Glossar – Nie wieder Spickzettel – bring dein Gedächtnis zu Höchstleistungen!

Nie wieder Spickzettel – bring dein Gedächtnis zu Höchstleistungen!

Schon als Kind ist es nicht immer leicht, sich alles zu merken, was man in der Schule so lernt. Fast jeder von uns wird in einer Klassenarbeit schon einmal einen Spickzettel verwendet haben. Dabei ist das gar nicht nötig. Wir zeigen dir, wie du dein Gedächtnis verbesserst. 

Spickzettel ade! Verlass dich auf deinen Kopf

Das menschliche Gehirn ist zu Höchstleistungen fähig. Viele von uns wissen nur nicht, wie das geht, und greifen deshalb bei Prüfungen oder Vorträgen auf kleine Spickzettel zurück. Mach dir jetzt mehr aus deinem Gedächtnis. Bei uns erfährst du, wie du mit deinem Kopf zu Höchstleistungen auffahren kannst. Mit unserem MEMO-MIND Gedächtnistraining musst du nie wieder auf Notizzettel oder andere Eselsbrücken zurückgreifen. So behältst du in Beruf und Schule immer den Überblick und lernst, auch mit komplexeren Sachverhalten spielend einfach umzugehen. Die Übungen dazu kannst du praktisch nebenbei erledigen. 

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Glossar – Durchschau dich! Dein semantisches Gedächtnis

Durchschau dich! Dein semantisches Gedächtnis

Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein spannender Funktionsteil deines Gehirns, durch den es dir gelingt, wiederkehrende Erfahrungen zu abstrahieren und als konzeptuelle Langzeitinformationen enzyklopädisch abzuspeichern. Dein semantisches Gedächtnis schafft Ordnung im Informationschaos und ermöglicht es dir, Informationen sinnvoll zu speichern und Redundanzen zu vermeiden.

Unser semantisches Gedächtnis als Verwalter der Informationsflut!

Unter Semantik versteht man die Wissenschaft oder Theorie von der Bedeutung der Zeichen. Als semantisches Gedächtnis wird der Teilbereich des Langzeitgedächtnisses bezeichnet, der den analytischen Gegenpart zum episodischen Gedächtnis repräsentiert und in dem begriffliches Wissen über Gegenstände und Relationen gespeichert werden. Dies ist auch eine der Grundvoraussetzungen für die menschliche Kommunikation. Über Muster und Strukturen wird Wissen organisiert und abstrahiert. So können wir beispielsweise als Kind aus mehrfach gemachten Erfahrungen ein überlebenswichtiges Verständnis für allgemeingültige Regeln entwickeln, wie die, dass Feuer immer heiß ist und man sich daran verbrennen kann. 

Semantisches Gedächtnis – die Enzyklopädie im Gehirn

Das semantische Gedächtnis ist eine sehr interessante und wichtige Funktion des menschlichen Gehirns – unser aller persönliches Wikipedia, wenn man so will. Denn hier findet wahres Lernen statt, hier bauen schon Kinder im jüngsten Alter Bedeutungsbrücken zwischen Erfahrungen, Dingen, Eindrücken und Informationen. Hier entstehen selbst interpretierte Bedeutungen, die dem Gehirn helfen, eine gewisse Organisation in Erinnerungen und all die vielen weiteren Informationen zu bringen. Ohne das semantische Gedächtnis wäre es ziemlich chaotisch im Gehirn des Menschen. Ich erkläre dir, wie das semantische Gedächtnis aufgebaut ist und funktioniert und wie du lernen kannst, das Wissen in deinem Kopf besser zu organisieren. 

Was ist die Aufgabe der verschiedenen Gedächtnis-Bereiche?

Dazu ist es zunächst einmal wichtig, die Zusammenhänge im Gedächtnis zu verstehen. Deshalb schauen wir uns die Gehirnregionen und auch die verschiedenen Arten des Gedächtnisses einmal genauer an:

Was ist das deklarative Gedächtnis?

Alles ist im Prinzip Langzeitgedächtnis. Langzeitgedächtnis ist der Überbegriff für gleich mehrere kognitive Leistungen, die unser Hirn erbringen kann. Eine davon ist das deklarative Gedächtnis. Es wird auch Wissensgedächtnis genannt, da hier Wissen in Form von Ereignissen, Tatsachen oder auch Erfahrungen abgespeichert wird. Doch nicht nur das: Die hier gesammelten Informationen können aus dem deklarativen Gedächtnis auch gezielt wiedergegeben werden. Zudem ist dieser Gedächtnisbereich unterteilt in das episodische Gedächtnis und unseren „Hauptdarsteller“ hier und heute, das semantische Gedächtnis. 

Was ist das episodische Gedächtnis?

Zunächst aber zum „Nebendarsteller“, dem episodischen Gedächtnis oder auch „explizites Gedächtnis“. Im episodischen Gedächtnis geht es sozusagen um Episoden der Lebenszeit, Ereignisse, Erlebnisse, die du gemacht hast, wie zum Beispiel der Urlaub in Skandinavien, Erinnerungen aus Deiner Schul- oder Studienzeit oder auch Gedichte, die in diesem Bereich des Langzeitgedächtnisses abgespeichert sind. 

Definition semantisches Gedächtnis

Neben diesen Informationen im episodischen Gedächtnis speicherst du im deklarativen Gedächtnis auch Dinge ab, die nichts direkt mit deiner Persönlichkeit, mit deinen individuellen Erfahrung zu tun haben. Im semantischen Gedächtnis merkst du dir sogenanntes Welt- oder auch Faktenwissen, also allgemein gültige Fakten, wie zum Beispiel, dass Feuer heiß ist, die Reihenfolge der Wochentage oder das Berlin die Hauptstadt von Deutschland ist. 

Das implizite Gedächtnis

In diesem Sinne bedeutet semantisch, dass du dir Bedeutungen von diversen Informationen oder Reaktionen auf Reize merkst. Semantisch bedeutet sozusagen Bedeutung, und diese Informationen spielen eine wichtige Rolle in deinem Verständnis der Welt um dich herum, und dass du dich in ihr zurechtfindest. Das semantische Gedächtnis steuert somit unbewusst auch dein Verhalten.

Wie man das semantische Gedächtnis trainiert

Du kannst das semantische Gedächtnis gezielt trainieren, um dein Gedächtnis insgesamt zu verbessern, bzw. um dir verschiedene Dinge einfach besser zu merken. Ich kann dir dazu verschiedene Merktechniken und Gedächtnisübungen zeigen, mit denen sozusagen semantische Erinnerungen gespeichert werden können. Interessiert? Dann direkt rein ins Trainingsprogramm! 

So werden Zahlenkombinationen ganz zuverlässig gespeichert

Eine Sache, die jeder Person öfter mal im Leben passiert, ist, dass man sich einfach bestimmte Zahlen oder Zahlenkombinationen nicht merken kann. Es ist Fakt, dass solche Informationen sich gerne mal aus dem Langzeitgedächtnis verabschieden, doch du kannst sie in deinem semantischen Gedächtnis in Erinnerung behalten. Verknüpfe Ziffern von 1 – 9 mit Bildern oder ähnlichen Informationen, um sie so zu direkten Bedeutungspaaren zu machen. So werden Zahlen zu abstrakteren Inhalten, an die du dich viel leichter erinnern kannst.

Beispiel: Lernen, Zahlen im Gedächtnis zu behalten

1 ist das Einhorn, 3 das Dreirad, 5 die Hand, 7 die Sieben Zwerge oder 9 der Kringelschwanz des Schweins. Für Zahlenkombinationen baust du dir nun Geschichten aus den Ziffern und ihren bildlichen Entsprechungen und unterstützt so die Speicherung dieser semantischen Paare aus Zahlen und Wörtern. 

Nie wieder Personen und ihre Namen vergessen
Ähnlich funktioniert das System, um Menschen in Erinnerung zu behalten. Wir kennen das ja eigentlich alle: Wir begegnen einem Menschen, den wir schon einmal gesehen haben, wollen grüßen, aber unser Gedächtnis spielt uns genau jetzt einen Streich, der peinlich für uns enden kann: Wie hieß sie oder er nochmal? Einmal in die Situation hinein geschlittert, kommen wir da jetzt nicht mehr raus, aber fürs nächste Mal können wir uns bewusst Namen und persönliche Eigenschaften des Gesichts vom Gegenüber merken.

Beispiel: Personen und Namen im Gedächtnis behalten

Und das schaffst du, indem du markante Merkmale der anderen Menschen bewusst merkst, um so ihre Namen in Erinnerung zu behalten. So ist Mark vielleicht der mit den markanten Koteletten und der großen Nase. Einfach eine markante Erscheinung, dieser Mark. Das ist freilich nur ein Beispiel dafür, in welcher Form du Namen speichern kannst, indem du eben dein semantisches Wissen aktivierst. 

Fazit: Einfacheres Leben mit einem guten semantischen Gedächtnis

Dies sind nur zwei gute Systeme, mit denen du dich bewusst an Inhalte wie Zahlen oder Menschen erinnern kannst. Die Speicherung solchen Wissens kann auch für Wörter (zum Beispiel beim Lernen von Fremdsprachen), Ereignisse oder die Kapitel einer freien Rede oder eines Vortrags hilfreich sein. Die Funktionen des menschlichen Gedächtnisses sind faszinierend, aber kein Geheimnis. Wie du hier lesen konntest, ist das Wissen über die verschiedenen Funktionen im Gedächtnis vorhanden, und ich zeige dir, wie du sie effektiv aktivierst und für ein besseres Leben nutzen kannst. 

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Glossar – Ein schlechtes Gedächtnis war gestern! Steigere dein Erinnerungsvermögen!

Ein schlechtes Gedächtnis war gestern! Steigere dein Erinnerungsvermögen!

Die Voraussetzungen für ein gutes Gedächtnis sind unter anderem eine gute Ernährung und ausreichende Sauerstoffzufuhr. Du kannst aber auch aktiv dafür sorgen, dass dein Gehirn leistungsfähiger wird. Beanspruchen dein Gedächtnis, indem du zum Beispiel mit gezielten Übungen dein Gehirn trainierst. So hat ein schlechtes Gedächtnis keine Chance! 

Trainiere dein Gehirn und vergiss dein schlechtes Gedächtnis!

Du hattest gerade ein Telefonat, kannst dich aber nicht mehr an die wichtigen Einzelheiten erinnern? Dann leidest du an einem schlechten Gedächtnis. Ein schlechtes Gedächtnis ist jedoch mit einfachen Mitteln trainierbar. Probiere die Übungen auf unserer Internetseite aus und lerne dir Ziffern, Namen, Vokabeln oder Gesichter leicht und dauerhaft zu merken. Wenn du dein Gehirn ganzheitlich trainierst und beanspruchst, wirst du bald erste Erfolge feststellen. Weitere gewinnbringende Aufgaben hält unser interaktiver Gedächtnistrainer auf CD-ROM für dich bereit. Lass dich von unserem Angebot überzeugen! 

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Glossar – Richtig lernen für Prüfungen durch Wiederholen

Richtig lernen für Prüfungen durch Wiederholen

Die altbekannten Tipps unserer Eltern und Lehrer haben ihre Berechtigung. Denn es stimmt: Richtig lernen geht am besten durch Konzentration, Wiederholung und gute Aufbereitung und Gliederung des Stoffs. Unser Gedächtnis funktioniert auf Dauer nur optimal, wenn wir es fit halten und fordern. Siebenmal wiederholt bleibt eine Information langfristig abrufbar. 

Richtig lernen wird durch eine Lernkarte erleichtert

Die langfristige Speicherung durch mindestens siebenmaliges Wiederholen des Stoffs basiert auf der Funktionsweise unseres Gehirns. Erst nach mehrmaligem Wiederholen wird eine Information aus dem Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis übermittelt und dort verankert. Richtig lernen ist somit ganz leicht. Und besonders effektiv lernen kann man, indem man den Stoff so gliedert und ordnet, dass kleine Portionen oft wiederholt werden. Am einfachsten geht das mittels einer Lernkartei, die man mehrfach durchgeht. Je eine Frage und die zugehörige Antwort werden auf einer Karteikarte notiert und dann so oft wie nötig abgefragt. 

Lernen: Wie man richtig lernt

Lernen ist schon längst keine Sache mehr von Kindern und Jugendlichen. Durch die Globalisierung und Individualisierung ist die Weiterbildung ein Kernelement der gegenwärtigen Medien- und Informationsgesellschaft. Wer in der VUCA-Welt „am Ball bleiben“ will, muss sich fortbilden, muss also lernen. Dabei ist nicht nur die berufliche Weiterbildung ausschlaggebend, sondern auch private Fortbildungen sind nicht selten gefragt. Der Mensch muss und möchte sich weiterentwickeln, und in Zeiten digitaler Medien, stetig wachsender Anforderungen und zunehmender Flexibilität, ist es unumgänglich, das eigene Spektrum der Kompetenzen zu erweitern. Nicht selten steht dabei die Frage im Fokus, wie Lernen überhaupt funktioniert bzw. wie man richtig lernen kann.

Lernen ist ein Begriff, der sowohl eine potentielle Fähigkeit meint als auch ein aktives Tun von Lebewesen. In der Psychologie wird er verschieden definiert, meint aber im Groben die Aneignung von Wissen, Erfahrung oder Fähigkeiten. Entwicklungspsychologisch gesehen, ist das Lernen sogar die Voraussetzung für das Überleben des Menschen, denn nur durch seine Lernfähigkeit kann der Mensch sich der Umwelt anpassen oder seine Umwelt an sich anpassen. Während Kinder und Jugendliche in der Regel an das institutionelle Lernen gebunden sind, können Erwachsene sowohl auf das formelle als auch auf das informelle Lernen zurückgreifen. Da viele Erwachsene ihre Schullaufbahn schon längst hinter sich haben, stellt sich ihnen die Frage, wie sie effektiv lernen könnten. Dabei sind mehrere Einflussfaktoren zu berücksichtigen, denn das Lernen berührt mehrere Kontexte. Je mehr Parameter die Lernenden unter ihre Kontrolle ziehen können, desto besser werden die Lernergebnisse sein. Ein zentraler Punkt ist dabei die Lerntechnik. 

Auf die richtige Lerntechnik kommt es an

Wer sich auf eine Prüfung vorbereiten muss, steht oftmals unter einem gewissen Druck, der in negativen Stress umschlagen kann. Entgegen dem positiven Stress, der zur Leistung motiviert, führt der negative Stress zu Resignation und Ohnmacht. Dem kann aber auch rasch vorgebeugt werden, wenn das Lernen systematisch organisiert wird, wenn also eine konkrete Lerntechnik angewendet wird. Im didaktischen Diskurs werden die Lerntechniken meistens mit den Lernmethoden geführt. Eine Trennung zwischen Technik und Methode ist nur schwer aufrechtzuerhalten, wobei bei den Methoden der didaktische Aspekt im Zentrum steht. Bei den Techniken wiederum geht es um die notwendige Pragmatik. Im Fachdiskurs gibt es verschiedene Modelle, wonach Lerntechniken entwickelt und genutzt werden. Meistens stützen sich die Techniken auf Modelle von Lerntypen.

In aller Kürze gibt es die folgenden Lerntypen:

  • optischer Typ,
  • auditiver Typ,
  • haptischer Typ und
  • kognitiver Typ

Je nach Lerntyp können mehrere Strategien des Lernens effektiv genutzt werden. Das Lernen basiert hierbei auf den Wahrnehmungskanälen. Es gibt Menschen, die am besten lernen können, wenn sie Texte studieren; und es gibt Menschen, deren Lernerfolg am höchsten ist, wenn sie Wissen hören. Das Merken von Wissen ist bei der richtigen Anwendung von Lerntechniken eine Begleiterscheinung. Im wahrsten Sinne des Wortes: Der Weg ist das Ziel. Das wichtigste Ziel ist, dass das Wissen nicht nur kurzfristig gespeichert wird, wie z. B. für eine Prüfung, sondern dass es langfristig abrufbar und anwendbar bleibt. Man kann also schnell lernen, und zugleich kann das Gelernte nachhaltig vorhanden bleiben.

Gängige Lerntechniken sind:

  • Mnemotechnik 
  • Loci-Methode
  • Gliederungen bzw. Inhaltsverzeichnisse anfertigen
  • SQ3R-Methode
  • Schnelllesen
  • Visualisierung
  • Mindmapping
  • Spaced repetition (inkl. Lernkartei)
  • Hypnopädie
  • Exzerpte
  • Gruppenarbeit
  • Superlearning und
  • Verstärkung (klassisches und operantes Konditionieren)

Weitere Informationen über diese Lerntechniken sind ebenfalls bei mir zu finden.

Den richtigen Lernplatz für volle Konzentration

Lesen und Schreiben, das kennt wohl jeder, gelingt in einer ruhigen und gemülichen Umgebung besser als am Hauptbahnhof, wo die Leute unentwegt vorbeischreiten und die Züge immer wieder neuen Lärm mit sich bringen. Lernen ist immer umweltabhängig. Das heißt, dass die Umwelt nicht nur entscheidet, was gelernt werden soll, sondern auch wie gelernt werden kann. Der perfekte Lernplatz stellt zwar ein Ideal dar, was seiner Natur nach unerreichbar ist, aber eine Annäherung an diesen kann schon beachtliche Erfolge mit sich bringen. Es gibt auch hier keine pauschale Antwort, weil jeder Mensch anders ist. 

Deshalb ist es wichtig, zunächst herauszufinden, welche Lernumgebung am besten zu einem selbst passt. Wer sich auf eine Prüfung vorbereiten will, braucht meistens andere Bedingungen, als jemand, der sich freiwillig mit einem Thema auseinandersetzt. Und dennoch eint beide ein- und dieselbe Sache, nämlich die Konzentration. Somit kann bilanziert werden: Der richtige Lernplatz ist der, wo man sich am besten konzentrieren kann. Die Lernbedürfnisse müssen also gestillt werden können. Entscheidend ist hierbei der Ausschluss. Das heißt: Wo sind die Bedingungen auf das Nötigste reduziert, dass man frei lernen kann, also ohne Ablenkungen? Der eine kann am besten zuhause lernen, in seinem vertrauten Umfeld. Der andere sieht diesen Standort nicht als Basis, um richtig lernen zu können, weil er zuhause vielleicht zu sehr abgelenkt werden kann durch Familie, TV oder Computernutzung.

Der eine kann in einer Bibliothek gut lernen, weil es dort sehr ruhig ist und die wichtigsten Bücher sofort verfügbar sind, der andere mag es, dass er seine Lernmaterialien über Nacht (zuhause) liegen lassen kann, um am nächsten Tag sofort weitermachen zu können. Wer sich also unsicher ist, wo er am besten lernen kann, der sollte einfach verschiedene Lokalitäten testen. Richtig lernen ist nämlich keine starre Systematik, sondern ein individueller Prozess.

Mögliche Lernplätze bieten sich an:

  • zuhause in den Räumlichkeiten, im Hof oder im Garten,
  • im Park oder anderen naturnahen Umgebungen,
  • in der Bibliothek,
  • in Cafés und Restaurants,
  • am Arbeitsplatz,
  • in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Der Lernplatz sollte auf jeden Fall so gestaltet sein, dass sich die Lernenden optimal konzentrieren können. Ausgangspunkt der Wahl des Lernortes sind somit die Bedingungen, die der Konzentration dienlich sind.

Zeitmanagement muss auch gelernt sein

Lesen und Schreiben sollte ganz genau strukturiert werden, wenn es darum geht, sich die Wissensinhalte bestmöglich zu merken. Die meisten lernen, indem sie Lerninhalte lesen und dann eigene Notizen schreiben. Das, was hier recht trivial klingen mag, bedarf aber einer gründlichen Organisation, denn einer der größten Feinde ist die Zeit, die schnell vorbei sein kann. Deshalb gilt für optimale Lernerfolge, dass man mit der zur Verfügung stehenden Zeit so gut wie möglich wirtschaften muss. So kann man schnell lernen und hat noch genug Zeit für andere Angelegenheiten. Das Zeitmanagement sollte einen straffen und zugleich flexiblen Plan umfassen, ausgehend von einem Endpunkt wie z. B. einer Prüfung. Wenn eine Prüfung ansteht, ist es also das Ziel, bis zu diesem Datum notwendige Kompetenzen zu beherrschen. Davon ausgehend kann man Monats-, Wochen- oder Tagespläne gestalten. Es bietet sich eine Tabellenform an. 

Folgende Inhalte sollten berücksichtigt werden:

  • Tag,
  • Uhrzeit,
  • Lernort,
  • Lerninhalte,
  • Lernmaterialien,
  • mögliche Prüfungsfragen.

Zum Zeitmanagement gehört dann auch der Raum zur Selbstreflexion: Sind die Lernfortschritte angemessen? Sind die ausgewählten Lerntechniken adäquat? Passen die Lernorte? Wo gibt es Besserungsbedarf? Sind die Lerninhalte gut aufbereitet? Wo liegen Schwächen und Stärken des Lernens?

Motivation zum Lernen – inneren Schweinehund überwinden

Motivation will gelernt sein! Was zugegeben etwas belustigend klingt, hat einen sehr ernsten Kern: Lernmotivation ist bis zu einem gewissen Teil gegeben, kann aber gestärkt werden, was sich positiv auf das Lernverhalten und die Lernerfolge auswirkt. In der Motivationspsychologie wird zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation unterschieden. Das Lernen muss dabei als Verhalten verstanden werden. Motivation kann Verhalten fördern oder reduzieren. Will man so gut wie möglich lernen, braucht es intrinsische Motivation. Diese ist gegeben, wenn ein Mensch einfach Freude an einer Tätigkeit oder Sache hat. Er blickt weniger auf Konsequenzen, sondern vertieft sich in einer Thematik, die ihn „fesselt“. In unserer Gesellschaft geht Lernen aber meist auf die extrinsische Motivation zurück, also auf der Erreichen oder Vermeiden von Konsequenzen. Lernen wird gefördert, wenn bestimmte positive Konsequenzen in Aussicht stehen, wie z. B. der Aufstieg in einem Unternehmen durch Weiterbildung. Ebenso kann Lernen gefördert werden, wenn man unangenehme Konsequenzen vermeiden will, z. B. eine Entlassung aufgrund fehlender Kompetenzen. In allen Fällen ist die intrinsische Motivation der extrinsischen vorzuziehen, weil die Leistungsbereitschaft nahezu bedingungslos „von sich aus“ gegeben ist. Lernen ist dann ein Selbstzweck. Gleichzeitig kann man sich selber auch dahingehend motivieren, dass man sich Konsequenzen setzt und so mit Belohnung und Sanktionierung arbeitet. Gelingendes Lernen kann man sich so mit größeren Pausen oder einem Lieblingsessen vergelten; und schlechteres Lernen kann man sich sanktionieren, indem man z. B. eine extra Lernschicht einlegt. Alles in allem sollte das Lernen aber freiwillig sein, Freude bereiten und Neugier wecken. Dann hat man die besten Voraussetzungen für Lernerfolge. 

Schreiben hilft dabei, denn man kann die eigenen Motive, die Lernziele und Motivatoren schriftlich festhalten und sich so sein eigenes Motivationskonzept zusammenstellen. Es sollte eine gesunde Mischung aus Freude und Druck sein, ohne in negativen Stress zu geraten.

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Glossar – Mit dem Referenten Markus Hofmann das Gedächtnis trainieren

Mit dem Referenten Markus Hofmann das Gedächtnis trainieren

Einen Referenten wie Markus Hofmann hast du dir immer gewünscht. Er vermittelt dir nicht nur Informationen auf sehr unterhaltende Weise, er trainiert auch dein Gehirn. Der Gedächtnisexperte hat ein Programm geschaffen, das verständliche und leicht zu lernende Methoden enthält, mit denen du deine Hirnleistung beträchtlich steigern kannst.

Den Referenten Markus Hofmann für dein Unternehmen buchen!

Mit einem Referenten wie dem hoch talentierten Meister des Gedächtnistrainings macht das Lernen Spaß. Er vermittelt kurzweilig und anschaulich die Funktionen, das mögliche Potenzial und Wege zur Leistungssteigerung des Gehirns. Stell dich auf einen Vortrag ein, der alles andere als trocken ist. Spielerisch, witzig und animierend stellt der Experte sein Wissen zur Verfügung und optimiert so die geistige Leistungsfähigkeit deiner Mitarbeiter. Und keine Sorge: Was Markus Hofmann dir erklärt, bleibt durch seine Tipps und Tricks auf jeden Fall im Gedächtnis! 

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Glossar – Als Referent ein immer gern gesehener Gast

Als Referent ein immer gern gesehener Gast

Eine Rede zu halten ist schwierig. Denn als Referent musst du nicht nur die Aufmerksamkeit deiner Zuhörer fesseln, sondern auch beim Text bleiben, ohne zu oft nachsehen zu müssen. Das klingt schwierig, ist es aber eigentlich nicht. Wir verraten dir, wie du Reden ganz einfach meisterst.

Mit unseren Seminaren ein erfolgreicher Referent werden

Zu den Aufgaben eines Referenten gehört viel. Er muss genau wissen, was seine Zuhörer hören wollen. Er muss seine Rede fesselnd gestalten, ohne zu übertreiben. Im Vortrag muss er fließend sprechen und darf sich nicht verhaspeln. Und die Notizzettel, die man als Referent mit zum Podium nimmt, sollten im besten Fall gar nicht verwendet werden. Alles in allem sind die Anforderungen, die an einen Redner gestellt werden, nicht gerade wenige. Kein Wunder, dass viele versuchen, die Ehre, eine Rede halten zu dürfen, zu vermeiden. Gerne wird deshalb ein Gastreferent herbeigezogen. 

Dabei sind Reden nichts, was man fürchten müsste. Denn wenn man weiß, wie man seine Zuhörer fesselt und wie man sich die wichtigsten Eckpunkte einer Rede merken kann, dann gibt es keinen Grund mehr, sich vor einem Vortrag als Referent zu fürchten. Bevor du dich also an eine Referenten Agentur wendest, lernst du lieber, wie du selbst zum professionellen Redner wirst. In unseren Workshops und Seminaren findest du genau die Anleitung, die du benötigst.

Gemeinsam ermitteln wir mit dir, welche Erwartungen dein Publikum an dich als Referent stellt. Anhand unserer Ergebnisse entwickeln wir dann gemeinsam einen Leitfaden, wie du deine Rede am besten aufbaust, um sie spannend und informativ zu gestalten. So kannst du dich bereits beim Verfassen deines Vortrages sicher sein, dass die Rede auch wirklich ein Erfolg wird. Auch die Rhetorik spielt dabei eine wichtige Rolle. Selbst Spitzenpolitikern konnten wir schon dabei helfen, ihren Reden den letzten Schliff zu geben. Denn überzeugen ist hier alles.

Der perfekte Referent bist du dann, wenn du deine Rede fließend und spannend vorträgst, ohne auf deine Notizen blicken zu müssen. Das ist gar nicht so schwierig, wenn du dir die wichtigsten Punkte merken kannst. Wie das geht, zeigen wir dir.

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Glossar – Eine Redneragentur, die mehr als nur Schall und Rauch vermittelt.

Eine Redneragentur, die mehr als nur Schall und Rauch vermittelt

Die German Speakers Association ist der hellste Stern unter den Agenturen, die Redner und Referenten vermitteln. Allein der Vorstand dieser Redneragentur ist hochkarätig. Markus Hofmann, Experte der Mnemotechniken, Autor und selbst Redner, macht nur den Anfang. Lass dich von den German Speakers beeindrucken! 

Redneragentur der höchsten Klasse: GMA vermittelt Experten!

Professionelle Referenten – diesen Anspruch solltest du dir selbst erfüllen, wenn du etwa eine Vortragsreihe oder eine Tagung planst. Und zu beinahe jedem Fachbereich lässt sich bei der German Speakers Association jemand Geeignetes finden. Diese Redneragentur verfügt nämlich über eine Kartei mit Referenten, die es verstehen, in Reden ihr hohes Fachwissen mit der Fähigkeit, dieses auch verständlich und unterhaltsam zu vermitteln, zu vereinen. Das wirkt wie ein Zauber. Denn wenn Experten komplizierteste Sachverhalte professionell kommunizieren können, wird zuvor Unbegreifliches leicht verstanden und gerne angenommen.

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Glossar – Für Veranstalter und Redner: Vermittlung ist wichtig und verspricht Erfolg!

Für Veranstalter und Redner: Vermittlung ist wichtig und verspricht Erfolg!

Egal, auf welcher der beiden Seiten du stehst, ob du also ein Unternehmer bist, der einen Referenten für ein Event braucht, oder ob du als Vortragender für ein angemessenes Publikum Reden halten willst. Die German Speakers Association bietet dem Veranstalter wie auch dem Redner eine Vermittlung auf hohem Niveau.

Die GSA bietet jedem guten Redner eine Vermittlung an interessierte Zuhörer

Gehörst du auch zu den Personen, die in einem bestimmten Fachgebiet ein unglaubliches Wissen besitzen, und würdest dieses gerne weitergeben? Dann bist du möglicherweise als Referent geeignet. Ein guter Vortragender genießt es zu reden, dabei seinem Publikum nicht nur Informationen zu vermitteln, sondern für das Thema zu interessieren und zu inspirieren! Die German Speakers Association, deren Vorstand aus Spezialisten wie unserem Gedächtnisexperten Markus Hofmann besteht, bietet fachkundigen Profis sowie jedem erstklassigen Redner die Vermittlung zu Veranstaltungen an, auf denen du dein Wissen mit dem Publikum teilen kannst. 

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Glossar – So wirst du ein souveräner Redner – garantiert

So wirst du ein souveräner Redner – garantiert

Die Aufgabe des Redners ist häufig eher unbeliebt. Denn wer tritt schon gern vor einem großen Publikum auf? Was, wenn man mittendrin den Text vergisst? Wir zeigen dir, wie du als Redner jede Situation perfekt meistern und nie die Sprache verlieren. 

Wir machen dich zum professionellen Redner

Im privaten wie im beruflichen Bereich gibt es immer wieder einmal Anlässe, zu denen eine Rede gehalten werden muss. Ein Redner findet sich leicht, denn meistens handelt es sich dabei um ein Familienmitglied oder ein Mitglied der Führungsebene, das in besonderem Zusammenhang mit dem Anlass steht. Für viele ist eine Rede ein Grund für Stress und Lampenfieber. Die Sorge, den Text zu vergessen, sich unverständlich auszudrücken oder die Gäste zu langweilen ist für viele ein regelrechter Albtraum. Wie schön wäre es da, einfach einen Gastredner zu engagieren, der diese lästige Aufgabe übernimmt? 

Dabei muss das gar nicht sein. Eine Rede zu halten ist sicher eine Herausforderung, aber gleichzeitig auch eine große Ehre. Und so schwierig ist es nicht, Redner zu werden. Denn mit einigen einfachen Übungen lernst du, immer den Überblick über deine Rede zu behalten. So sind Stolperfallen schon im Voraus ausgeschlossen. Eine teure Redner Agentur, die überhaupt keinen Bezug zum Thema hat, kannst du dir so schenken.

In unseren Seminaren und Workshops, die wir speziell für Redner entwickelt haben, lernst du alles, was du für eine erfolgreiche Rede wissen musst. Wir helfen dir dabei, die Vorstellungen des Publikums genau zu analysieren und einen ersten roten Faden für deinen Vortrag zu entwerfen. Damit du zwischendurch nicht in deinen Notizen blättern musst, verraten wir dir auch, wie du dir die wichtigsten Punkte deiner Rede ganz einfach merken kannst. So bleibst du garantiert nicht mehr mitten im Text hängen, sondern manövrierst dich souverän durch deinen Vortrag.

Lerne, ein lebendiger und fesselnder Redner zu werden. In unseren Rhetoriktrainings zeigen wir dir, mit welchen Argumenten du deine Zuhörer packst und wie du deine Rede am besten aufbaust. So wird die ungeliebte Rede schnell zu einem spannenden Vergnügen für Zuhörer und Vortragende.

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Glossar – Prüfungsvorbereitung – So erhältst du Bestnoten

Prüfungsvorbereitung – So erhältst du Bestnoten

Wem eine Prüfung bevorsteht, der sollte sich gut vorbereiten. Die Zeit vor einer Prüfung kann sehr mühsam sein und mit viel Stress, Angst und sogar Panik verbunden sein. Entspann dich! Atme tief durch und lies unsere Vorschläge, um die Zeit der Prüfungsvorbereitung optimal und effektiv zu nutzen.

Spielerische Prüfungsvorbereitung ist die beste

Erst einmal ist es wichtig, sich einen Überblick zu verschaffen: Was ist zu tun? Was musst du recherchieren und herausarbeiten? Wenn du weißt was du bereits beherrschst und was du noch lernen musst, ist schon ein großer Teil der Prüfungsvorbereitung geschafft. Wenn du testen willst, ob du sattelfest bist, erklärst du das Gelernte am besten einer Person, die nichts von dem Thema versteht. Mach ein Ratespiel aus dem Prüfungsstoff, gib dir selber Punkte! Das ist deine Millionenshow! Viel Erfolg! Mehr Tipps findest du auch in dem Buch „Hirn in Hochform“ von Markus Hofmann.

Die Prüfungsvorbereitung selbst muss vorbereitet werden

Auf gute Noten kannst du nur hoffen, wenn du dich zielgerichtet und effektiv auf die bevorstehende Prüfung vorbereitest.

Die Prüfungsvorbereitung ist der Erfolgsfaktor für jede Prüfungsform, ob für eine schriftliche Prüfung, mündliche Prüfung oder das Klaviervorspiel an der Volkshochschule. Es ist ein Mythos, dass die besten Studenten auch die besten Noten absahnen! 

In der Schulzeit gab es einige Genies, die auch ohne Vorbereitung stets die besten Noten in den Prüfungen nach Hause gefahren haben. Doch je länger du auf dem Weg der Weiterbildung wanderst, desto herausfordernder werden die Aufgaben – und damit auch die Prüfungsvorbereitung. Dadurch kommt kaum jemand in höheren Bildungsformen ohne effektives Lernverhalten aus. Dies gilt fürs Studium genauso wie für die Ausbildung.

Du bekommst in diesem Artikel ein Arsenal an Methoden und Tipps, die du alle selber testen kannst. Damit kannst du deinen perfekten Weg für die Vorbereitung auf Prüfungen finden.

Erfolgreiche Prüfungsvorbereitung lernen

Wie jeder andere Prozess muss auch die erfolgreiche Prüfungsvorbereitung gelernt werden. Gerade die jungen Auszubildenden (in allen Ausbildungsberufen) haben Anlaufschwierigkeiten, da eine strukturierte Prüfungsvorbereitung Neuland ist.

Den ersten, wichtigsten Schritt hast du bereits getan: Du beschäftigst dich bewusst mit deiner Prüfungsvorbereitung und deinem Lernverhalten. Denn nur durch dieses Bewusstsein kannst du Erfahrungen sammeln, und mit der Zeit herausfinden, was funktioniert und was nicht. 

Durch das Feedback optimierst du deine Prüfungsvorbereitung immer weiter, und fühlst dich in der Prüfungssituation zunehmend sicherer. Falls du unter Black Outs leidest, wirst du diese durch die gewonnene Sicherheit loswerden können!

Die Grundlage zur Prüfungsvorbereitung ist ein perfektes Gedächtnis. Die besten Gedächtnistechniken findest du hier. Oder du nimmst gleich an einem Live-Webinar teil, wo dir die Tricks der Gedächtnisweltmeister verraten werden.

Hinterfrage die hier vorgestellten Tipps und passe sie deiner persönlichen Lernstrategie an. Die Theorie der unterschiedlichen Lerntypen (kommunikativ, auditiv, visuell und motorisch) ist zwar nicht ganz wasserdicht, kann dir aber trotzdem helfen, die für dich passende Lernmethodik zu verfeinern. Neigst du beispielsweise zum kommunikativen Lerntyp, kannst du deinen Lernfortschritt gezielt durch diskussionsreiche Lerngruppen beschleunigen.

Mit einer durchdachten Prüfungsvorbereitung macht Lernen wieder Spaß! Nachdem das schulische Dauertrauma erstmal verdaut ist, kann die grundmenschliche Neugier wieder durchscheinen und bietet große Motivation. Auch zum lebenslangen Lernen.

Mit besseren Techniken zum Erfolg

Für den eigentlichen Lernprozess – also die Aufnahme und Speicherung der Informationen in deinem Gehirn – bieten sich eine Vielzahl von Techniken an. Und genau das ist mein Spezialgebiet!

Mit der folgenden Methode bekommst du einen ersten Einblick in meine Welt der Merktechniken.

Die Loci-Methode eignet sich vor allem für visuelle und räumliche Denker. Damit kannst du dir selbst hochkomplexe Themen ganz einfach merken. So funktioniert sie: 

Du baust dir ein mentales Bild von einem Ort auf, den du gut kennst (beispielsweise dein eigenes Zuhause). Dann repräsentierst du die Thematik (die du dir merken möchtest) an den Objekten in deinem Zuhause. Wie das genau funktioniert findest du hier: Loci-Technik – Kinoliste

Du lernst für eine kaufmännische Ausbildung? Dann verknüpfst du beispielsweise das Wirtschaftlichkeitsgesetz mit deiner Spülmaschine und das Prinzip von Angebot und Nachfrage mit deiner Küchenwaage. Für jedes Konzept verknüpfst du gedanklich einen Gegenstand in deinem Zuhause auf witzige, kreative, merk-„würdige“ Art und Weise.

Jetzt brauchst du nur gedanklich durch die Räume deines Zuhauses schreiten, kommst an den Objekten darin vorbei und erinnerst dich automatisch an das jeweils verknüpfte Konzept. In der Klausur fällt dir damit alles so leicht ein, dass du deinem Stift keine Pause mehr gönnen kannst.

Die 8 besten Tipps zur Prüfungsvorbereitung

Jetzt bekommst du meine 8 besten Tipps zur Prüfungsvorbereitung!

1. Am Anfang solltest du dir immer einen Lernplan erstellen. Die zusätzliche Arbeit, die dieser erfordert, wirst du vielfach wieder einsparen. Durch den Plan stellst du sicher, dass du Feedback bekommst: Bleibt dir für den restlichen Stoff noch genug Zeit? Wie schnell kommst du voran? Das Wichtigste: Der Lernplan gibt dir ein Gefühl von Sicherheit und reduziert damit unnötigen Stress! Für eine Abschlussprüfung musst du sicherlich mehr Zeit einplanen als für eine Zwischenprüfung. Dir sollte genug Zeit zur Verfügung stehen, ohne dass Druck entsteht. Daher ist immer vorteilhaft, wenn dein Zeitplan ein paar Zeitpuffer enthält. Ein gewisses Maß an Stress ist zwar auch für das Lernen hilfreich, um wachsam zu bleiben. 

2. Der nächste Faktor ist das optimale Lernumfeld. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass es nicht das eine, perfekte Lernumfeld gibt. Gerade die Abwechslung deiner Lernumgebung sorgt dafür, dass du den Lernstoff besser behalten kannst. Es bietet sich an, für jede Thematik eine andere Lernumgebung zu wählen. Beispielsweise lernst du an deinem Schreibtisch für Rechnungswesen, und in der Stadtbibliothek eignest du dir das Wissen für die Prüfungsaufgaben des Rhetorik-Kurses Besser Sprechen an. Auch Psychologie Professor Martin Schuster empfiehlt seinen Studenten, mal im Park oder im Schwimmbad zu büffeln. Ähnelt die Lernsituation der Prüfungssituationen, ist es später in der Prüfung einfacher, die Informationen aufs Papier zu bringen!

3. Du kennst wahrscheinlich die Unterteilung zwischen „Lerchen“ und „Eulen“ – als Persönlichkeitstyp: Während erstere mit einem Energieschub aus dem Bett springen, werden letztere erst um Mitternacht müde. Jeder hat seine persönliche Tageszeit, zu der er zur Höchstform aufläuft. Folge deiner inneren Uhr und lerne, wenn du die notwendige Energie dafür hast. Dann blätterst du mit doppelter Geschwindigkeit durch deine Studienunterlagen.

4. Besonders wichtig sind klar definierte Zeitblöcke – für die Zeiten, in denen du lernst, und in denen du Pause machst. Du musst dir keinen perfekt durchstrukturierten Tagesplan machen – vielmehr geht es darum, Multitasking zu vermeiden: Wenn du lernst, lernst du. Wenn du Pause machst, dann mach auch wirklich Pause! Die Pausen sind essentiell, damit dein Kopf wieder klar denken kann: 4 Stunden am Stück ohne Pause sind ineffektiv. Teile dir diese 4 Stunden lieber in 4 Zeitblöcke mit je einer Stunde ein. Lege dazwischen jeweils eine 10-minütige Pause ein. Die perfekte Zeitspanne für maximale Konzentration musst du wiederum für dich selbst herausfinden.

5. Das A und O einer optimalen Prüfungsvorbereitung ist das zielgerichtete Lernen. Deswegen solltest du dir Lernziele setzen, die dich motivieren. Am besten eignet sich ein tägliches Ziel für die Zeit, welche du für deine Prüfungsvorbereitung investieren möchtest. 3 Stunden, 5 Stunden, 10 Stunden? Das hängt von deiner Lerngeschwindigkeit und der Schwierigkeit der Prüfung ab.

6. Bevor du mit dem Lernen deiner Prüfungsunterlagen beginnst (und du also noch gar nicht so richtig im Thema bist), lohnt sich ein Blick ins Internet: Meistens findest du passende Zusammenfassungen (auch als Youtube-Videos!), die dir einen ersten Überblick über die Inhalte geben. Wenn du dann deine Prüfungsunterlagen studierst, kannst du jede Information direkt in den größeren Kontext einordnen und sie so schneller aufnehmen.

7. Wenn wir einen Text durchlesen, haben wir häufig das Gefühl, alles verstanden zu haben. Doch meistens liegen wir falsch! Das erkennt man aber erst, wenn man den Text aktiv (in eigenen Worten) wiedergeben möchte. Dann stammeln wir uns von Halbwissen zur nächsten Falschinformation. Studien haben gezeigt, dass das aktive Wiederholen die effektivste Möglichkeit ist, sich die Informationen ins Langzeitgedächtnis einzubrennen. Wenn gerade kein Lernpartner mit offenem Ohr neben dir sitzt, kannst du dir das Thema auch selbst vortragen. Oder schreibe die Lerninhalte auf! Hauptsache, du lernst aktiv.

8. Am Tag der Prüfung solltest du besonders auf deine Ernährung achten! Kaffee wird helfen; ab der fünften Tasse werden deine Prüfungsantworten aber wahrscheinlich nicht besser. Trink genug Wasser, auch während der Prüfung. Nicht soviel essen, dass du dich lieber hinlegen würdest, als Höchstleistung zu bringen. Für 2-stündige Prüfungen kannst du dein Gehirn mit Zucker füttern. Bei längeren Klausuren wird dies gefährlich, da dich nach dem Push eine Ermüdung einholt, die die letzten Stunden der Prüfung wie das Ende eines Marathons wirken lassen.

Das Lernen in Gruppen

Lerngruppen sind fantastisch! Das Lernen im stillen Kellerlein ist für manche zwar effektiver, im Team macht das Lernen aber deutlich mehr Spaß! Und auch introvertierte Einzellerner können von Lerngruppen profitieren. 

Der erste Vorteil besteht darin, dass du nicht jedes Themengebiet von Grund auf erarbeiten musst. In Lerngruppen kann man jeder Person ein Themengebiet zuweisen. Jeder verdichtet die Informationen seiner Thematik und stellt sie als Zusammenfassung der Lerngruppe vor. So sparen alle enorm viel Lebenszeit!

Die Gruppe motiviert zusätzlich. Vor allem durch das Gefühl der Verantwortlichkeit jedes Mitglieds, den vereinbarten Teil der Prüfungsvorbereitung auch wirklich zu erfüllen. So werden auch Motivationstäler leicht überbrückt.

Den größten Vorteil der Gruppe bietet die Möglichkeit des Austauschs! Nicht nur bekommt man die Finger an hilfreiche Informationen („Ich habe gehört, der Prüfer legt besonders viel wert auf…“); durch die Kommunikation wird das Gelernte aktiv wiederholt. Denn am besten lernt man etwas, wenn man es jemand anderem erklärt!

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