Glossar – Trainiere dein Gedächtnis!

Trainiere dein Gedächtnis und steigere dein Erinnerungsvermögen!

Während unseres Lebens ereignen sich viele schöne Dinge. Es wäre schlimm, wenn wir uns an die größten Momente nicht mehr erinnern könnten. Wenn wir unser Gedächtnis nicht trainieren, wird genau das passieren. Lassen Sie nicht zu, dass Ihnen Erinnerungen, Wissen oder erlernte Bewegungsabläufe verloren gehen, und nutzen Sie unser Online-Angebot.

Lernen Sie, Ihr Gedächtnis besser einzusetzen.

Unser Gehirn ist in vier Sphären unterteilt, in denen wir Erlebnisse, Wissen, erlernte Fähigkeiten und unbewusst wahrgenommene Zusammenhänge speichern. Mit dem Alter lässt die Gedächtnisleistung nach, aber nicht nur dann. Auch ein untrainiertes Gedaechtnis verliert immer mehr an Leistungsfähigkeit.

Lernen Sie mit unserem Online-Angebot und unserem interaktiven Gedächtnistrainer auf CD-ROM, wie Sie mit einfachen Übungen und nur wenigen Minuten Zeitaufwand täglich Ihr Erinnerungsvermögen merklich steigern. Bleiben Sie so bis ins hohe Alter geistig fit und nutzen Sie Ihr maximales Potenzial.

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Glossar – Mit einem guten Gedächtnis ist vieles leichter

Mit einem guten Gedächtnis ist vieles leichter

Dass man ein besseres Gedächtnis bräuchte, fällt uns leider meistens erst dann auf, wenn wir es schon längst haben sollten. Da lernt und lernt man und gibt sich größte Mühe, doch das Merken von vielen neuen Informationen ermüdet uns oft sehr schnell.

So einfach ist es, ein besseres Gedächtnis zu erlangen

Auch wenn du es erst in einer Situation bemerkst, in der du am liebsten schon ein besseres Gedächtnis hättest, ärgere dich nicht! Denn es ist nie zu spät, damit zu beginnen, das Gedächtnis zu trainieren. Und es werden auf jeden Fall wieder Situationen kommen, in denen du es benötigen wirst. Gewöhne dir an, regelmäßig Kreuzworträtsel und Sudoku zu lösen. Das macht Spaß und du erhöhst dabei deine Allgemeinbildung. Gleichzeitig wird das Gehirn optimal gefordert und darauf vorbereitet, Information schnell abzurufen.

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Glossar – Gastreferent

Ein Gastreferent, der uns das Denken lehrt.

Kann ein Gastreferent durch einen einmaligen Vortrag tatsächlich den gesamten Alltag und Ablauf in deinem Unternehmen verändern? Einer kann es: der Gedächtnisexperte Markus Hofmann. Stell dir doch einmal vor, um wie viel effektiver dein Betrieb arbeiten würde, wenn jeder Mitarbeiter überdurchschnittliche geistige Leistungen bringen könnte!

Markus Hofmann als Gastreferent in deinem Betrieb!

Ein überdurchschnittliches Gedächtnis, die Fähigkeit, Probleme eigenständig, aber doch im Sinne des Unternehmens zu lösen, Kombinationsgabe und Geschick! Würdest du dir das nicht von all deinen Mitarbeitern wünschen? Das kannst du haben! Der bekannte und erfolgreiche Gedächtnisexperte Markus Hofmann zeigt als Gastreferent die besten Methoden, um die Hirnleistung von Mitarbeitern und Vorstand langfristig zu steigern. Firmenangehörige, die seine Schulungen besucht haben, benötigen zum Beispiel viel weniger Zeit, um sich Fachwissen anzueignen. So ein Gastvortrag verhilft nicht nur zu Vorteilen auf geistiger, sondern sogar auf finanzieller Ebene!

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Glossar – Gastredner

Ein Gastredner, der euch zu Genies machen wird!

Eine sehr gute und überaus rasche Gehirnleistung erwarten wir nach einem bestimmten Maßstab nicht mehr, wenn es um uns selbst geht. Überdurchschnittliche Begabung sehen wir höchstens in den geistigen Fähigkeiten anderer Menschen, sogenannter Genies. Aber Markus Hofmann als Gastredner erklärt, wie auch du ungeahnte Kraft aus deinem Gehirn schöpfen kannst.

Der Gedächtnisprofi als Gastredner bei dir!

Gedächtnisexperte Markus Hofmann hat eines erkannt: Es geht nicht so sehr um die biologischen Voraussetzungen deines Gehirns, die darüber entscheiden, ob du auch mit fortschreitendem Alter und mit der Routine, die der Job so mit sich bringt, noch kreativ, einfallsreich und lösungsorientiert denken kannst. Als Gastredner auf Veranstaltungen zeigt er auf, wie du dein Gehirn und dein Gedächtnis optimieren kannst. Ein Vortrag, der mehr als nur eine interessante Zeit bringen wird. Denn du wirst dein Gehirn neu schätzen lernen, und das wirkt sich auf dein gesamtes Leben positiv aus!

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Glossar – Ganzheitliches Gedächtnistraining

Ganzheitliches Gedächtnistraining

Durch ein ganzheitliches Gedächtnistraining hat Vergesslichkeit keine Chance.

Mit Leichtigkeit erfolgreich das Gedächtnis trainieren? Das geht! Denn ein ganzheitliches Gedächtnistraining sorgt für eine ausgeglichene Beanspruchung der Sinne beim Lernen und verspricht eine Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit. Hier werden Körper, Geist und Seele zugleich gefordert, die so die Basis für ein Leben ohne Erinnerungslücken und Vergesslichkeit bilden.

Ein ganzheitliches Gedächtnistraining ist das Fitnessprogramm für dein Gehirn.

Steigere deine Erinnerungsleistung, indem du ein ganzheitliches Gedächtnistraining absolvierst. In das Gedächtnistraining mit aufnehmen lassen sich beispielsweise Übungen für das assoziative und logische Denken, die Merkfähigkeit, die Konzentration, die Wahrnehmung oder die Wortfindung.

Auf unserer Internetseite findest du ein breites Spektrum an hilfreichen Aufgaben, die du bequem und einfach von zu Hause oder auch unterwegs durchführen kannst. Vielleicht interessierst du dich auch für eines unserer Seminare oder unseren interaktiven Gedächtnistrainer auf CD-ROM. Mit diesem Angebot kannst du dein Gehirn mit allen Sinnen trainieren und dich so geistig fit halten.

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Glossar – Neuronation – alles was du wissen musst

Neuronation – alles was du wissen musst

Hinter Neuronation steckt ein anerkanntes wissenschaftliches Gehirntraining, das dir dabei helfen kann, deine kognitiven Fähigkeiten und damit dein privaten oder beruflichen Erfolg zu steigern. Aber auch zur Prävention oder Therapie verschiedener Erkrankungen wird das Gehirntraining, das von Psychologen mitentwickelt wurde, eingesetzt. Es ist für sämtliche Altersgruppen zugänglich und enthält verschiedene Kurse, aus denen du den für dich passenden auswählen kannst.

Warum wurde Neuronation entwickelt?

Neuronation wurde gegründet mit dem Ziel, das Bewusstsein der Menschen über die Bedeutung des geistigen Trainings zu fördern. Du willst wissen, was genau hinter diesem Gehirnjogging von Morgen steckt und wie es funktioniert? Wir verraten dir alles Wichtige darüber. Und du kannst es auch selber einmal gleich hier testen:

Was versteht man unter Neuronation?

Das Online-Gehirntrainingsprogramm wurde entwickelt, um es Menschen aller Altersklassen zu ermöglichen, ihre kognitiven Fähigkeiten zu erweitern.
Nutzer können auf der zugehörigen Website Übungsaufgaben absolvieren oder die App nutzen und so von überall trainieren. Damit ist Neuronation auch für Menschen geeignet, die nur wenig Zeit zur Verfügung haben und dennoch ihre kognitiven Fähigkeiten ausbauen wollen. 
Entwickelt wurde das Programm von den beiden Programmierern Rojahn Ahmadi und Jakob Futorjanski, die das Unternehmen Synaptikon GmbH gegründet haben. Das Projekt entstand in Kooperation mit Psychologen und renommierten Universitäten. Die NeuroNation-Webseite ging 2011 online.
Die Entwickler studierten beide künstliche Intelligenz und waren sich einig darüber, dass Menschen mehr für die Bedeutung geistiger Fitness sensibilisiert werden müssen. Denn während die meisten um die Wichtigkeit körperlichen Trainings wissen, steht Gehirnfitness noch nicht so sehr im Fokus. Das wollte Synaptikon ändern.

Personalisierte Übungen für Mitglieder

Nach einer kostenlosen Registrierung auf der Website haben interessierte Nutzer die Möglichkeit, zunächst einige Übungen zu testen. Wer anschließend überzeugt ist und das Programm in vollem Übungsumfang nutzen und personalisierte Trainingspläne generieren möchte, schließt eine Premium-Mitgliedschaft ab und wählt einen beliebigen Kurs für die nächsten Wochen aus. 
Mitglieder profitieren von 60 unterschiedlichen Übungen, die so konzipiert wurden, dass sie sich an die Leistungsgrenzen der Nutzer anpassen. Auf diese Weise bleiben sie stets anspruchsvoll und effektiv.

Was ist das Erfolgsgeheimnis von Neuronation?

Das Erfolgsgeheimnis von Neuronation ist vermutlich einerseits das wissenschaftliche Fundament des Programms und andererseits die Personalisierung der Übungen, die für einen großen Lerneffekt sorgen.
Das Gehirnjogging-Programm bietet sich für den privaten Gebrauch an. Es wird aber auch als präventive und rehabilitierende Gesundheitsmaßnahme eingesetzt — beispielsweise zur Vorsorge von Alzheimer, Burnout und stressbedingten Erkrankungen. 
Da Studien die positiven Effekte des Programms belegen, leisten bereits mehrere Krankenkassen Erstattungen hierfür. Und auch im betrieblichen Gesundheitsmanagement erfreut das Programm sich immer größer werdender Beliebtheit. Doch was genau steckt hinter diesem System und wie funktioniert es?

Wie funktioniert Neuronation?

Kennst du den Unterschied zwischen der kristallinen und der fluiden Intelligenz?
Erworbenes Wissen und erlernte Fähigkeiten werden unter dem Begriff der kristallinen Intelligenz zusammengefasst.
Die fluide Version – auch Arbeitsgedächtnis genannt – hingegen bezeichnet das logische Denken und das Problemlösungsvermögen.
Das Neuronation Programm kann das Arbeitsgedächtnis trainieren. Dieses Gehirntraining kann positive Auswirkungen unter anderem auf die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung und die Konzentration haben, aber auch auf andere Bereiche wie das räumliche Denken oder die Sprachfähigkeiten.

Es gibt verschiedene Kurse für Fortgeschrittene und Anfänger aller Altersklassen zu den Themen:

  • MemoWork
  • Gedächtnis
  • Konzentration
  • Intelligenz
  • Primus (Lernfähigkeit)
  • Equilibrium (Sprachgeschick, Rhetorik, Wortschatz)

Die Kurse haben unterschiedliche Schwerpunkte und dauern in der Regel mehrere Wochen (etwa vier bis sechs). Wer sich für einen Schwerpunkt entschieden hat, erhält einen personalisierten Übungsplan mit angepasstem Schwierigkeitsgrad. Das soll den kontinuierlichen Erfolg sicherstellen.
Jetzt ist es wichtig, ein regelmäßiges Training durchzuführen. Studien zufolge tritt ein dauerhafter Trainingseffekt nach etwa acht bis zwölf Stunden Gesamttrainingsdauer auf. Neuronation empfiehlt daher, sich dreimal wöchentlich jeweils 20 Minuten Zeit für die Aufgaben zu nehmen. Außerdem wichtig: Die Kurse müssen vollständig absolviert werden.

Das Gehirn muss trainiert werden wie ein Muskel

Aus diversen Studien ist bekannt, dass ein individuelles Training ein wichtiger Grundpfeiler des Erfolgs durch Gehirntraining ist.
Vielen Menschen ist vollkommen klar, dass sportliches Training nur dann einen Effekt hat, wenn es konstant absolviert wird und die Muskeln auch mal an ihre Grenzen gebracht werden. 
Die wenigstens wissen allerdings, dass es sich mit unserem Gehirn ebenso verhält: Es muss regelmäßig trainiert und ebenfalls an seine Grenzen gebracht werden. Wir müssen es mit passenden Aufgaben fordern, ohne es zu überfordern. Neuronation gelingt das, indem Verbesserungen der Nutzer erfasst werden. Darauf reagiert das Programm, indem es den Schwierigkeitsgrad der Übungen erhöht.

Was ist das Ziel von Neuronation?

Die speziellen Ziele variieren je nach gewähltem Kurs. So kann es dir etwa leichter fallen, dir neue Informationen wie beispielsweise Lerninhalte zu merken, wenn du einen Kurs zum Thema Gedächtnis oder Konzentration absolvierst. Entscheidest du dich für den Equilibrium-Kurs, liegt der Fokus in der kommenden Zeit auf der Verbesserung deiner sprachlichen Fähigkeiten. Du erhältst personalisierte Übungen zum Sprachgeschick und zur Rhetorik und verbesserst kontinuierlich deinen Wortschatz. Allgemein kann dir das Programm gut helfen, mit den über 60 Einzelübungen ganz gezielt dein Gehirn zu stärken. 

Vielseitige kognitive Fähigkeiten trainieren

Die unterschiedlichen Aufgaben fordern deine kognitiven Fähigkeiten und steigern deine Leistungsfortschritte. Darüber hinaus kannst du von einer gestärkten Konzentration und einer verbesserten Merkfähigkeit profitieren, die dir unter anderem dabei helfen, dir Informationen schneller und nachhaltiger zu merken.
Zu den weiteren Zielen des Programms gehört es, die Denkgeschwindigkeit zu erhöhen, was dir in zukünftigen Projekten zugute kommen wird. 
Allgemein wird die Leistungsfähigkeit des Gehirns gefördert und der Erfolg in Job und Alltag erhöht: durch praktische Transfer-Effekte, die bewirken, dass du neu erlernte Skills auch in anderen Bereichen deinem Lebens anwenden kannst.

Die wesentlichen Ziele des Neuronation-Programms sind daher:

  • kognitive und körperliche Gesundheit vereinen
  • die Lebensqualität der Nutzer verbessern 
  • durch Spaß am Training und sofortiges Feedback Motivation erzeugen
  • über ein soziales Netzwerk die Integration von Freunden ermöglichen

Wie viele Stufen gibt es bei Neuronation?

Die Stufen, die du während des Trainingsprozesses durchläufst, werden durch deine Entscheidung für einen bestimmten Kurs beeinflusst. In der Regel dauert ein Kurs mehrere Wochen, wobei sich die genauen Lernziele mit jeder Woche etwas verändern. 
Meistens erhältst du in der ersten Woche Aufgaben zu deinem gewählten Thema, also beispielsweise zum Wortschatz oder zum Gedächtnis. Hier finden bereits erste Verbesserungen deiner Leistung statt.
In der zweiten Woche findet in der Regel ein personalisiertes Training statt, in dem du Schritt für Schritt deine eigene Grenze erreichst.
In der darauf folgenden Woche liegt der Fokus meist darin, schrittweise die eigene Leistungsgrenze zu steigern – die Übungen werden dementsprechend angepasst.
In der vierten Woche findet dann neben einer nachhaltigen Verbesserung eine Festigung der Strategien statt, die du im bisherigen Verlauf des Kurses erlernt hast.

Abschluss der Kurse mit Leistungsprofil und Zertifikat

Am Ende des Kurses erfolgt eine persönliche, hilfreiche Auswertung. Darüber hinaus erhältst du ein Kurszertifikat, ein individuelles Leistungsprofil und einen Abschlussbericht mit weiteren Details. Diese Informationen kannst du nutzen, um weiterhin an deiner geistigen Fitness zu arbeiten. Wenn du Gefallen an dem Training gefunden hast und weitere kognitive Bereiche abdecken willst, entscheide dich für den nächsten Kurs, den du gleich an deinen abgeschlossenen Kurs dranhängen kannst.

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Glossar – So lässt sich ein fotografisches Gedächtnis trainieren!

So lässt sich ein fotografisches Gedächtnis trainieren!

Je komplizierter Aufgaben sind, die an unser Gehirn gestellt werden, desto größer und positiver ist der Effekt für die Bildung neuer Verknüpfungen. Ein fotografisches Gedächtnis zu trainieren, ist vor allem durch Denksport mit visuellen Herausforderungen erreichbar. Auf www.markus-hofmann.de findest du zahlreiche Übungen dafür!

Bilderrätsel können das fotografische Gedächtnis trainieren.

Dein fotographisches Gedächtnis profitiert von Aufgaben und Problemen, die sich durch deine visuelle Merkfähigkeit lösen lassen. So ist das allseits bekannte und beliebte Suchbild mit den „10 Fehlern“ in der Sonntagszeitung schon eine gute Übung, um dein fotografisches Gedächtnis zu trainieren.

Werden die Problemstellungen aber noch anspruchsvoller und rufen zusätzlich andere Bereiche des menschlichen Gehirns auf den Plan, so ist das Workout für das Gehirn noch viel wirkungsvoller. Probiere doch auch einmal das „Dreieck“-Spiel von Markus Hofmann aus und teste dein fotografisches Gedächtnis!

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Glossar – Fotografisches Gedächtnis

Fotografisches Gedächtnis

Wir haben nicht alle ein fotografisches Gedächtnis.

Es gibt Menschen, die haben von Geburt an ein fotografisches Gedächtnis. Das bedeutet, sie können sich alle Einzelheiten in Sekundenschnelle merken. Paradebeispiel hierfür ist, dass sie genau wiedergeben können, an welcher Stelle im Text ein bestimmter Satz steht, selbst wenn sie das Buch nur durchgeblättert haben.

Wir können unser fotografisches Gedächtnis trainieren!

Ein herausragendes fotografisches Gedächtnis zu erlangen, wie Personen es haben, denen diese Fähigkeit angeboren ist, wird nicht gelingen. Jedoch können wir durch einfache Übungen versuchen, unser eigenes Gedächtnis auch visuell zu schulen. Das verspricht großen Erfolg und trainiert das Gehirn.

Die zunehmende Seh- und Merkfähigkeit kann im weiteren Leben sehr hilfreich sein. Versuche dazu ganz einfach, dir innerhalb einiger Sekunden möglichst viele Details eines Bildes einzuprägen. Erzähle dann jemandem genau, was du gesehen hast. Du wirst staunen, wie du dir mit einiger Übung immer mehr Einzelheiten merken kannst.

Fotografisches Gedächtnis – Das macht es besonders

Als fotografisches Gedächtnis bezeichnet man in der Umgangssprache einen vielfältigen Komplex eindrucksvoller Gedächtnisleistungen. Es wird als besondere Gabe angesehen und kommt nur bei einem geringen Bruchteil der Weltbevölkerung vor.

Was letztlich das Gedächtnis eines Menschen zu einem fotografischen Gedächtnis macht, ist umstritten. Es gibt keinen einheitlichen Test, um festzustellen, wie gut oder genau die Fähigkeit des fotografischen Gedächtnisses ist. Einige Charakteristika des besonderen Gehirns lassen sich jedoch auch ohne einheitlichen Test festhalten.

Das versteht man unter einem fotografischen Gedächtnis

Der erste Gedanke

Viele Menschen denken erst einmal: Jemand, dessen Gehirn fotografische Speicherkapazitäten hat, kann zu jeglicher Erinnerung ein hochauflösendes Bild aufrufen. Vergessen wird praktisch nichts. Im Volksmund wiederum meint man auch oft „nur“ großartige Erinnerungsleistungen, wenn man jemandem ein fotografisches Gedächtnis zuspricht. Tatsächlich ist beides ein wenig richtig und ein wenig falsch.

Die wissenschaftliche Position

In der Wissenschaft spricht man zumeist von einem eidetischen Gedächtnis (=fotografisches Gedächtnis). Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass visuelle Inhalte wesentlich länger als bei normalen Gehirnen gespeichert werden können. Die Reproduktion der Inhalte ähnelt tatsächlich einem Foto, obwohl es nicht gesichert ist, dass die Erinnerung auch die Qualität eines Fotos besitzt. Dass das aufgenommene Bild auch nach längerer Zeit noch fehlerfrei mit allen Details beschrieben werden kann, ist sehr selten.

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Wie funktioniert das fotografische Gedächtnis?

Kinder besser bei visuellen Erinnerungen

Eine interessante Erscheinung beim Thema Erinnerung ist die Erkenntnis, dass Kinder offenbar in Bezug auf visuelle Eindrücke einen Vorteil haben. Zum Beispiel können sich Kinder die Paare beim Kartenspiel Memory besser merken als Erwachsene. Manche Forschungsbeiträge gehen sogar davon aus, dass 5 – 10 Prozent aller Kinder am Anfang ihres Lebens ein nahezu eidetisches Erinnerungsvermögen haben. Dieses verschwindet bei den meisten von ihnen während des Heranwachsens, da das Gehirn während der Pubertät umstrukturiert wird. Das Gehirn lernt, die eingehenden Informationen nach ihrer Wichtigkeit zu beurteilen, zu filtern und sich lediglich Wichtiges zu merken. Nebensächliches wird schnell rausgeworfen. Der Memory Vorteil geht verloren.

Die Verarbeitung von Informationen

Das Gehirn eines Erwachsenen ist dazu angehalten, unwichtige Informationen zu filtern und aus dem Speicher zu entfernen. Ein fotografisches Gedächtnis hingegen bewirkt, dass sich Eidetiker auch an scheinbar unwichtige Informationen und viele Details erinnern können. Die visuellen Reize werden in Gänze aufgenommen und gespeichert, meistens jedoch nur für wenige Minuten. Fälle, in denen die Zeit darüber hinausgeht, sind sehr rar. Eines der spektakulärsten Indizien für diese Gedächtnisleistung findet sich in einer Anekdote über den Zeichner Stephen Wiltshire. Dieser war nach einem einzigen Flug über New York in der Lage, die gesamte Stadt aus der Erinnerung genau nachzuzeichnen.

Wie lange hält das fotografische Gedächtnis an?

Das ikonische Erinnerungsvermögen

Psychologen kennen zwei Arten des visuellen Gedächtnisses. Das ikonische Erinnerungsvermögen bildet die Grundlage des Kurzzeitgedächtnisses und bezeichnet die Fähigkeit, visuelle Inhalte wie z.B. Zahlen für wenige Sekunden abrufen zu können, auch nachdem sie verschwunden sind. Die ikonische Merkfähigkeit ist (natürlich bei qualitativen Unterschieden) jedem Menschen gegeben.

Sich eidetisch erinnern

Eidetiker merken sich aufgenommene Bilder und ihre Einzelheiten automatisch für mehrere Minuten. Sie können die Bilder in ihrer Erinnerung reproduzieren und projizieren. In der Regel entspricht die Projektion nicht hundertprozentig dem gesehenen Gegenstand / der gesehenen Szene. Sie ist kein Foto. Dennoch kommt die Projektion so nah an das wirklich Gesehene heran, dass der Eidetiker viele Einzelheiten korrekt wiedergeben kann. In wenigen Fällen können Eidetiker visuelle Details auch noch lange Zeit nach der Aufnahme vor Augen sehen.

Kann man ein fotografische Gedächtnis erlernen?

Eidetisch merken lernen?

Ein fotografisches Gedächtnis zu haben, ist in der Regel der Veranlagung geschuldet. Das bedeutet, dass es nicht möglich ist, mit Hilfe von Übungen irgendwann in den Genuss eines fotografischen Gedächtnisses zu gelangen. Du kannst jedoch deine Fähigkeit, Einzelheiten zu bemerken und länger bzw. besser abzuspeichern, durch ein gezieltes Training schulen. Die Kapazitäten deines Gehirns sind längst nicht ausgeschöpft. Du kannst innerhalb kurzer Zeit große Fortschritte beim Merken und Lernen (z.B. von Zahlen, Szenen und Mustern) erzielen.

Sich gut und genau erinnern

Vergisst du Gesehenes zu schnell? Wünschst du dir, deine Fähigkeit dir Bilder oder Zahlen einzuprägen, zu verbessern?

Hier auf der Webseite findest du kostenlose Videos zu den unterschiedlichen Merktechniken. Melde dich auch gleich zum kostenlosen Webinar mit Markus Hofmann an. Dort erlernst du die Gedächtnistricks und Techniken der Weltmeister. Sofort im Beruflichen und Privaten anwendbar! Werde zum Superhirn!

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Glossar – Erinnern – wie es besser funktioniert

Erinnern – wie es besser funktioniert

Egal, ob in der Schule, während des Studiums oder im Beruf: lebenslanges Lernen gilt als normal. Die folgenden Abschnitte zeigen dir, wie du deinen Lernprozess möglichst effektiv und langfristig erfolgreich gestaltest.

Wie funktioniert Erinnern?

Das menschliche Gehirn und die Erinnerung – faszinierende Phänomene, die die Wissenschaft immer besser verstehen lernt. Hirnforscher unterscheiden drei Arten von Gedächtnis, nämlich

● das Ultrakurzzeitgedächtnis/Arbeitsgedächtnis
● das Kurzzeitgedächtnis und
● das Langzeitgedächtnis

Das Ultrakurzzeitgedächtnis / Arbeitsgedächtnis

Das Ultrakurzzeitgedächtis (UKZG) heißt auch sensorisches Gedächtnis oder Arbeitsgedächtnis. Der Mensch nutzt es, um damit permanent seine Umgebung zu scannen. Das UKZG ist ein Meister der Informationsverarbeitung – es schafft sechzehntausend „bits“ (Informationseinheiten) pro Sekunde.

So funktioniert das Ultrakurzzeitgedächtnis: Über die Sinnesorgane gelangen unablässig meist unbewusste Informationen über unsere Umgebung in das Gehirn. Ist es heiß oder kalt? Hell oder dunkel? Gibt es besondere Gerüche oder Geräusche? Das UKZG filtert aus der Masse an Informationen die relevanten Reize heraus. Nur wenn eine Information als wichtig eingestuft wird, dringt sie ins Bewusstsein. Und das ist auch gut so! Stell dir vor, du würdest jede noch so kleine Temperaturschwankung bewusst wahrnehmen. Deine Konzentration wäre permanent gestört. Das Ultrakurzzeitgedächtnis wird dich also nur „belästigen“, wenn du auf einen Reiz reagieren musst. Konkret bedeutet das, dass du zum Beispiel wahrnimmst, wie du frierst und dir daraufhin eine Jacke anziehst.

Anders verhält es sich, wenn du deine Aufmerksamkeit bewusst auf eine Sache ausrichtest, etwa beim Lesen oder während einer Unterhaltung. Das Gehirn erlaubt es dir, sich rund zwanzig Sekunden an eine Information zu erinnern. Während du also einen Zeitungsbericht liest, behältst du die eben gelesenen Worte im Gedächtnis. Wenn du dich nicht bewusst mit dem Inhalt auseinandersetzt, ist der Bericht bereits wieder vergessen, kurz nachdem du die Zeitung beiseite gelegt hast.

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Kurzzeitgedächtnis: Inhalte bewusst wahrnehmen

Ein neuer Eindruck weckt dein Interesse und du setzt dich genauer damit auseinander. Dabei passiert Folgendes: An den Synapsen (Verbindungsstellen) der beteiligten Nervenzellen werden vermehrt Botenstoffe ausgeschüttet. Je mehr Nervenzellen an dem Prozess beteiligt sind, desto intensiver erinnerst du dich.

Ein Beispiel: Du sprichst am Telefon mit einer Freundin über ein neues Restaurant, das letzte Woche eröffnet hat. Die Bekannte berichtet, dass sie dort war und übermäßig lange auf das Essen warten musste. Du selbst findest es fürchterlich, wenn du im Restaurant hungrig am Tisch sitzt und kannst den Frust deiner Bekannten daher gut nachvollziehen. Darüber hinaus fand am selben Tag während deiner Mittagspause im Büro eine rege Diskussion über dieses Lokal statt. Eine Kollegin würde dort gerne ihren Abschied von der Firma feiern. Die Tatsache, dass du vom Thema emotional berührt bist und dich bereits damit befasst hast, aktiviert ein größeres neuronales Netzwerk. Das Kurzzeitgedächtnis speichert Informationen über mehrere Tage.

Langzeitgedächtnis: Wie du dich zurückerinnerst

Das Gehirn sortiert immer nach Relevanz. Unwichtiges wird quasi entsorgt, also vergessen. Eine Information gelangt nur ins Langzeitgedächtnis, wenn sie das Gehirn als besonders wichtig einstuft. Diese Bewertung beruht auf bereits gemachten Erfahrungen.

Eine bestimmte Information wird also gespeichert, indem sich neuronale Verbindungen verstärken. Doch erst, wenn das Gehirn Eiweißmoleküle ausschüttet und damit die Nervenverbindungen stärkt, bleibt das Wissen jahrelang gespeichert.

Die folgende Liste beschreibt diejenigen Merkmale, die den Transfer vom Kurz- ins Langzeitgedächtnis fördern:

● Informationen, die du benötigst, um Ziele zu erreichen.

● Je praxisbezogener das Wissen, desto leichter kannst du es dir ins Gedächtnis zurückrufen.

● Inhalte, die du mit Vorwissen (Synonyme, Assoziationen) oder mit starken Emotionen verknüpfst, sind gut zu merken.

● Je häufiger du das Wissen anwendest, desto besser bleibt es dir erhalten.

Wie kann man das Erinnern trainieren?

Die Fähigkeit, sich bestimmte Fakten oder Ereignisse zu erinnern, kann jeder Mensch bis zu einem gewissen Grad trainieren. Dazu zeigt die Wissenschaft zwei Ansatzpunkte: die Informationsaufnahme einerseits und die Festigung des Wissens andererseits.

Wissensaufnahme und Lernumgebung

Wenn du die folgenden Hinweise beachtest, wirst du deinen Lernerfolg spürbar steigern:

● Für Texte gilt: Verschaffe dir einen Überblick über den Inhalt. Überschriften, Inhaltsverzeichnisse und Bilder strukturieren den Inhalt.
● Lerne in Sinneinheiten und nicht den ganzen Inhalt auf einmal.
● Du bist nicht richtig bei der Sache? Dann ist dein Gehirn womöglich nicht ausgelastet. Du darfst dein Lerntempo steigern.
● Vermeide „Bulimie-Lernen“; kleine Lerneinheiten bleiben leichter in Erinnerung.
● Verzichte auf Multi-Tasking. Ablenkung konkurriert mit dem eben Gelernten. Der Zufall entscheidet, was du dir merkst.
● Wechsle ruhig hin und wieder den Lernort.
● Wiederhole Inhalte regelmäßig.

Wissen festigen

Wenn du die folgenden Hinweise beachtest, wirst du deinen Lernerfolg spürbar steigern:
Einmal Gelerntes vertiefst du, indem du es wiederholst und dein Wissen anwendest. Je mehr Freude du dabei erlebst, desto leichter werden dir die Inhalte wieder einfallen.

Hast du es dir gemerkt? Erinnerst du dich!

Bereits einfache Übungen können dazu führen, sich viel besser an Dinge zu erinnern, die schnell abrufbar sein sollen. Besonders hilfreich ist diese Fähigkeit beispielsweise in Prüfungssituationen. Hast du schon davon gehört, dass es wahre Gedächtnismeister und -meisterschaften gibt? Die besten Tricks der Experten haben wir hier zusammengestellt.

Experten setzen auf Bilder und Geschichten, um sich zu erinnern

Mnemotechnik – so heißt die Wissenschaft, die erforscht und erprobt, wie sich der Mensch an Details erinnern kann und mit welchen Systemen man das Erinnern an große Zahlen- oder Wortmengen erlernen und verbessern kann.

Viele Meister dieser Kunst empfehlen, Dinge, an die man sich erinnern möchte, in Bildern oder einer Geschichte zusammenzufassen. Vor allem die in der Geschichte vorkommenden Ausdrücke oder Vokabeln, die man sich merken muss, lassen sich so später schnell wieder abrufen. Diese Methode ist auch besonders hilfreich, wenn man sich Fakten in einer bestimmten Reihenfolge einprägen will.

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Glossar – Unser episodisches Gedächtnis – Autobiografie des Lebens

Unser episodisches Gedächtnis – Autobiografie des Lebens

Das episodische Gedächtnis ist Teil des deklarativen Langzeitgedächtnisses im Gehirn. Wenn du dich an Elemente deiner Biografie erinnern kannst, nutzt du diese Gedächtnisressource. „Episode“ legt nahe, dass es nicht nur um Einzelereignisse aus dem eigenen Werdegang handeln kann, sondern um eine Kette an Ereignissen. Der Vorteil, dieses Gedächtnis zu trainieren, liegt darin, dass du mittels einmaliger Erinnerungen dein Langzeitgedächtnis stärken kannst.

Vom Kind bis ins hohe Alter sammelt der Mensch Wissen. Manches davon ist emotional konnotiert – anderes nicht. Bei episodischen Erinnerungen schwingen besondere Emotionen mit: der erste Kuss, der Schulabschluss, die eigene Hochzeit, aber auch Krankheitsphasen, Scheidung oder der Tod der Eltern. Die persönlichen Erinnerungen sind nicht nur Bestandteil unserer Biografien, sondern auch Faktoren, die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind und morgen sein werden. Damit besteht ein starker Bezug zu Identität, Selbstbild und Selbstwirksamkeit – alles Elemente, die wir zum souveränen Umgang mit unseren Leben benötigen.

Definition – episodisches Gedächtnis

Das episodische Gedächtnis wird auch als autobiografisches Gedächtnis bezeichnet. Damit ist eine Definition einfacher zu gestalten: Das episodische Gedächtnis als Teil vom deklarativen Gedächtnis beinhaltet zum einen Erinnerungen an die eigene Biografie, also an den Lebenslauf, zum zweiten beinhaltet es die Erinnerungen an markante Ereignisse des gesellschaftlichen Lebens. Das Wissen umfasst somit individuelle Erfahrungen, welche die Autobiografie unmittelbar und mittelbar berühren. Gleichrangig stehen so z. B. die eigene Hochzeit (persönliches Ereignis) und die Corona-Krise (gesellschaftliches Ereignis) im Gedächtnis.

Episodisches Gedächtnis – Funktion und Aufgaben

Die wichtigste Funktion übernimmt das episodische Gedächtnis im Gehirn in Bezug auf die Stiftung von Identität, durch welche der Mensch sich selbst erfahren und benennen kann. Je nach Deutung biografischer Erfahrungen kann sich ein gutes oder negatives Selbstbild entwickeln.

Aktuelle und künftiger Erlebnisse werden vor dem Hintergrund vergangener Erfahrungen gedeutet. Damit übernimmt das episodische Gedächtnis Bewertungs- und Einordnungsfunktionen, die wiederum verhaltensmodifizierend wirken. Außerdem kann ein Mensch mit diesem Gedächtnis Prognosen anstellen, Konsequenzen herleiten und somit Entscheidungen treffen. Erinnern, Assoziieren, Deuten, Herleiten, Prognostizieren sind wesentliche Mechanismen, die dieses Gedächtnis zur Grundlage haben.

Das bedeutet, dass du aus der in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen lernst. Aber das Gedächtnis hilft dir auch, dich an verlorene Dinge zu erinnern. Jeder kennt diese Momente, in denen man sich in eine Situation zurückbegibt, in der man einen Gegenstand verloren hat. Eine weitere Funktion ist das Verknüpfen objektiver Inhalte mit dem situativen Kontext: Wer ein spannendes Buch gelesen hat, kann sich an den Inhalt erinnern, wenn er sich die Situation vergegenwärtigt, in der er das Buch gelesen hat.

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So trainierst du dein episodisches Gedächtnis

Während bei einem Kind das autobiografische Gedächtnis beiläufig entwickelt wird, ist es für Erwachsene ein gutes Training, sich bewusst zu erinnern. Informationen im Gehirn sollten auf Abruf verfügbar sein. Aus dem Pool episodischer Erinnerungen können Sie bestimmte Wissensbestände herausholen und nutzbar machen. Da die episodische Gedächtnisleistung unsere Identität beeinflusst, können Sie als eine einfache Übung einmal versuchen, sich an positive und negative persönliche Erlebnisse so detailliert wie möglich zu erinnern. Nutze zum Abgleich deiner Erinnerungen Quellen zur Kontrolle: Fotos, Einladungskarten, Zeitungsberichte, Erinnerungen anderer Menschen. Gleichzeitig kannst du mit neuen Informationen bewusster umgehen, so dass so viele Infos wie möglich im Gedächtnis abgespeichert werden und auf Abruf bereitstehen.

Zusätzlich bietet sich ein allgemeines Gedächtnistraining für das Gehirn an, weil im Grunde jedes Speichern und jeder Abruf von Informationen ein Training darstellt. Sogar Gedächtnisspiele wie Memory sind hilfreich, denn die Bilder werden mit Erinnerungen / Emotionen verknüpft. Wichtig ist es, das Vernetzende Denken zu fordern und zu fördern. Das episodische Gedächtnis ist hierbei sowohl Mittel als auch Zweck. Statt sich nur an einzelne Erlebnisse zu erinnern, kannst du diese miteinander vernetzen – durch eine Geschichte. Das prozedurale Gedächtnis, welches uns ermöglicht, Bewegungen auszuführen, kann helfend genutzt werden: Denke an Erlebnisse aus deiner Vergangenheit, in welchen du Bewegungen gelernt hast oder welche Bewegungen besonders einprägsam waren: Schwimmen lernen, Fahrradfahren lernen, Autofahren lernen oder besondere Sportereignisse.

Wenn du weniger die Vergangenheit für dein Training nutzen möchtest, sondern die Gegenwart, versuche, neue Lerninhalte als etwas Besonderes ins Gedächtnis einzuprägen, als ein Ereignis, das deine Biografie prägt. Hierzu gibt es mehrere Techniken, so z. B. die Assoziationstechnik, bei der du Wissensbestände mit Bildern in Verbindung bringst und dann über die Bilder die Lerninhalte wiedergeben kannst – auf Abruf.

Ein effizientes und effektives Training erreichst du also durch eine möglichst detaillierte Erinnerung an Vergangenes, durch eine möglichst detaillierte Einprägung aktueller Geschehnisse und durch die Verwendung allgemeiner Lern- und Gedächtnismethoden.

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