ zu verlieren.

Bedenke zudem beim Trainieren, dass das Gedächtnis nur eine begrenzte Ressource ist. Die Millersche Zahl besagt, dass ein Individuum ca. 7 Infos im Arbeitsgedächtnis behalten kann: plus / minus 2. Daher können sich viele Menschen maximal sieben Zahlen merken. Geh an deine Grenzen und teste, wie viele Zahlen du dir merken kannst.

Ein weiteres Gehirntraining ist es, Sätze rückwärts zu sprechen. Bei einem guten Arbeitsgedächtnis kannst du einen längeren Satz vom letzten bis zum ersten Wort durchsprechen. Die kognitiven Aufgaben ergeben sich aus mehreren Dimensionen: Du musst dir einen Satz ausdenken, dir diesen merken und ihn rückwärts aussprechen und dabei kontrollieren, ob du richtig liegst. Ältere Menschen können sich zur Sicherheit den Satz notieren. Das Rückwärts-Sprechen kannst du intensivieren, indem du nicht nur die Worte im Satz vom letzten bis zum ersten aussprichst, sondern auch innerhalb der Wörter vom letzten zum ersten Buchstaben gehst.

Etwas einfacher ist es, Wörter zu buchstabieren. Hierbei geht man ähnlich vor wie beim Rückwärts-Sprechen von Sätzen: Denke dir ein langes Wort aus, merke es dir und buchstabiere es schließlich. Du kannst im nächsten Schritt dazu übergehen, das Wort rückwärts zu buchstabieren.

Ein weiteres Beispiel, was einfach klingt, aber durchaus eine Herausforderung darstellen kann, ist es, sich Wörter zu merken, die dann in Gesprächen oder beim Schreiben gemieden werden, so dass du nach Umschreibungen und Synonymen suchen und gleichzeitig alle zu meidenden Wörter im Gedächtnis ablegen musst.

Im Grunde kannst du alles in deine Gehirnjogging-Aufgaben einbinden, was du dir kurz einprägst und wiedergeben musst..

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Glossar – Auditives Gedächtnis

Auditives Gedächtnis – was du wissen solltest

Nahezu alles was wir tun, beinhaltet Sprache und Kommunikation. Alltägliche Aktivitäten wie sich unterhalten, arbeiten, Freunde finden oder lernen sind dabei auf unsere Kommunikationsfähigkeit angewiesen. Die Wurzeln des auditiven Gedächtnisses finden sich in den kognitiven Fertigkeiten: Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Zuhören. Doch was verstehen wir unter auditiven Fähigkeiten und wie beeinflussen sie unsere Wahrnehmung? Im nachfolgenden Beitrag bekommst du alle wichtigen Informationen rund um das auditorische Gedächtnis.

Was versteht man unter einem auditiven Gedächtnis?

Die auditive oder auch akustische Wahrnehmung wird in der einschlägigen Literatur als die Sinneswahrnehmung von Schall bezeichnet, sie bezieht sich also auf das Hören. Wenn Schallwellen aus der Umgebung die Sinneszellen in unserem Hörsystem stimulieren, werden diese Reize umgewandelt und an das Gehirn weitergeleitet. Das Gehör und der Hörsinn spielen für den Menschen und seine Kommunikationsfähigkeit eine zentrale Rolle. Dank des auditiven Gedächtnisses wird dieser Schall und besonders die verbale Sprache absorbiert. Ohne die auditorische Merkfähigkeit, wären wir nicht in der Lage, Informationen zu verarbeiten oder uns an diese zu erinnern.

Kinder lernen von klein auf Sprachen, indem sie anderen zuhören und die Klänge in ihrem Gehirn speichern. Sobald sie die verschiedenen Laute oft genug gehört haben, versuchen sie sie nicht nur zu reproduzieren, sondern auch mit Wort-Strukturen in Verbindung zu bringen. Ohne dein auditives Gedächtnis wären also Sprachentwicklung und bereits die frühesten Kommunikationsversuche nicht möglich.

Das auditorische Gedächtnis ist dabei ein Teil des sensorischen Erinnerungsvermögens und arbeitet mit den akustischen Erinnerungen. Der sensorische Speicher, der die aufgenommenen Geräusche verarbeitet, bildet eine Form dieses speziellen Gedächtnistyps. An Töne und gesprochene Wörter erinnerst du dich auf eine andere Art als beispielsweise an visuelle Reize. Sobald du etwas betrachtest, bist du in der Lage, das Objekt mehrmals zu scannen und die verschiedenen Details aufzunehmen.

Wenn es um das auditorische Gedächtnis geht, kannst du die gleiche Information häufig nicht noch einmal aufnehmen. Wenn du beispielsweise im Radio bestimmte Wörter oder Aussagen hörst, werden diese in der Regel nicht noch einmal wiederholt. Unser auditives Gedächtnis ist also seit unserer Kindheit darauf geschult, akustische Reize rasch aufzunehmen und diese zu verarbeiten. Das auditorische Gedächtnis zählt aus diesem Grund auch zum kurzzeitigen sensorischen Erinnerungsvermögen. Sowohl visuelle als auch akustische Erinnerungen sind keine Langzeit-Erinnerungen, sie sind temporär und werden von anderen Informationen schnell ausgeblendet.

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Wie genau funktioniert das auditive Gedächtnis?

Das auditive Gedächtnis bezeichnet den Teil des sensorischen Erinnerungsvermögens, der für die Aufnahme und kurzfristige Speicherung auditorischer Reize verantwortlich ist. Dieser Teil des Gedächtnisses weist zwar eine relativ große Kapazität auf, doch kommt es auch zu einem sehr schnellen Verfall der Sinneseindrücke. Neue Informationen werden in der Regel über einen Zeitraum von 4 bis 18 Sekunden aufrechterhalten, um dann im Anschluss wieder von neuen auditiven Reizen überschrieben zu werden. Dank seiner großen Kapazität speichert dieser Teil des Erinnerungsvermögens mehr ab als es berichten kann.

Sobald du ein Geräusch hörst wie beispielsweise gesprochene Wörter, Musik oder ein Auto auf der Straße, wird dein auditives Gedächtnis mit dem Klang interagieren und diese Information weiterleiten. Dein Gehirn erstellt und behält im Anschluss eine perfekte Kopie dieses Klangs für eine kurze Zeit. Der Ton wiederholt sich also unbewusst noch einmal in deinem Kopf. Wenn du beispielsweise einem Gespräch nicht aufmerksam zugehört haben und dir dann von den Gesprächsteilnehmern das Gesagte kurz wiederholt wird, wirst du bestimmt schon oft bemerkt haben, dass du das Erwähnte schon ungefähr verstanden hast – so arbeitet das auditorische Erinnerungsvermögen.

Mithilfe des auditiven Gedächtnisses ist es beispielsweise möglich, den Ursprung von Klängen zurückzuverfolgen. Ein bestimmtes Geräusch kommt stets mit einer unterschiedlichen Lautstärke und zu einem anderen Zeitpunkt beim rechten oder linken Ohr an. Das zuständige Erinnerungsvermögen bewertet diese Unterschiede und speichert sie ab. Dieses abgespeicherte Tonbild kann dabei nur für einen kurzen Zeitraum nach dem aufgenommenen auditiven Reiz erneut abgerufen werden.

Beispiele für auditorische Gedächtnisleistungen

Dein auditives Gedächtnis wird immer dann beansprucht, wenn…

● du dich an den Namen einer Person erinnerst, die dir gerade begegnet ist.
● du dir eine neue Adresse merkst.
● du die Stimme einer Person zuordnen kannst.
● du eine neue Adresse aus deinem Gedächtnis abrufst.

Was sind die Vorteile von einem auditiven Gedächtnis?

Ein geschultes auditives Gedächtnis trägt maßgeblich dazu bei, dass du

● keine Schwierigkeiten beim Lösen von Aufgaben hast, die mehrere Schritte erfordern.
● weniger Zeit benötigst, um gehörte Informationen zu erkennen und zu verarbeiten.
● eine stärkere akademische Leistungsfähigkeit besitzt.
● komplexe Anweisungen befolgen kannst.
● deine Aufmerksamkeit über einen langen Zeitraum aufrecht erhältst.
● dir ein größeren Wortschatz aufbaust und auch mühelos andere Sprachen erlernen kannst.

Lässt sich das auditorische Gedächtnis verbessern?

Der Schlüssel zu einem besseren auditiven Gedächtnis liegt in der Optimierung von Reizverarbeitung und Speicherung. Mithilfe von diversen Übungen lässt sich das auditorische Erinnerungsvermögen deutlich effizienter gestalten. Studien bei Schlaganfallopfern haben gezeigt, dass sich durch tägliches Musik oder Hörbücher hören das akustische Gedächtnis merklich verbessern lässt. Neurowissenschaftler konnten in diesem Zusammenhang bereits belegen, dass oft verwendete neuronale Schaltkreise mit jedem Training stärker werden.

Ein auditives Gedächtnis kann geschult werden.

Sehr viele Menschen nehmen Informationen besonders gut auf, wenn ihnen diese auf auditivem Wege nahegebracht werden. Diese Menschen verfügen in der Regel über ein sehr ausgeprägtes auditives Gedächtnis. Diese Fähigkeit kann mit speziellen Übungen von jedem erlernt werden. Informiere dich noch heute über die Möglichkeiten des auditiven Lernens!

Ein geschultes, auditives Gedächtnis erleichtert das Lernen ungemein.

Ein auditives Gedächtnis stellt bezüglich der Lernerfolge eine sehr große Bereicherung dar. Menschen, die über ein ausgeprägtes auditives Gedächtnis verfügen, lernen am besten, wenn ihnen die entsprechenden Informationen akustisch nahegebracht werden. Das Schöne hierbei ist, dass jeder Mensch die auditiven Fähigkeiten erlernen und bereits vorhandene verbessern kann. Dies wird für dich beispielsweise bei einem Vortrag, einer Vorlesung oder einer Schulung klar von Vorteil sein. Denn Menschen, die auditiv lernen, können die gesprochenen Informationen direkt abspeichern und müssen sich zumeist keinerlei Notizen machen.

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Glossar – Zahlen und Pins merken – so klappt’s

Zahlen und Pins merken – so klappt’s

Wenn wir uns erfolgreich Zahlen und Pins merken wollen, müssen wir diese im Gedächtnis speichern. Deshalb sollten wir etwas genauer wissen, wie unser Gehirn arbeitet. Denn dann verstehen wir, wie wir unseren grauen Zellen am besten auf die Sprünge helfen. 

Vorteile durch das Merken von Zahlen und Pins

  • Das Gehirn bleibt in Bewegung und wird trainiert.
  • Gedächtnistraining schärft die Sinne. Neue Informationen werden schneller erfasst.
  • Das Erinnern von Zahlen oder das Abrufen einer Pin macht uns nicht mehr nervös.
  •  Zahlen und Pins zu merken, fällt immer leichter.

Wie funktioniert das Merken von Zahlen und Pins?

Unser Gehirn: ein faszinierendes Netzwerk 

In unserem Gehirn sind etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen) zu einem grandiosen Netzwerk miteinander verschaltet. Im Gehirn eines Erwachsenen tauscht dabei jedes einzelne Neuron mit bis zu 10.000 anderen Neuronen Informationen aus – verschlüsselt als elektrische Impulse und chemische Botschaften. Daraus ergibt sich ein gigantisches Leistungsvermögen. Die meisten Menschen nutzen jedoch nur ein Minimum dieses enormen Potentials.

Wie arbeiten die grauen Zellen?

Wie gut unser Denkorgan arbeitet, hängt nicht unmittelbar von den Nervenzellen ab, sondern vielmehr von den Verbindungen zwischen ihnen. Diese Schaltstellen zwischen den Neuronen sind die Synapsen. Damit die Information einer Nervenzelle eine andere erreichen kann, muss außerdem ein sogenannter synaptischer Spalt überwunden werden. Das gelingt über Botenstoffe. 

Lernen ist Training für die Synapsen, weil es dazu führt, sie zu verstärken. Bei jedem neuen Gedanken entstehen im Gehirn neue Nervenverbindungen. Wird ein Denkapparat hingegen zu wenig gefordert, werden die Synapsen unzureichend stimuliert und verkümmern. Dabei geht es übrigens nicht ausschließlich um Denksport. Auch Rückwärtslaufen trainiert die Synapsen. Das Umdrehen einer Zeitung, um den Text für einige Minuten „auf den Kopf gestellt“ zu lesen ebenfalls

Das Gedächtnis lässt sich trainieren

Es geht nicht darum, Passwörter, bestimmte Buchstaben oder Ziffern einfach auswendig zu lernen. Wenn wir uns Zahlen und Pins merken wollen, funktioniert das am besten, indem wir dem Gehirn helfen. Die eine oder andere Technik kennen die meisten von uns aus der Schulzeit. Mithilfe von Eselsbrücken oder als Reime prägen sich beispielsweise Merksätze leichter ein.

Alle, die gern rechnen, entdecken mitunter auf- oder absteigende Zahlenreihen, wenn sie ein Pin oder eine Postleitzahl genauer betrachten. Oder auch versteckte Rechenaufgaben. Hinter dem Pin 5914 verbirgt sich zum Beispiel die Addition 5 + 9 = 14. Eine brauchbare Technik zum Merken von Zahlen für alle, die Mathematik mögen und einen Blick dafür haben. 

Doch nicht in jeder Zahlenfolge lässt sich ein mathematischer Zusammenhang entdecken. Eine Methode, die immer funktioniert, ist das Visualisieren. Hierzu werden ein Wort oder ein Buchstabe, Ziffern oder Nummern mit Bildern verknüpft.

Zahlen in Bilder verwandeln

Diese Methode hilft, das Gedächtnis zu schulen. Anfänglich empfiehlt es sich, jeder Ziffer ein Bild zuordnen. Denn jede beliebig große Zahl kann ja als Reihe von Ziffern betrachtet werden. 

Hilfreich ist es, Bilder auszuwählen, die etwas mit der entsprechenden Zahl zu tun haben. Das kann die Form der Zahl betreffen oder auch eine naheliegende Assoziation. Besser als weitere Erklärungen illustrieren das die folgenden zwei Beispiele.

Beispiel 1

  • 1 = Einhorn 
  • 2 = Zwilling
  • 3 = Dreirad
  • 4 = ein rechteckiger Tisch (vier Ecken)
  • 5 = Hand (fünf Finger)
  • 6 = Lotto
  • 7 = Zwerg (sieben Zwerge im Märchen)
  • 8 = Achterbahn
  • 9 = Schwein (Ringelschwanz
  • 10 = Bowling

Beispiel 2

  • 0 = Ei
  • 1 = Kerze
  • 2 = Schwan (mit gebogenem Hals in Form einer Zwei)
  • 3 = Dreizack
  • 4 = Glückskleeblatt (natürlich mit vier Blättern)
  • 5 = Hand
  • 6 = Elefant mit nach oben zeigendem Rüssel
  • 7 = Gehstock
  • 8 = Sanduhr
  • 9 = Schneeglöckchen mit nach unten geneigter Blüte 

Diese Beispiele dienen zum Orientieren. Jeder sollte Bilder wählen, die für ihn persönlich besonders einprägsam sind.

Geschichten rund um Ziffern erfinden

Bilder für Zahlen sind eine erste Hilfestellung fürs Gehirn. Noch besser prägen sich Geschichten ein. Zwar spüren wir davon nichts. Aber am Speichern von Pins, Nummern, Ziffern usw. im Gedächtnis sind viele verschiedene Hirnregionen beteiligt. Dazu gehören auch die Hirnareale, die für das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten zuständig sind. Deshalb behalten wir bewegte Bilder und Geschichten mit vielen Details am besten in Erinnerung. 

Dieses Wissen können wir nutzen, indem wir phantasievolle Geschichten rund um Zahlen erfinden, die wir uns merken wollen. Wenn wir uns möglichst genau ausmalen, was geschieht, unterstützen wir unser Gehirn am besten. Wer sind die „Helden“ der Geschichte? Wo spielt sie? Welche Farben dominieren?

Beispiel

Wir wollen uns die neue Kontonummer 2683970581 merken. Folgende Geschichte kann uns dabei helfen. 

Ein Zwillingspärchen (2) hat im Lotto (6) gewonnen. Sie dürfen mit einer gigantischen Achterbahn (8) fahren. Die Wägen sind nicht gerade sicher, weil sie nur drei Räder (3) haben. Außerdem werden sie von einem großen Schwein (9) gezogen, auf dem die sieben Zwerge (7) sitzen, die alle einen Schwimmring (0) tragen und uns mit ihren Händen (5) zuwinken. Auf einmal wird die Achterbahn (8) von einem Einhorn (1) gerammt.

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